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Prof. Dr. Torben Kuhlenkasper

Prof. Dr.

Torben Kuhlenkasper

Quantitative Methoden der Wirtschaftswissenschaften

Kontaktdaten

Raum

W4.1.02

Kolloquiumzeit

DI 13:30 - 15:00 Uhr

Telefon

(07231) 28-6331

E-mail

torben.kuhlenkasper(at)hs-pforzheim(dot)de

Torben Kuhlenkasper ist Professor für Quantitative Methoden der Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Pforzheim. In der Lehre vertritt er dabei die Fächer Mathematik, Statistik und Ökonometrie. Nach seinen Studienabschlüssen als Diplom-Kaufmann und Diplom-Volkswirt promovierte er 2011 als Stipendiat bei Göran Kauermann an der Universität Bielefeld am dortigen Lehrstuhl für Statistik. Bis 2012 war er Senior Economist am renommierten Hamburgischen Welt WirtschaftsInstitut (HWWI). Dort setzte er seine Forschungsarbeit zur Anwendung flexibler statistischer Modellierungstechniken
auf volkswirtschaftliche Fragestellungen fort. Diese Forschungsarbeit bildete auch seit 2012 den Schwerpunkt seiner Tätigkeit als Juniorprofessor für Angewandte Ökonometrie an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Er forscht mit vielen internationalen Kollegen im Bereich der empirischen Wirtschaftsforschung und der Ökonometrie. 

 

Torben Kuhlenkasper forscht im Bereich der empirischen Wirtschaftsforschung und Ökonometrie. Dabei bildet die modellgestützte Quantifizierung auch komplexer ökonomischer Zusammenhänge einen Schwerpunkt seiner Arbeit. Inhaltlich sind die Forschungsarbeiten aktuell auf volkswirtschaftliche Fragestellungen ausgerichtet. Die Arbeitsmarktökonomik ist dabei ein wichtiger Anwendungsbereich seiner Arbeit.
Die im Rahmen von ökonomischen Analysen häufig verwendeten klassischen linearen Regressionsmodelle sind Ausgangspunkt seiner Arbeit. In vielen zu untersuchenden Fragestellungen erlauben die Restriktionen dieser Modelle jedoch keine ausreichend flexible Möglichkeit, die tatsächlichen Zusammenhänge zu quantifizieren und zu analysieren. Aktuelle, mathematisch anspruchsvollere Techniken der Regression, die unter dem Begriff der Nichtparametrik zusammengefasst sind, stellen hier Anknüpfungspunkte für seine empirische Forschung dar.
So wurde in einer vielbeachteten Veröffentlichung mit Göran Kauermann in der Fachzeitschrift Labour Economics die Arbeitsmarktpartizipation von Müttern näher untersucht. Ausgangspunkt war dabei das temporäre Ausscheiden von Müttern nach der Geburt von Kindern und deren Rückkehr in den
Arbeitsmarkt. Dabei konnte mit Hilfe nichtparametrischer Methoden gezeigt werden, dass die Entscheidung, wieder eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen, stark von Einflussfaktoren wie dem Bildungsstand und dem vorherigen Einkommen der Frau abhängt. Insbesondere konnte dargelegt werden, dass sich die Stärke dieser Einflussfaktoren im Laufe der kindsbedingten Pausierung verändert. Künftige Forschungsarbeiten werden die hier verwendete Methode aufgreifen, um andere ökonomisch bedeutsame Zusammenhänge mit Hilfe von Verweildaueranalysen zu quantifizieren: die Dauer einer Arbeitslosigkeit, die Betriebszugehörigkeit sowie der Produktlebenszyklus von Produkten im Rahmen des Marketing sind dafür Beispiele. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Forschungsarbeit ist die Berücksichtigung von Interaktionseffekten in Regressionsmodellen. Häufig ist bei einer modellgestützten Analyse a-priori unbekannt, wie einzelne Einflussfaktoren sich gegenseitig beeinflussen. So konnte im Rahmen einer aktuellen Forschungsarbeit mit Wissenschaftlern an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg sowie an der Leuphana Universität Lüneburg mit Hilfe von nichtparametrischen Methoden hier ein neuer Ansatz präsentiert werden. Dabei wurde beispielhaft
die Beliebtheit von Politikern – hier: des US-Präsidenten – in Bezug auf die wirtschaftliche Lage des Landes analysiert. So konnte gezeigt werden, dass zwischen der Inflationsrate, der Arbeitslosenquote und den Staatsausgaben der USA als erklärende Faktoren und der Beliebtheit des Staatsoberhauptes als zu erklärendes Phänomen nichtlineare Zusammenhänge bestehen.Die hier
verwendete Methode, die es erlaubt auch komplexe ökonomische Zusammenhänge zu quantifizieren, ist Ausgangspunkt für weitere Forschungsarbeiten mit Anwendungen sowohl im volks- als auch im betriebswirtschaftlichen Bereich.


