PUBLIKATIONEN

Abschlussarbeiten und Publikationen

HEED betreut als Kooperationspartner Abschlussarbeiten von Studierenden aus Bachelor- und Masterstudiengängen, vor allem in den Fakultäten Gestaltung und Technik. 

In der Masterarbeit „Empathie und Objekt“ wird die vielschichtige Beziehung des Menschen zu unbelebten Objekten aus einer interdisziplinären Perspektive heraus untersucht. Ausgehend vom Menschen werden verschiedene, methodische Ansätze aus den Forschungsgebieten der Empathie und der materiellen Kultur beleuchtet und auf Zusammenhänge erforscht. Eine zentrale Frage der Untersuchung ist, wie es dazu kommt, dass Menschen Empathie gegenüber materiellen Dingen entwickeln, obwohl diese weder ein Bewusstsein noch Gefühle besitzen. Empathische Objektbeziehungen erscheinen paradox und sind dennoch möglich. Eine genaue Betrachtung dieser Beziehungen ist vor dem Hintergrund aufkommender Technologien wie IoT und Robotik, durch die Alltagsobjekte „belebt“ werden, von besonderer gesellschaftlicher Relevanz. Im Laufe der Arbeit werden verschiedene Arbeitshypothesen formuliert, die zusammengenommen ein Verständnis des komplexen Beziehungsgeflechts zwischen Mensch und Objekt ermöglichen. Als entscheidende Parameter der empathischen Objektbeziehung werden Ähnlichkeit zwischen Mensch und Objekt, der Aneignungsprozess und die Anthropomorphisierung herausgearbeitet. Die Ergebnisse dieser Analyse sollen die Basis für einen tiefergehenden Diskurs schaffen. Darüber hinaus sind die in dieser Arbeit gesammelten Erkenntnisse über die verschiedenen Wirkmechanismen von Objektbeziehungen eine Grundlage bei der Entwicklung und Gestaltung von Produkten.

Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit den sich wandelnden Herausforderungen der Arbeitswelt und liefert einen Lösungsvorschlag, wie Unternehmen mithilfe von Neugier weiterhin innovativ und wettbewerbsfähig sein können. Zu diesem Zwecke werden der Wert der Neugier sowie die Rolle der Designer_innen für die Entwicklung von Innovationen herausgestellt. Die Auseinandersetzung mit neurowissenschaftlichen Forschungsergebnissen sowie mit der Wahrnehmung von Neugier in der Gesellschaft und in der Arbeitswelt bildet die Grundlage der vorliegenden Arbeit. Des Weiteren spielen die Ergebnisse aus zwölf durchgeführten Interviews mit ein, welche Erkenntnisse über persönliche und berufliche Auswirkungen von Neugier liefern. Es wurde beabsichtigt, eine diverse Informationsgrundlage zu schaffen, indem Meinungen aus verschiedenen Disziplinen zusammengetragen wurden. Die vorliegende Arbeit soll aufzeigen, warum es für Unternehmen wichtig ist, den Wert der Neugier zu erkennen. Die neuen Anforderungen in der Arbeitswelt, die einen Paradigmenwechsel des Innovationsprozesses deutlich machen, erfordern eine Neubewertung menschlichen Potenzials. Daran anknüpfend wird das Zusammenwirken von Neugier, Design und Innovation herausgestellt. Aufbauend auf den gewonnenen Ergebnissen wird Design als Neugierkatalysator für Innovation positioniert. Die Masterthesis liefert schließlich den Lösungsvorschlag, die neue Rolle des_der Innovationsdesigner_in zu schaffen, die neugieriges Denken und Handeln im Unternehmen kultivieren könnte. Im Zuge dessen werden ein Handlungsplan und Maßnahmen formuliert, die zu mehr Neugier befähigen und folglich das Innovationspotenzial des Unternehmens steigern könnten. Die Masterthesis fokussiert sich auf die Stärkung von Neugier in großen Unternehmen mit starren Strukturen. Die Autorin sieht hier im Besonderen Handlungsbedarf, da diese Unternehmen durch veränderte Bedingungen in der Arbeitswelt zum Umdenken herausgefordert werden.

Diese Arbeit trägt den Titel „Fragen fragen. Reflexion über das Gestaltungs- und Wirkungspotenzial von Fragen in der Kreativwirtschaft“.

Ziel dieser Arbeit ist es, eine Kultur des Fragens anzuregen und die Parameter eines praktischen Frage-Gestaltungsansatzes im Hinblick auf ihr Potenzial zu erforschen, zwischenmenschliche Klarheit im Allgemeinen sowie im Speziellen — innerhalb kreativwirtschaftlicher Tätigkeiten — sowie die Teamsynchronisation zu bestärken.

