Präsentation Forschungsergebnisse

Das STI präsentiert seine Forschungsergebnisse auf internationalen Konferenzen:

 

C. Burkhardt et al: Circular economy measures for NdFeB magnets: Development of an eco-labelling and grading system for traceability and better recycling in theory and practice (Invited Plenary Talk)

27th ICM&T - International Conference on Materials and Technology, Portoroz, Slovenia; 17.10.2019

 

C. Burkhardt et al: Enabling a circular economy ecosystem for NdFeB magnets: Which measures are needed and what is really feasible? (Invited Keynote Talk)

5th Intl. Symp. on Science of Intelligent and Sustainable Advanced Materials (SISAM); 2019 SIPS – Sustainable International Processing Summit, Paphos, Zypern; 25.10.2019

 

C. Burkhardt et al: Advances in High Precision Lithographic Additive Manufacturing with Stainless Steel and Titanium Alloys

TCT Conference @ Formnext 2019, Frankfurt, Germany, 20.11.2019

 

Vortragsveranstaltung STI 2020

Das STI plant für das Jahr 2020 wieder eine Vortragsveranstaltung.

Termin: 20.04.2020, Ort :Audimax, Hochschule Pforzheim

Themenschwerpunkte:

  • Anlaufbeständige Silberlegierungen
  • Additive Fertigung im Schmuckbereich
  • Neues zur EU-Verordnung REACH
  • Bericht vom Santa Fe Symposium 2019

 

Erfogreiche Reakkreditierung STI nach der revidierten DIN EN ISO/IEC 17025:2018

Die DIN EN ISO/IEC 17025:2018 legt die allgemeinen Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien fest und bildet auch die Grundlage für eine Akkreditierung in diesem Bereich. Die Einhaltung der Norm ermöglicht es, Laborergebnisse technisch kompetent zu ermitteln und deren internationale Akzeptanz sicherzustellen.

Das STI wurde im Mai 2019 erfolgreich nach der revidierten DIN EN ISO/IEC 17025:2018 reakkreditiert.

STI an der Hochschule Pforzheim erhält den Zuschlag für Europäisches Großprojekt

Permanentmagnete auf Basis von Seltenen Erden sind der Schlüssel zu einer sauberen Energiezukunft in Europa. Ob in Windkraftanlagen, Elektrofahrzeugen oder einer Vielzahl von Haushaltsgeräten, Permanentmagnete sind obligatorische (und in vielen Fällen unersetzliche) Komponenten. Gleichzeitig hat es Europa aber versäumt, sich entsprechende Rohstoffquellen zu sichern.

Die europäische Magnetindustrie benötigt ca. 2.000-3.000 t Seltene Erden pro Jahr, die heute zu 100% importiert werden müssen, fast ausschließlich aus China. Gleichzeitig ist die aktuelle Recyclingquote für die in diesen Magneten enthaltenen seltenen Erden mit weniger als 1% erbärmlich gering. In jeder Hinsicht stellt die Rückgewinnung, Aufbereitung und Wiederverwendung von Dauermagneten deshalb den einzigen gangbaren Weg dar, um eine nachhaltige Zukunft für wichtige Industriezweige wie Automobil, Luft- und Raumfahrt zu sichern, um Elektrofahrzeuge, E-Bikes, Windkraftanlagen und eine Vielzahl von Konsumgütern zu beliefern (fast alles, was Strom verwendet, verwendet auch Magnete).

Anstatt diese strategisch so wichtigen Werkstoffe am Ende ihrer Nutzungsdauer auf Deponien zu entsorgen oder in andere Teile der Welt zu exportieren, stellt das Projekt SUSMAGPRO (Sustainable Magnets Production) die Technologie zur Verfügung, um die vielen Tonnen Magnete, die bereits in Millionen von Geräten nach Europa eingeführt wurden, effektiv und wettbewerbsfähig wiederzuverwerten.

SUSMAGPRO entwickelt hierzu vier Pilotanlagen, die die gesamte Wertschöpfungskette der Aufbereitung abdecken, von der robotergestützten Sortierung, der Trennung und Magnet-/ Legierungsherstellung bis hin zu neuen Permanentmagneten aus recyceltem Material. Bis im Jahr 2050 wird so eine Recyclingquote von etwa 30% angestrebt, wie sie auch für andere Technologiemetalle wie Silber, Platin oder Palladium üblich ist. Dadurch wird die Position der europäischen Firmen auf den weltweiten Märkten für erneuerbare Energiesysteme (RES) deutlich gestärkt und CO2-freie Mobilität und Energie ermöglicht.