Ökonometrie ,  Mathematik ,  Quantitative Methoden ,  Regression ,  Statistik

2011 - Dr. rer. pol., Statistik und Ökonometrie
Universität Bielefeld
Deutschland


seit 2013 - Pforzheim - Deutschland

Professor für Quantitative Methoden


2012 - 2013 - Goethe Universität - Deutschland

Juniorprofessor für Angewandte Ökonometrie


2010 - 2012 - Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) - Deutschland

Senior Economist


2005 - 2010 - Kuhli's - Deutschland

Geschäftsführer mit Generalvollmacht


2015 - 2016

Lehrpreis der Hochschule


2015 - 2016

Lehrpreis der Business-School Pforzheim


2013 - 2014

3. Platz Beste Lehre im Masterstudium (Goethe Universität)


2007 - 2010

Promotionsstipendium zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses


Quantitative Methoden

Beitrag in Zeitschrift

KUHLENKASPER, T., KRÖNUNG, J., & ECKHARDT, A. (2017). CONFLICTING BEHAVIORAL PARADIGMS AND PREDICTING IS ADOPTION AND NON-ADOPTION - THE IMPORTANCE OF GROUP-BASED ANALYSIS. COMPUTERS IN HUMAN BEHAVIOR, 67 (1), 10-22. doi:10.1016/j.chb.2016.09.058.

KUHLENKASPER, T., & STEINHARDT, M. (2017). Who Leaves and When? - Selective Outmigration of Immigrants from Germany. Economic Systems, (in Press). doi:https://doi.org/10.1016/j.ecosys.2017.01.001.

KUHLENKASPER, T., & SCHELLHASE, C. (2017). Semi-parametric Estimation of Income Mobility with D-vines using Bivariate Penalized Splines. Allgemeines Statistisches Archiv, 11 (2), 107-134. doi:10.1007/s11943-017-0205-9.

KUHLENKASPER, T., ARIN, K., ZENKER, C., & ANBARCI, N. (2017). Revisiting loss aversion: Evidence from Professional Tennis. JOURNAL OF ECONOMIC BEHAVIOR & ORGANIZATION, (will appear soon, accepted).

KUHLENKASPER, T., BERLEMANN, M., & ENKELMANN, S. (2015). Unraveling the Relationship between Presidential Approval and the Economy - A Multidimensional Semiparametric Approach. JOURNAL OF APPLIED ECONOMETRICS, 30 (3), 468-486. doi:10.1002/jae.2380.

KUHLENKASPER, T., ERIN, P., & NANDIALATH, A. (2015). Critical Thresholds for Budget Consolidations: A Semi-Parametric Approach. APPLIED ECONOMICS LETTERS, 22 (16), 1293-1297. doi:10.1080/13504851.2015.1026574.

KUHLENKASPER, T., ARIN, K., BERLEMANN, M., & KORAY, F. (2013). Non-Linear Growth Effects of Taxation: A Semi-Parametric Approach Using Average Marginal Tax Rates. JOURNAL OF APPLIED ECONOMETRICS, 28 (5), 883-899. doi:10.1002/jae.2311.