Im ersten Kapitel dieser reflexiven Arbeit wird ein persönlicher Einblick in die Positionierung und Motivation gewährt, der dazu animieren soll, sich dem enormen Wirkungspotenzial von Fragen näher zu widmen. In der Analyse des angestrebten Soll-Zustands wird herausgestellt, dass Fragen dabei unterstützen, die akuten Herausforderungen und Probleme der ermittelten Ist-Situation — der es an einer Kultur des Fragens mangelt — zu lösen und proaktiv, im allgemein-gesellschaftlichen sowie im spezifischen kreativwirtschaftlichen Fokus, mitzugestalten. 

Im Kapitel 2 folgt eine Einführung und Definition von kontextuell relevanten Theorien und Annahmen bezüglich der fokussierten — und im Hinblick auf die gegenwärtige Ist-Situation als notwendig erachteten — Form von Kreativität. Darauf folgt eine Beschreibung der Kreativwirtschaft, die den gewählten Beobachtungsradius darstellt. Abschließend wird ein inhaltlicher Bezug dieser beiden Aspekte in Verbindung mit dem Wirkpotenzial von Fragen hergestellt.

Das 3. Kapitel widmet sich einer tieferen Auseinandersetzung mit den im Kontext analysierten Möglichkeitsbedingungen von Kreativität (Disruption bzw. disruptives Denken und Empathie), die anhand von Schlussfolgerungen der Verfasserin durch ein Fragen-fragen angeregt werden. Zur tieferen Erläuterung der zugrundeliegenden Wirkprinzipien von Fragen, die disruptives Denken (vgl. Kap. 3.1) und Empathie (vgl. Kap. 3.2) katalysieren, folgt jeweils eine entsprechende Theorieausführung, die u.a. die Aspekte der sozial-systemischen Reflexion, Immersion und Emergenz mit Kreativität in Verbindung bringen.15 

Unter 4. Annahmen & Theorien des Fragen-fragens, werden die inhaltlichen Komponenten, die eine Kultur des Fragens gestalten, konkret erarbeitet, weshalb im Kapitel 4.1 relevante Fragearten und -prinzipien im Kontext des Forschungsgegenstands, bezüglich ihrer praktischen Handhabung tiefgreifend behandelt werden. Das Unterkapitel 4.2 führt einen ausgewählten Überblick verschiedener Kreativmethoden auf, die mitunter durch den Aspekt des Fragen-fragens gefördert bzw. strukturiert werden und Inspiration für den Gestaltungsansatz bieten. 

Das 5. Kapitel synthetisiert aus dem erarbeiteten Erkenntnisverlauf aller vorangegangenen Kapitel einen Gestaltungsansatz als Handlungsempfehlung zum bewussten Einsatz von Fragen, die zur Verbesserung von zwischenmenschlicher Kommunikation und Gestaltungsprozessen in der Kreativwirtschaft beitragen können. 

Dies erfolgt in Form des sog. Fragen-Fresh-Ups, als praktische Zwischensequenz, die durch die Kombinationsmöglichkeit mit drei verschiedenen Frage-Anwendungsvarianten situativ anpassungsfähig gestaltet werden kann. Diese Kreation wird anhand eines konkreten Beispielfalls und eines kreativen Design Thinking Prozess veranschaulicht und kann durch die umfangreiche Fragesammlung (siehe 6. Anhang) praktische Ergänzung finden. 

Ein abschließendes Fazit dieser Arbeit zieht die Verfasserin unter 5.2. An selbiger Stelle skizziert sie einen persönlichen und zukünftigen Ausblick auf die sich für sie ergebenden Handlungsmöglichkeiten im Bezug zu ihren gewonnenen Erkenntnissen.

Die vorliegende Arbeit gibt einen Einblick in die Beschaffenheit und Herausforderungen des Gründungsstandortes Nordschwarzwald.

