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Fünf Fragen an...

Katrin Bui, Absolventin des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen/International Management.

 

Sie arbeiten heute bei der Robert Bosch GmbH als Gruppenleiterin in der zentralen Logistik. Sie sind dort verantwortlich für Prozess- und Kompetenzmanagement im Bereich Verpackungslogistik. Vom Studium in den Beruf, beschreiben Sie uns Ihren Weg:
Nach meinem Bachelor-Studium Wirtschaftsingenieurwesen International Management an der Hochschule Pforzheim habe ich einen Master an der National University of Singapore (NUS) in Supply Chain Management gemacht. Die vielen Vorlesungsinhalte auf Englisch in Pforzheim haben sich für diesen Weg wirklich ausgezahlt.
Im Anschluss bin ich bei Bosch als Trainee in der Logistik eingestiegen und habe verschiedene Stationen durchlaufen –  in der Zentral- und Werkslogistik, sowie im Bereich Controlling. Mein erster fester Job war in der Projektleitung einer Fachabteilung mit Schwerpunkt IT. Hier haben wir eine Internetplattform für Lieferanten entwickelt und an über 30 Standorten ausgerollt. Das war eine spannende Sache. Seit etwa einem Jahr bin ich nun in der Gruppenleitung der zentralen Logistik tätig.

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche aus?
Wie so oft, eine typische Arbeitswoche gibt es gar nicht. Das Projektgeschäft bietet immer sehr viel Neues. Auch meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in Projekten und haben deshalb immer neue Themen, bei denen ich sie begleite. Regelmäßig, also etwa einmal pro Woche, haben wir aber Team-Runden und Einzelrücksprachen. In den Projekten gibt es auch häufig täglich Bedarf sich abzustimmen. Ich versuche, nicht in der E-Mail-Flut zu versinken, da ist es hilfreich, dass wir digital und physisch mit agilen Boards arbeiten. Das klappt ganz gut! Außerdem ergänzen viele Telefonkonferenzen mit externen Dienstleistern und Kollegen in den zahlreichen Werken meinen täglichen Kommunikationsablauf.

Wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken, was haben Sie an Erfahrungen und Kompetenzen mitgenommen?
Überraschend viele Kenntnisse zum Thema Datenbanken – sehr nützlich! Außerdem gab es immer viele Projektarbeiten, deren Meisterung mit vielen Herausforderungen verbunden war, genauso wie es im alltäglichen Berufsleben nun auch abläuft. Das war eine gute Vorbereitung. Auch habe ich gelernt immer wieder Neues auszuprobieren. Meine Sprachkompetenz im Englischen und die damit verbundene interkulturelle Kompetenz ist im Geschäftsleben Gold wert. Beides benötige ich national wie international, da ich immer an der Schnittstelle zwischen Fachabteilung und IT oder Management und operativen Kollegen arbeite.

Welchen Ratschlag geben Sie unseren Studierenden für die Karriereplanung?
Macht das, was euch Spaß macht, dann seid ihr automatisch besser darin! Geht euren eigenen Weg, wenn sich einige Ratschläge für euch zu altbacken anhören und irgendwie nicht so Recht zu euch passen, traut euch eigene Entscheidungen zu treffen. Bleibt immer auf dem aktuellen Stand, was Arbeitsmethoden und Office-Tools betrifft. Das macht das Leben einfacher. Und: Bleibt euch selbst immer treu, seid ein Original, verstellt euch nicht!

Liebe Fakultät für Technik, wofür ich Dich schon immer mal loben wollte:
Wo fange ich an…? Es war eine wirklich schöne Zeit. Ausgezeichnet war die gute und persönliche Betreuung während der Projektarbeiten. Die modern ausgestatteten Gebäude und Räumlichkeiten sowie die Möglichkeit, dort zu arbeiten. Die tollen Alumni-Feiern und die durchdachten Curricula (auch wenn man als Student vielleicht noch nicht weiß, wofür man manche Fächer belegt).