KUHLENKASPER, T., & STEINHARDT, M. (2012). Neue Ergebnisse zur Struktur der Auswanderer mit Migrationshintergrund in Deutschland. Wirtschaftsdienst (11), 784-786.

KUHLENKASPER, T., & KAUERMANN, G. (2010). Duration of Maternity Leave in Germany - A Case Study of Nonparametric Hazard Models and Penalized Splines. LABOUR ECONOMICS, 17 (3), 466-473. doi:10.1016/j.labeco.2009.12.001.


Buch/Monographie/eBook

KUHLENKASPER, T., & HANDL, A. (2018). Einführung in die Statistik - Theorie und Praxis mit R (1. ed.). Springer.

KUHLENKASPER, T., & HANDL, A. (2017). Multivariate Analysemethoden - Theorie und Praxis mit R (3. ed.). Springer.


Dissertation

KUHLENKASPER, T. (2011). Working Females - A Modern Statistical Approach. Universität Bielefeld, Bielefeld, Deutschland.


Beitrag in Buch

KUHLENKASPER, T., MÖLLER, S., SCHMIDT, A., STOCK, S., & WALTER, M. (2017). Erkenntnisgewinn (2. ed.). In Stock, Schneider, Peper, Molitor (Eds.), Erfolgreich wissenschaftlich arbeiten - Alles, was Studierende wissen sollten. Springer Gabler Verlag.

KUHLENKASPER, T., LENNARTZ, J., HENZE, J., & HENNIG, C. (2014). Textsatzsystem LaTeX (3. ed.). In Stock, Schneider, Peper, Molitor (Eds.), Erfolgreich Promovieren (pp. 133). Springer.

KUHLENKASPER, T., & KAUERMANN, G. (2013). Penalized Splines and Multilevel Models (1. ed.). In Scott, Simonoff, Marx (Eds.), SAGE Handbook of Multilevel Modeling (pp. 325-333). SAGE Publications.


Online Publikation

KUHLENKASPER, T., & HANDL, A. (2014). Einführung in die Statistik mit R. Einführung in die Statistik mit R, Deutschland.

KUHLENKASPER, T., & HANDL, A. (2013). Statistisches Qualitätsmanagement. Statistisches Qualitätsmanagement, Deutschland.

KUHLENKASPER, T., & HANDL, A. (2013). Schätzen und Testen. Schätzen und Testen, Deutschland.

KUHLENKASPER, T., & HANDL, A. (2013). Eine kleine Einführung in R. Eine kleine Einführung in R, Deutschland.

KUHLENKASPER, T., & HANDL, A. (2013). Statistik nach der Grundausbildung. Statistik nach der Grundausbildung, Deutschland.

KUHLENKASPER, T., & HANDL, A. (2013). Methoden der Datenanalyse. Methoden der Datenanalyse, Deutschland.


Studiengangsleiter/in

2015

Vertretung der Fachgebiets-Leitung Quantitative Methoden

Deutschland


Editor (Journal)

seit 2013

Associate Editor des Review of Economics

Review of Economics Deutschland


Session/Track chair bei einer Konferenz

2013

Chair bei der Jahrestagung "Statistische Woche"

Deutsche Statistische Gesellschaft an der FU Berlin Deutschland


Interviews, Radio, TV, Web, Zeitung

2012

Interview "Welche Rolle spielt die wirtschaftliche Entwicklung der USA bei der Beliebtheit des US-Präsidenten?"

NDR Info Deutschland


Aktive Beratungstätigkeit

2010 - 2012

Lead Partner Consultant für den Bremer Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen

Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut gGmbH Deutschland


Reviewer

seit 2010

Reviewer bei verschiedenen Double Blind Journals (Economic Letters, European Sociological Review etc.)

Deutschland


Mitglied in einer akademischen Vereinigung

seit 2009

Mitglied in der Econometric Society

Vereinigte Staaten von Amerika

seit 2009

Mitglied im Verein für Socialpolitik

Deutschland

seit 2008

Mitglied in der Deutschen Statistischen Gesellschaft

Deutschland