Ziel der Arbeit ist es, Handlungsfelder zur Optimierung der regionalen Gründerförderung zu definieren. Dazu wird die folgende Forschungsfrage gestellt: „Entrepreneurship in der Wirtschaftsregion Nordschwarzwald: Welche Bedarfe müssen erfüllt und welche Herausforderungen müssen bewältigt werden, um die Gründerförderung nachhaltig optimieren, und so ein prosperierendes, regionales Gründerökosystem schaffen zu können?“

Sechs theoretisch eingebettete und kontextuelle Annahmen unterstützen die Forschungsfrage. Die Annahmen drehen sich um Leitbild und Profil des Gründungsstandortes, Vernetzung und Kooperation, Gründerkultur, die Rolle von etablierten Unternehmen und die Bedeutung des Fachkräfte- und Risikokapitalmangels. Zur Prüfung der Annahmen und Beantwortung der Forschungsfrage wurden 15 leitfadengestütze Experteninterviews mit lokalen Unternehmensvertretern, Start-ups und gründungsrelevanten Einrichtungen durchgeführt. Diese Methode ermöglicht einen Einblick in die Realität der Experten, die mit ihrem Spezialwissen die Grundlage für die Ableitung von Handlungsempfehlungen liefern.

Die Forschungsergebnisse zeigen einige Optimierungsmöglichkeiten der Gründerförderung in der Region Nordschwarzwald auf. Neben der ausbaufähigen Infrastruktur für Start-ups im frühen Entwicklungsstadium und der mangelnden Vernetzung der gründungsrelevanten Akteure, ist die geringe Ausprägung der Gründerkultur einer der größten Mängel des regionalen Gründerökosystems. Die Handlungsfelder zur Optimierung der Gründerförderung sind demnach: Strategie, Infrastruktur und Sichtbarkeit, und Gründerkultur und Kooperation. Eine Verbesserung dieser Aspekte kann eine neue wirtschaftliche Dynamik initiieren, welche die Wirtschaftskraft und Attraktivität der Region Nordschwarzwald nachhaltig und langfristig erhöhen kann.

Die vorliegende Bachelorarbeit ist sowohl für politische Entscheidungsträger, Gründer- und Wirtschaftsförderer, sowie sämtliche an der Entwicklung des Gründungs- und Wirtschaftsstandortes Nordschwarzwald beteiligte Akteure interessant.

Menschen sind von Geburt an bis ins hohe Alter lernfähig und meist auch lernwillig. In Deutschland wird ein Großteil der Allgemeinbildung durch das Schulsystem und Bildungsinstitutionen vermittelt. Während einer Berufsausbildung oder eines Studiums lässt sich dieses Allgemeinwissen spezifizieren und über Weiterbildungsmaßnahmen während des Berufslebens ausbauen. Lernen, Bildung und Kompetenzerwerb sind lebenslange Begleiter eines jeden Lernenden.

Die Masterarbeit "How to Design Ability" setzt sich mit der gesellschaftlich relevanten Fragestellung auseinander, wie ein zukunftsgewandter Entwurf des lebenslangen Lernens gestaltet sein könnte.

Im Zeitalter des Digitalen Wandels, in dem das verfügbare Wissen exponentiell ansteigt und jedem Lernenden das Wissen der Welt jederzeit zur Verfügung steht, gilt es, den Zugriff auf Wissen möglichst benutzerfreundlich zu gestalten und Lerninhalte individuell relevant zu halten. Ziel der Arbeit ist es, eine neue Perspektive auf den Prozess des Lernens zu eröffnen und ein nutzerzentriertes Modell für lebenslanges Lernen in Relation zum Digitalen Wandel zu entwickeln. Dieser Perspektivwechsel wird durch eine Betrachtung der Problemstellung aus einer anderen Position - dem Blickwinkel des Designs - ermöglicht. Hierzu wird zunächst der Digitale Wandel und das Mensch sein im Wirkungskontext des Wandels näher erläutert. Eine entstehende Wissensexplosion, der Wettlauf von Technologie und Bildung werden daraus resultierend als Herausforderungen für die Bildung der Zukunft identifiziert. In diesem Kontext wird Design als Werkzeug zur Annäherung an wicked problems und transdisziplinärer Kooperationspartner vorgestellt.

Nach einer Untersuchung der Reformpädagogik Maria Montessoris und deren Grenzen und Perspektiven werden daraus resultierende Anknüpfpunkte für zukünftige Lernarrangements vorgestellt. Im weiteren Verlauf der Arbeit des freien Lernens als eine Form der Ermöglichungsdidaktik erarbeitet und darüber hinaus Montessori im Kontext des Designs verortet. Das weiterführende Ziel ist es, durch die Verbindung von Wahlverwandtschaften zwischen Design und jeweils Technologie und Montessori-Pädagogik eine Reform der Lernkultur zu initiieren. Die eingegangene Wahlverwandtschaft gilt als Grundlage und Voraussetzung, um smartes Lernen zu ermöglichen.

