Das STUDIUM GENERALE

Das Studium Generale ist fürs Wintersemester 25/26 bereits abgeschlossen, wir freuen uns jedoch, Sie mit dem Programm fürs Sommersemester ab dem 25. März begrüßen zu dürfen! 

Sie möchten keine Informationen verpassen? Dann nehmen wir Sie gerne in unseren Newsletter auf - eine kurze Mail an studium-generale(at)hs-pforzheim(dot)de genügt!
 

Hinweis an unsere Studierenden: Bei entsprechender Reflexion und Dokumentation kann der Besuch der Studium-Generale-Vorträge (ausgenommen das Konzert) mit bis zu 3 Ethikpunkten in Ihrem Ethikums-Zertifikat angerechnet werden. Weitere Informationen finden Sie hier.
 

Mit den besten Grüßen
Ihr STUDIUM GENERALE TEAM
Prof. Dr. Frauke Sander & Prof. Dr. Nadine Walter

Menschen überzeugen – Die Stärke der kooperativen Kommunikation
 

Wie gewinnen Sie Menschen für Ihre Ideen, wenn Fronten verhärtet sind? Wie kommen Gespräche wieder in Bewegung, wenn Meinungen festgefahren wirken? Woher kommen überhaupt die vielen Widerstände, die uns im Berufs- und Alltagsleben (offline wie online) so häufig begegnen – und warum eskalieren Diskussionen heute so schnell?

Die Kommunikationsexpertin Marie-Theres Braun zeigt in ihrem Vortrag Chancen auf, aus der Polarisierung auszubrechen, die aktuell vielfach in Diskussion vorherrscht. Eine Entwicklung, die durch Medien und aktuelle Ratgeber noch verstärkt wird: Wir erhalten Tipps zum Nein-Sagen, zum Grenzen ziehen, wie wir uns von toxischen Menschen fernhalten und zum Ablegen einer zu großen Sehnsucht nach Harmonie. Dabei ist es genau sie, zusammen mit dem Willen zu Kooperation, die gelingende Kommunikation und sogar Überzeugung ermöglicht.

Sie erfahren, wie Sie mit Menschen sprechen, die Ihren Puls in die Höhe treiben. Ob harte Wertedebatten – z.B. zum Thema Gendern, oder Fleisch essen –, Verhandlungen oder Diskussionen mit Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen: Marie-Theres Braun erläutert anhand realer Beispiele die Wirkung kooperativer Gesprächstechniken – lebensnah, praxisorientiert und sofort anwendbar. Damit zeigt sie Methoden auf einen Standpunkt klar, souverän und verbindend zu vertreten – mit kluger Argumentation, die nicht trennt, sondern verbindet.

Marie-Theres Braun ist Rhetoriktrainerin, Verhandlungsberaterin und Autorin. Foto: Janine Kühn

Marie-Theres Braun ist Trainerin für Rhetorik und Verhandlungsführung. Sie studierte Sprechwissenschaft mit den Schwerpunkten Argumentationsstrategie und Stimme an der Universität in Marburg. Außerdem lernte sie Kommunikationspsychologie bei Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun. Seit 2008 arbeitet sie als Rhetoriktrainerin und Verhandlungsberaterin mit dem Ziel die individuelle Überzeugungskraft in Menschen zu stärken. Marie-Theres Braun ist zudem Autorin des Buches „Menschen überzeugen, die Recht haben wollen“, ausgezeichnet mit dem International Book Award 2024. 

Alzheimer – Forschung gegen das Vergessen
 

Alzheimer beginnt nicht erst dann, wenn man Namen vergisst oder Termine durcheinandergeraten. Die Krankheit kann sich über viele Jahre im Verborgenen entwickeln – lange bevor im Alltag etwas auffällt. Genau diesen „unsichtbaren“ Anfang nimmt Prof. Mathias Jucker in den Blick: Was passiert im Gehirn zu Beginn? Woran erkennt man, dass etwas aus dem Gleichgewicht gerät? Und ermöglicht ein frühes Erkennen eine wirksamere Vorbeugung?

Obwohl so viele Menschen an Alzheimer erkranken, sind noch viele Fragen zu Alzheimer unbeantwortet: Wie entstehen die Eiweißablagerungen, die mit dem Vergessen in Verbindung gebracht werden? Wie und wann breiten sie sich durch das gante Gehirn aus? Prof. Jucker ordnet ein, wie frühe Veränderungen in Gehirn und Blutgefäßen mit dem späteren Verlust von Nervenzellen und den spürbaren Gedächtnisproblemen zusammenhängen.

