• search
    Suche
  • Login

News | 

Vorstand FFBT WI: Uwe Dittmann im Amt bestätigt

Gemeinsam an einem Strang ziehen: Vorstand des FFBT Wirtschaftsingenieurwesen bei der Jahrestagung 2019 in Bremen erneut im Amt bestätigt

 

Langjähriges, erfolgreiches Netzwerken für das Wirtschaftsingenieurwesen: Professor Uwe Dittmann von der Hochschule Pforzheim wurde bei der Jahrestagung 2019 des Fakultäten- und Fachbereichstags Wirtschaftsingenieurwesen (FFBT WI) an der Hochschule Bremen zum achten Mal in Folge von der Mitgliederversammlung zum Vorsitzenden gewählt. Gemeinsam mit seinen ebenfalls seit vielen Jahren aktiven Kollegen Professor Dr.-Ing. Burkhard Schmager von der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Professorin Dr.-Ing. Yvonne Leipnitz-Ponto von der Hochschule Ansbach, sowie Professor Gunter Olsowski von der Fachhochschule Vorarlberg und Professor Dr. Hermann Englberger von der Hochschule München wurde der Vorstand durch die Mitgliederversammlung einstimmig im Amt bestätigt. Der FFBT WI vereint derzeit 58 Hochschulen und Universitäten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die einen oder mehrere Studiengänge des Wirtschaftsingenieurwesens anbieten.

Das Wirtschaftsingenieurwesen ist seit vielen Jahren ein Erfolgskonzept. Es ist einer der in Deutschland am meisten nachgefragten Studiengänge. Das Team aus fünf Vorstandskolleginnen und -kollegen arbeitet seit vielen Jahren daran das Studienfach weiter voranzutreiben, anhand aktueller gesellschaftlicher Veränderungen fortzuentwickeln, die Qualitätsstandards zu definieren und den Bekanntheitsgrad weiter zu steigern.

 

 

Ein eingespieltes Team für das Wirtschaftsingenieurwesen: Der im Amt bestätigte Vorstand des Fakultäten- und Fachbereichstag Wirtschaftsingenieurwesen e.V. (v.l.n.r.): Prof. Gunter Olsowski (FH Vorarlberg), Prof. Dr. Hermann Englberger (HS München), Prof. Dr.-Ing. Yvonne Leipnitz-Ponto (HS Ansbach), Prof. Uwe Dittmann (HS Pforzheim), Prof. Dr.-Ing. Burkhard Schmager (EAH Jena)

Wichtige Meilensteine der Vorstandsarbeit sind die gemeinsame Herausgeberschaft des im Juni 2019 bereits in dritter, überarbeiteter Auflage erschienenen Qualifikationsrahmens Wirtschaftsingenieurwesen in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI). Der Qualifikationsrahmen ist ein Leitfaden und Qualitätssicherungsinstrument mit systematischer Formulierung von Lernergebnissen und Eckpfeilern für die Konstruktion von Modulen und Studienfächern. Als etabliertes Standardwerk unterstützt er Hochschulen bei der Konzeption und Anpassung ihrer Curricula und definiert die Rahmenbedingungen für Akkreditierungen und Qualitätsprüfungen. Nach der Veröffentlichung im Juni dieses Jahres arbeitet der FFBT WI nun an einer englischsprachigen Fassung, die die fachliche Zusammenarbeit mit Hochschulen aus Europa stärken soll und auch international anschlussfähig konzipiert ist. „Den Blick auch über die Grenzen Europas hinaus zu weiten und ein internationales Netzwerk des Wirtschaftsingenieurwesens aufzubauen, das ist der nächste wichtige Schritt, den wir gemeinsam in unserem starken Netzwerk anstreben“, beschreibt Uwe Dittmann den Kurs, den er in der kommenden Amtsperiode zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen umsetzen will. Darüber hinaus arbeitet der FFBT WI an der Konzeption eines eigenen Gütesiegels, das an Studiengänge verliehen werden soll, die den Anforderungen des Qualifikationsrahmens in ihren Curricula gerecht werden und sich so von Studiengängen anderer Hochschulen für Bewerberinnen und Bewerber abgrenzen. Außerdem in den Fokus der gemeinsamen Arbeit gerückt ist die Assimilation des Wirtschaftsingenieurwesens an die Herausforderungen der Digitalisierung – Lerninhalte und Lehrmethoden werden auf neuste Entwicklungen in diesem Sektor angepasst und damit zukunftsfähig gemacht.  

Der Vorstand engagiert sich für das erfolgreiche „Konzept Wirtschaftsingenieurwesen“ und motiviert Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeinsam im Rahmen von Arbeitskreisen zu unterschiedlichen Themen dies ebenfalls zu tun. Das Wirtschaftsingenieurwesen basiert auf einer integrativen Verzahnung von Wirtschaft und Technik. Es bildet die Studierenden interdisziplinär zu flexibel einsetzbaren Generalisten aus, die in Unternehmen an Schnittstellenpositionen eine integrierende Funktion übernehmen. Komplexe Anlagen verkaufen, anspruchsvolle Projekte leiten und technische Fragestellungen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten analysieren – das sind typische Aufgaben von Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieuren in der heutigen Zeit.

Und auch die Zukunft verlangt nach dem Kompetenzprofil, das Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieure bieten: Die immer rasantere Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen sowie der stetige Kostendruck führen zu immer komplexeren Systemen und Anwendungen, die wiederum immer größere Projekte bedingen. Um diese Komplexität beherrschen zu können, braucht es entsprechend generalistisch ausgebildete Fachkräfte, die Zusammenhänge der technischen und wirtschaftlichen Aspekte verbunden mit rechtlichen, sozialen, informellen und naturwissenschaftlichen Fragestellungen erkennen, verstehen und anwenden können. Die zunehmende Verflechtung und Vernetzung von Unternehmen führt zu immer mehr Schnittstellen, die eine integrierte Sichtweise erfordern. Durch die Inter- und Transdisziplinarität sind Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieure besonders prädestiniert diese Herausforderungen zu meistern. Sie handeln als Generalisten mit strategischem Weitblick und Kompetenz im Detail.