Ergebnis der Arbeit ist die Vision, in der die Titelfrage »How to Design Ability« beantwortet wird. Der entwickelte Entwurf eines nutzerzentrierten Ecosystems des lebenslangen Lernens bildet die Zusammenführung der in dieser Arbeit vorgestellten Aspekte und Wahlverwandtschaften ab. Abschließend wird illustriert, wie Lernen in Zukunft gestaltet sein kann und welches Potential die Implementierung des Modells bietet.

Die vorliegende Masterthesis mit dem Titel »Empathy Thinking« beleuchtet das Thema Innovationsfindung im Wandel der Digitalen Transformation. Mit der Design Challenge »Gestalte einen Ansatz, der Empathie zum Mindset macht, um kundenzentrierte Innovationen zu finden« wurde zu Anfang eine Aufgabe gestellt, die als Leitfaden durch den gesamten Konzept-Entwicklungsprozess diente. Nach eingängigen Recherchen wurden die Innovationsmodelle »Design Thinking« und »Hybrid Thinking« analysiert und Defizite hinsichtlich des Umgangs mit den neuen Herausforderungen und den komplexen Problemen, die mit der Digitalen Transformation einhergehen, identifiziert. Diese Defizite beziehen sich einerseits auf die Weise, wie Innovationen gefunden werden und andererseits darauf, welche Rolle der Kunde im Innovationsprozess einnimmt. Der neu entwickelte Ansatz »Empathy Thinking« gleicht diese aus, indem dieser Ansatz – im Gegensatz zu den bisherigen Modellen – auf einer kundenzentrierten Strategie aufbaut und neue Denkweisen in den Prozess integriert, die zu Innovationen führen. Dabei ist Empathie als Mindset die treibende Kraft, die ebenfalls das Finden von Innovationen maßgeblich beeinflusst. 

»Empathy Thinking« ist ein multidimensionaler Ansatz in zweierlei Hinsicht: Einerseits wird Empathie als Mindset multidimensional erworben, um den Kunden, sein Nutzungsverhalten und seine Bedürfnisse, sowie das Umfeld, das ihn beeinflusst, zu verstehen und daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen. Andererseits findet sich die Multidimensionalität in einem hybriden Innovationsmodell wieder, in dem mehrere Denkweisen fusionieren. Ziel ist es, kundenzentrierte Innovationen zu finden, die die Bedürfnisse des Menschen situativ-relevant befriedigen. Diesbezüglich geht es vor allem darum, dem Kunden nicht das beste Produkt, sondern die beste Lösung zu bieten. Dies schließt nicht nur das Befriedigen expliziter, sondern vor allem impliziter Wünsche und Bedürfnisse ein, die der Kunde (noch) nicht selbst artikulieren kann. Oberste Prämisse des Ansatzes ist, innovative und kundenzentrierte Lösungsansätze zu finden, die eine nachhaltige und persönliche Bindung zum Kunden aufbauen können, indem eine auf die Kundenbedürfnisse abgestimmte Customer Experience geschaffen werden kann. 

Die Masterarbeit »Empathic Resonance« setzt sich mit der gesellschaftlich relevanten Fragestellung auseinander, wie aus der Perspektive eines Designers stabile Beziehungen zum Menschen aufgebaut und gesteuert werden können. In erster Linie ist es als Designer, um den Menschen und die Gesellschaft mit Relevanz zu erreichen, unabdingbar, ein Verständnis für den Menschen zu entwickeln und eine Beziehung zu ihm aufbauen sowie aufrecht erhalten zu können.

Insbesondere in Zeiten der digitalen Transformation findet ein mentaler Wandel statt, der von einer Quantität und Flüchtigkeit an Beziehungen geprägt ist. Der Mensch ist umgeben von Filtern, die ihm stets Gleiches wiedergeben und eine Auseinandersetzung mit Andersartigem abschirmen. 

Nach einer Untersuchung der gegenwärtigen, gesellschaftlichen Entwicklungen und Problemstellungen legt sich die Arbeit die weichen Faktoren der Empathie und Resonanz in einer kompilatorischen Herangehensweise zu Grunde. Diese Faktoren gelten als Voraussetzung, um soziale Gemeinschaften sowie bidirektionale Interaktionen zu bilden und die Identität eines Menschen zu definieren.

Ergebnis der Arbeit ist das gleichnamige Modell »Empathic Resonance«, welches bestehend aus fünf Phasen, dazu anleitet ein Beziehungsverhältnis zum Menschen zu entwickeln. Das Beziehungsverhältnis strebt eine Wechselwirkung an. Einerseits mit dem Ziel den Menschen zu berühren und andererseits ihm die Möglichkeit zu geben, eine Selbstwirksamkeit zu erfahren an. Das weiterführende Ziel ist, die Beziehung im identitätsbildenden Verarbeitungsprozess des Menschen zu etablieren, um mit ihm wiederholt in eine Interaktion zu treten und somit die Beziehung aufrecht zu erhalten.