Besonders spannend: Auch bei der Diagnose hat sich in letzter Zeit einiges bewegt. Was früher oft erst spät und mit aufwändigen Untersuchungen möglich war, lässt sich zunehmend früher erkennen – inzwischen sogar über Biomarker aus einfachen Bluttests. Damit stellen sich jedoch auch neue Fragen: Würde man überhaupt wissen wollen, dass ein erhöhtes Risiko besteht – gerade weil die Behandlungsmöglichkeiten noch begrenzt sind? Der Alzheimer-Forscher erläutert in seinem Vortrag warum das Gehirn im Alter anfälliger wird und wie diese Veränderungen frühzeitiger nachgewiesen, besser vorhergesagt und wirksamer therapiert werden können. Was frühes Erkennen leisten kann, wo die Grenzen liegen und welche neuen Behandlungsansätze dadurch entstehen – darum geht es an diesem Abend.

Bild von Mathias Jucker, (älterer Mann mit grauem Haar und einer Brille) der in die Kamera lächelt. Mathias Jucker ist Professor für Zellbiologie Neurologischer Erkrankungen an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Foto: Fabian Zapatka

Prof. Dr. Mathias Jucker gehört zu den führenden Alzheimer-Forschern in Deutschland. Er ist Neurowissenschaftler und untersucht Mechanismen der Hirnalterung und altersbedingte neurodegenerative Erkrankungen wie die Alzheimer-Krankheit. Er hat an der ETH in Zürich studiert und promoviert, forschte in den USA u.a. am National Institute on Aging und war Assistenzprofessor in Basel, bevor er 2003 an die Eberhard Karls Universität in Tübingen berufen wurde. Dort ist er Professor für Zellbiologie neurologischer Erkrankungen und Direktor am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) und arbeitet zugleich am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE).

Künstliche Intelligenz – Realität, Chancen und Mythen
 

Kaum ein technologisches Forschungsfeld ist derzeit derart mit gesellschaftlichen Heils- und Bedrohungsankündigungen belegt wie die Künstliche Intelligenz. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch: Ein erheblicher Teil dieser Erwartungen verbleibt im Konjunktiv. Zweifellos wird KI tiefgreifende Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft haben, sowie militärische Machtverhältnisse verschieben. Die Allgemeine Künstliche Intelligenz (AGI), die menschliches Denken ersetzen und dieses übertreffen soll, ist jedoch auf absehbare Zeit nicht in Sicht. 

Der Vortrag ordnet diese Diskrepanz systematisch ein. Dr. Ralf Otte zeigt, in welchen Bereichen KI bereits heute wirksam ist, wo ihre Grenzen liegen und warum bestimmte Visionen – etwa vollständig autonomer Straßenverkehr oder alltagstaugliche Haushaltsroboter – auch im kommenden Jahrzehnt nicht zu erwarten sind. Dabei wird deutlich, dass diese Grenzen nicht allein in der Unzulänglichkeit der Technik selbst liegen, sondern grundlegenden algorithmischen Restriktionen folgen

Älterer Herr mit weißem Haar (Ralf Otte) lächelt mit verschränkten Armen in die Kamera. Ralf Otte ist Professor für Industrieautomatisierung und Künstliche Intelligenz an der Technischen Hochschule Ulm Foto: Serdar Dogan / QREATE Kreativagentur

Dr. Ralf Otte ist Ingenieur und seit 2015 Professor für Industrieautomatisierung und Künstliche Intelligenz an der Technischen Hochschule Ulm. Er beschäftigt sich seit mehr als drei Jahrzehnten mit KI, nachdem ihn neuronale Netze bereits zu Beginn der 1990er-Jahre faszinierten. Von 1992 bis 2004 war er in einem internationalen Konzern im Bereich Data Mining Center und Business Intelligence tätig, anschließend leitete er von 2005 bis 2015 als Geschäftsführer ein mittelständisches Schweizer Unternehmen. Otte ist Autor zahlreicher Fach- und Sachbücher zur Künstlichen Intelligenz. Sein Lehrbuch „KI für Dummies“ erscheint in 2026 bereits in dritter Auflage und zählt zu den meistverkauften KI-Einführungen im deutschsprachigen Raum. Neben seiner Lehrtätigkeit ist er intensiv in der Forschung engagiert. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der sogenannten „KI der vierten Welle“, insbesondere auf der Implementierung energieeffizienter KI-Architekturen auf Photonenrechnern.