Das SUSMAGPRO Konsortium besteht aus 20 europäischen Partnern aus 9 Ländern und wird vom Institut für strategische Technologie- und Edelmetalle/Schmucktechnologisches Institut (STI) der Hochschule Pforzheim geführt. Das Projekt läuft vier Jahre und hat ein Gesamtvolumen von 14,9 Millionen Euro. Es wird mit 12,9 Millionen Euro durch das Forschungsrahmenprogramm Horizon2020 der Europäischen Kommission gefördert, das STI der Hochschule Pforzheim erhält eine Fördersumme von 2,1 Milllionen Euro.

Mit dem Ispringer Unternehmen OBE Ohnmacht & Baumgärtner GmbH ist ein weiterer Projektpartner aus der Region und wird eine der vier Pilotanlagen realisieren, deren Aufbau mit knapp 700.000 Euro gefördert wird. Die weiteren Pilotanlagen werden in Schweden, Großbritannien und Slowenien aufgebaut werden.

Das Projektkonsortium von SUSMAGPRO setzte sich in der Ausschreibung des HORIZON2020 Programms „Rohstoffinnovation für die Kreislaufwirtschaft: nachhaltige Verarbeitungs-, Wiederverwendungs-, Recycling- und Verwertungssysteme“ gegen 52 andere Projekte durch, von denen nur noch ein weiteres eine Förderzusage erhielt. SUSMAGPRO erreichte dabei in der Evaluierung der Europäischen Kommission die äußerst selten vergebene Maximalpunktzahl von 15 Punkten.

Material Matters

Material Matters - Veröffentlichung von Prof. Dr. Carlo Burkhardt in Pan European Networks: Science & Technology 25

Professor Dr Carlo Burkhardt of Pforzheim University, Germany,
explains the circular economy for rare earth magnetic materials

Magnets are among the most crucial materials for a modern lifestyle as they are integral to energy conversion across the renewable energy and electric mobility sectors. The strongest type of magnets currently available, rare Earth (RE) magnets are used not only in the high-tech sector but in a wide range of everyday applications, including medical evices, motors and various consumer electronics devices. Demand, therefore, is high. There is typically a choice here between either samarium-cobalt magnets, which are relatively expensive, or the stronger neodymium-iron-boron (NdFeB) magnets, having a wider field of application. Both are based on an RE material, but even though the alloying constituents of RE magnets have been classified as EU critical raw materials, Europe is largely dependent on external sources of RE metals as 90% are produced outside of the EU.

Link zur Veröffentlichung : Material Matters

STI unter neuer Leitung

 

Am  01.04.2017 hat Prof. Dr. Wolfgang Böhm nach 21 Jahren erfolgreicher Tätigkeit die Institutsleitung an Prof. Dr. Carlo Burkhardt übergeben.

Der promovierte Werkstoffkundler (University of Birmingham, GB) kann in seiner neuen Tätigkeit von mehr als 20 Jahren Industrieerfahrung als Entwicklungsbereichsleiter bei der Witzenmann GmbH (Pforzheim) bzw. als technischer Geschäftsführer der OBE Ohnmacht & Baumgärtner GmbH & Co. KG (Ispringen) und ebenso langer Lehrtätigkeit an der Hochschule Pforzheim profitieren.

Seine bisherigen Tätigkeitsschwerpunkte lagen auf dem Gebiet der Analyse und Auslegung von rostfreien Stählen, pulvermetallurgischen und Hochleistungswerkstoffen für Automobil-, Luft- und Raumfahrt-, Industrie-, Medizintechnik- und Luxusgüterindustrie sowie der Leitung und Umsetzung von anspruchsvollen Kunden- und Forschungsprojekten auf Bauteil- und Komponentenebene.

Im akkreditierten DAKKS-Prüflabor des STI wird er Ihnen mit der bewährten Mannschaft als kompetenter Ansprechpartner für Werkstoff-, Beschichtungs- und Schadensanalysen, die Erstellung von Untersuchungsberichten und Gutachten, der Erarbeitung von Verbesserungsmaßnahmen und Prozessoptimierungen sowie bei der Entwicklung neuer Produkte und Fertigungsverfahren zur Verfügung stehen.

Zusammen mit der Institutsleitung übernimmt Hr. Burkhardt eine Professur für Fertigungstechnik. Als Lehrbeauftragter und Honorarprofessor ist er seit 1996 an der Hochschule engagiert.

Elektronischer Ringweiten-Messschieber

Der vielfach im Trauringbereich eingesetzte elektronische Ringmessschieber des STI hat sich in der Praxis bewährt und wurde nochmals verbessert.  

Die Ablesbarkeit des Displays und die Stromversorgung wurden optimiert. Im Vergleich mit herkömmlichen Messmethoden besticht der elektronische Ringmessschieber durch seine überlegene Präzision. Insbesondere die Genauigkeit macht den elektronischen Ringmessschieber zu einem unverzichtbaren Werkzeug, das zudem nicht verschleißt.

Icon für das Kontaktpersonenmenü