Die wesentliche Haupterkenntnis liegt in der Narration als einem gemeinsamen Nenner von Empathie und Resonanz. Die Narration ermöglicht einen gesteuerten Einsatz sowie Umgang mit den Faktoren der Empathie und Resonanz und darüber entsprechend den Aufbau sowie das Lenken einer Beziehung zum Menschen. Damit simultan einher geht das Setzen von bewussten Reibungspunkten, um in einem Wechselspiel von Zu- und Abwendung Beziehungen zu intensivieren.

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Lisa Hohenstein (2018). Empathic Resonance. Narrative Beziehungen

Die Masterthesis wurde im Rahmen des Studiengangs Master Produktentwicklung der Fakultät für Technik an der HS PF erstellt. 

Ziel der Arbeit ist die Modellierung und Anwendung eines Klassifizierungsschemas, um einen Überblick über Innovationsansätze zu bieten. Nach der Erläuterung der Problemstellung erfolgt im ersten Kapitel als Hinführung zum Thema eine Betrachtung von Startups und deren Erfolgsfaktoren. Da es sich um eine Arbeit im Kontext des Innovations- und Produktentwicklungsumfeld handelt, gibt das folgende Kapitel einen Überblick über die für ein einheitliches Verständnis notwendigen definitorischen Grundlagen. Anschließend werden einige der in der Literatur vorhandenen Grundschemata des Innovationsprozesses vorgestellt, die den idealisierten Ablauf abbilden. Mit dieser Erfassung des Stands der Wissenschaft wird auch auf die damit einhergehende Problematik eingegangen und die nachfolgende Ableitung eines eigenen Grundmodells und Klassifizierungsschema ermöglicht. Nach der Erläuterung der Kategorien des Schemas erfolgt eine darauf aufbauende Erläuterung bekannter Innovationsansätze. Dabei erfolgt die Konzentration auf prozessuale Ansätze. Durch das Erstellen einer Übersichts-Matrix werden die Ergebnisse schließlich übersichtlich dargestellt, indem die Korrelation zwischen Klassifizierungsschema und Innovationsansätzen visualisiert wird. Abgeschlossen wird die Arbeit mit einem Fazit, das eine Zusammenfassung über die gewonnenen Erkenntnisse und einen Ausblick liefert.

Ziel der vorliegenden Arbeit, die als Abschlussarbeit im Studiengang Master of Arts in Creative Directions (MACD) verfasst wurde, ist die Entwicklung eines Handlungsmodells zur Adressierung und Lösung komplexer gesellschaftlicher Fragestellungen - Der sogenannten bösartigen Probleme.

Da es sich um eine wissenschaftliche Arbeit aus dem Kernbereich der Designdisziplin handelt, gibt das erste Kapitel einen Einblick in die Definition des der Arbeit zugrundeliegenden Designbegriffs, um so eine disziplinäre Verortung der Argumentation gewährleisten zu können. 
Es folgt eine Einführung in den Charakter bösartiger Probleme und die Erläuterung der Kernproblematik im Umgang mit selbigen. Anschließend werden die Kompetenzen der DesignerInnen beleuchtet, dabei vor allem die für die Adressierung relevanten.
Da bösartige Probleme in ihrer Komplexität Teilbereiche verschiedener Disziplinen ansprechen und die Qualitäten der DesignerInnen allein nicht alle Anforderungen der Adressierung bedienen können, ergibt sich die Notwendigkeit einer Kooperation mit den Systemwissenschaften. Entsprechend der Darstellung der Qualitäten der DesignerInnen, werden daher auch die für die Adressierung entscheidenden Kompetenzen der Systemwissenschaften vorgestellt. 
Auf jene Qualifikationen aufbauend, schließt sich eine schrittweise Beschreibung der im Rahmen der Arbeit erarbeiteten Vorgehensweise zur Adressierung bösartiger Probleme an. 
Die einzelnen Schritte werden dann zu einem ganzheitlichen Handlungsmodell zusammengeführt, das von der Dekodierung bis zur Synchronisation der Systeme reicht.

Dieses Handlungsmodell ist gleichzeitig als Impuls zur Adressierung bösartiger Probleme und Baustein zur Erweiterung und für eine neue Wahrnehmung der Designdisziplin zu verstehen.

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