 

Doppelter Epochenbruch – Wie Geopolitik die Ökonomie beeinflusst
 

Europa befindet sich in einem doppelten Epochenbruch, der die historischen Grundlagen der westlichen Ordnung erschüttert. Einerseits endet die acht Jahrzehnte währende Phase sinkender Handelshemmnisse, immer offenerer Märkte und multilateraler Institutionen. Andererseits stellt der von Donald Trump vorangetriebene, jedoch bereits länger andauernde Rückzug der USA als ordnendem Hegemon einen Angriff auf die Einheit des transatlantischen Westens und somit auf die globale Bedeutung der europäischen Moderne dar. Diese tektonische Verschiebung trifft Europa und insbesondere das deutsche Geschäftsmodell mit voller Wucht. Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und wirtschaftliche Liberalität waren lange Zeit in einen stabilen internationalen Rahmen eingebettet, zugleich profitierte Europa von einer starken militärischen transatlantischen Allianz. All dies gerät jedoch zunehmend unter geopolitischen Druck. Handel, Investitionen und technologische Abhängigkeiten werden wieder machtpolitisch definiert, zudem steigen die Kosten für die Sicherheitsarchitektur. Anders gewendet, die Geopolitik dominiert die Geoökonomie.

Vor diesem Hintergrund gewinnen zentrale wirtschaftspolitische Fragen an Bedeutung: Welche Rahmenbedingungen braucht Europa, um die Trias aus Dekarbonisierung, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit erfolgreich auszuführen? Wie lässt sich der geopolitische und technologische Anpassungsdruck bewältigen, ohne das Modell offener Märkte aufzugeben? Und welche industriepolitischen Leitplanken sichern wirtschaftliche Stärke und politischen Zusammenhalt zugleich?

Prof. Dr. Michael Hüther, geboren 1962 in Düsseldorf, ist seit 2004 Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Michael Hüther studierte Wirtschaftswissenschaften und Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Nach seiner Promotion in Volkswirtschaftslehre im Jahr 1991 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, dessen Generalsekretär er 1995 wurde. Im Jahr 1999 übernahm er die Position des Chefvolkswirts der DekaBank. Seit 2001 ist er Honorarprofessor an der EBS Business School, und seit 2016 Adjunct Professor an der Stanford University. Neben seiner Tätigkeit am Institut der deutschen Wirtschaft ist Michael Hüther Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen Beiräten und Beratungsgremien. Er ist Autor zahlreicher wirtschaftswissenschaftlicher und wirtschaftspolitischer Publikationen.

Älterer Mann schaut freundlich in die Kamera und lächelt. Es ist Michael Hüther. Prof. Dr. Michael Hüther ist Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (DIW) Köln. Foto: Uta Wagner/ IW.

Diese Vorträge fanden zuletzt statt

„Wir müssen uns in Zukunft erheblich anpassen, weil wir uns heute nicht ändern wollen.“

News

Professor Mario Schmidt im Studium Generale der HS PF über Chancen und Risiken aktueller Klimapolitik
Professor Dr. Mario Schmidt während seiner Präsentation im Studium Generale.

Professor Dr. Mario Schmidt zeigte im Laufe des Abends auf, wie fossile Brennstoffe und das Abschmelzen der Gletscher als Klimakipppunkte die Erde gefährden und was getan werden muss, um diese Prozesse zu verlangsamen. Foto: Cornelia Kamper

Teheran soll verlegt werden – eine Millionenstadt, die wegen Wassermangels ihren Standort aufgeben muss. Für Prof. Dr. Mario Schmidt sind Meldungen wie diese kein absurdes Zukunftsszenario, sondern ein Weckruf der zeigt, wie real der Klimawandel bereits ist. In seinem Vortrag im Rahmen des Studium Generale nahm der Umweltwissenschaftler unter anderem diese aktuellen Entwicklungen zum Anlass, nationale und globale Klimapolitik einzuordnen, historische Linien nachzuzeichnen und zentrale Stellschrauben für die kommenden Jahrzehnte zu benennen.

