Die Bildungsprogramme der EU sind in den letzten knapp 40 Jahren zu wichtigen Instrumenten für die Internationalisierung der deutschen Hochschulen geworden. Die Förderangebote der Programme Erasmus, Erasmus Mundus, Tempus und andere haben die akademische Zusammenarbeit der Hochschulen und die Mobilität ihrer Angehörigen im europäischen Raum und darüber hinaus nachhaltig unterstützt.

Leitaktion 1 - Mobilität von Einzelpersonen

  • Mobilitätsprojekte zwischen Programmländern innerhalb Europas: Mobilität von Studierenden und Hochschulmitarbeitern (KA131)
  • Mobilitätsprojekte zwischen Programm- und Partnerländern außerhalb Europas: Mobilität von Studierenden und Hochschulmitarbeitern (KA171)

Fördermöglichkeiten der Leitaktion

  • Studium an einer Partnerhochschule in Programm- und Partnerländern
  • Praktika von Studierenden bzw. Graduierten/Absolventen in Organisationen oder Unternehmen in Programmländern und Praktika von Studierenden in Organisationen oder Unternehmen in Partnerländern
  • Lehre deutscher Hochschulvertreter an Partnerhochschulen in Programm- und Partnerländern
  • Lehre von Unternehmens- und Organisationsvertretern aus Programmländern an deutschen Hochschulen
  • Lehre ausländischer Hochschulvertreter aus Partnerländern an Partnerhochschulen in Deutschland
  • Fort- und Weiterbildung deutscher Hochschulvertreter und -mitarbeiter an Partnerhochschulen in Programm- und Partnerländern
  • Fort- und Weiterbildung ausländischer Hochschulvertreter und -mitarbeiter aus Partnerländern an Partnerhochschulen in Deutschland

Quelle: Mobilität von Einzelpersonen – Nationale Agentur für Erasmus+ Hochschulzusammenarbeit - DAAD

 

Schwerpunkte des EU-Bildungsprogramms Erasmus+ 2021-2027 sind soziale Inklusion, grüner und digitaler Wandel und die Förderung der Teilhabe junger Menschen am demokratischen Leben. Die Key Action 131 fördert überwiegend physische Mobilitäten, jedoch sind auch blended mobilities möglich. Folgende Mobilitätsmaßnahmen werden in der Key Action 131 gefördert:

 

Das Erasmus+ Programm ermöglicht nicht nur Europäerinnen und Europäern im Ausland zu studieren, sich fortzubilden und Auslandserfahrungen zu sammeln, sondern auch Teilnehmenden außerhalb der Europäischen Union. Seit 2015 können Personen und Organisationen aus aller Welt an Erasmus+ Mobilitäten im Bereich der Hochschulbildung teilnehmen.
Im Rahmen der Förderlinie KA171 können europäische Hochschuleinrichtungen Mobilitätsvereinbarungen mit Partnern in der ganzen Welt schließen, um Studierende und Personal zu entsenden und zu empfangen.

Die Hochschule Pforzheim hat aktuell folgende laufende Projekte im Bereich KA171 mit folgenden Ländern und Partnerhochschulen: 

Projekt 2023:

Laufzeit: 01.08.2023 - 31.07.2026

Region: Southern Mediterranean countries (Region 3)

Länder: Marokko und Palästina

Partnerhochschulen: ESCA Ecole de Management (Casablanca), Al-Quds University (Jerusalem)

Förderung für: Incoming Studierende und Lehrende (Auswahl der Studierenden erfolgt über die Heimathochschule)

 

Projekt 2024:

Laufzeit: 01.08.2024 - 31.07.2027

Regionen: Asia, Sub-Saharan Africa

Länder: Indonesien, Senegal

Partnerhochschulen: ITB - Institut Teknologi Bandung , UGM - Gadjah Mada University (Yogyakarta), Groupe Supdeco Dakar

Förderung: Incoming Studierende und Lehrende (Auswahl der Studierenden erfolgt über die Heimathochschule)

 

 

 

 

Die Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE) legt die Grundprinzipien und Mindestanforderungen fest, die Hochschuleinrichtungen bei der Beantragung und Durchführung von Aktivitäten im Rahmen von Erasmus+ erfüllen müssen. Jede Hochschule, die sich für das Programm Erasmus+ bewirbt oder daran teilnehmen möchte, muss über eine gültige ECHE verfügen.

Hier finden Sie unsere Erasmus Charta sowie das Policy Statement.

Das Programm Erasmus+ zielt darauf ab, die bildungsbezogene, berufliche und persönliche Entwicklung der teilnehmenden Studierenden und jungen Absolventinnen und -absolventen zu fördern. Zudem sollen Chancengleichheit und gleicher Zugang, Inklusion, Vielfalt und Fairness bei allen Programmaktionen unterstützt werden. Schließlich trägt das Programm dazu bei, die Ziele der EU in den Bereichen digitaler Wandel, nachhaltige Entwicklung und aktive Bürgerschaft zu verwirklichen.

Die Erasmus-Studierendencharta spiegelt die oben genannten Werte und Prioritäten wider und dient dazu, die Teilnehmenden angemessen über ihre Ansprüche und Pflichten zu informieren und die erfolgreiche Umsetzung ihrer Mobilität zu gewährleisten.

(Quelle: Erasmus Plus)

Erasmus KA 131

Erasmus Hochschulkoordinatorin: Alina Ziß

Erasmus KA 171

Erasmus Hochschulkoordinatorin: Julia Schulz 

 

Ansprechpartnerin für Outgoing Studierende (SMS und SMP)

Annika Klein

Ansprechpartnerin für Mobilität von Lehrenden und Personal (STA/STT)

Alina Ziß

Ansprechpartnerin für Blended Intensive Programes (BIP)

Alina Ziß