Historisch betrachtet zeigen sich die ersten deutlichen Veränderungen in der Umwelt etwa ab Beginn der Industrialisierung. Mit dem Abbau von Erdöl und Erdgas stieg deutlich mehr CO2 in die Atmosphäre. „Der Klimawandel ist aktuellen Simulationen zufolge vom Menschen gemacht. Durch die Gewinnung und Verarbeitung von fossilen Energieträgern emittieren wir Treibhausgase, die in die Umwelt abgegeben werden. Die CO2 Konzentration ist so hoch wie zuletzt vor zehn Millionen Jahren“, sagt Mario Schmidt im gut gefüllten Audimax der Hochschule Pforzheim. 

Mit dem Pariser Klimaabkommen 2015 einigen sich die EU und 197 Länder weltweit auf das 1,5 Grad Ziel und damit verbunden auf die Halbierung der CO2-Emissionen bis 2030. Dass dieses Ziel nahezu unerreichbar sein wird, weiß Professor Schmidt: „Wenn der Mensch weitermacht wie bisher, erwärmt sich die Erde bis 2100 um etwa vier bis fünf Grad. Das klingt erst einmal nicht dramatisch, aber was damit einhergeht, ist es. Der Meeresspiegel kann bis 2100 bis zu einem Meter ansteigen. Aber es gibt einen Nachlauf, der noch einige Hundert, ja sogar einige Tausend Jahre anhält. Nehmen wir beispielsweise New York City. Der Sockel der Freiheitsstatue würde dann vollständig im Wasser stehen, die 5th Avenue würde überflutet. Und was das für Städte wie Venedig bedeutet, können Sie sich selbst ausmalen.“ 

Doch der Experte malt keinesfalls schwarz. Er lobt im Laufe seines Vortrags auch die bisherigen Maßnahmen. Durch beispielsweise die Förderung regenerativer Energien, Elektroautos, E-Fuels und den Verzicht auf fossile Brennstoffe kann der Klimawandel verlangsamt werden, wenn auch nicht vollständig aufgehalten. 

Die Organisatorinnen des Studium Generale lächeln gemeinsam mit dem Hochschulrektor und dem Referenten Mario Schmidt in die KameraAbschluss des Studium Generale im Wintersemester 25/26 mit den Professor*innen (v.l.n.r.) Dr. Frauke Sander, Rektor Dr. Ulrich Jautz, Dr. Mario Schmidt und Dr. Nadine Walter. Foto: Cornelia Kamper

Eine der größten Herausforderungen sieht der Umweltwissenschaftler jedoch darin, dass die Probleme nur global gelöst werden können. Blickt man nach China, wird man feststellen, dass das Land Vorreiter in der Installation von Photovoltaikanlagen ist. Das Land baut aber nicht nur Photovoltaik aus, sondern weiterhin die fossile Energiegewinnung. „Das absolute Ziel Chinas ist das Wirtschaftswachstum. Dieses kann nur erreicht werden, wenn man auf verschiedene Energiequellen setzt. Gleichzeitig führt China mit 34% der weltweiten CO²-Emissionen auch die Liste der größten Umweltsünder an, gefolgt von den USA. Selbst wenn man also in Deutschland, welches mit etwas mehr als einem Prozent der weltweiten Emissionen eher ein kleines Licht ist, die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreichen würde, stehen dem gegenüber andere Länder, die sehr viel mehr ausstoßen“, so Schmidt.

Das Fazit seines Vortrages, den der Wissenschaftler wie ein Drama in fünf Akten aufgebaut hatte, bleibt zwar ernüchternd, aber keinesfalls pessimistisch. Die aktuellen Maßnahmen, die in Deutschland, Europa und der Welt bereits umgesetzt werden, seien ein wichtiger Schritt. Um die Treibhausgase maßgeblich zu reduzieren brauche es weniger fossilen Kohlenstoff und einen globalen Ansatz, der weltweite Klimaschutz-Initiativen stärkt, Flexibilität bei Gesetzgebungen ermöglicht und eine starke Wirtschaft, die es gestattet, an umweltfreundlichen Lösungen zu forschen. 

„Es braucht ad-hoc Maßnahmen, die den Menschen besser vor Umweltkatastrophen schützen. Außerdem werden wir uns in Zukunft ganz erheblich anpassen müssen, weil wir uns im Jetzt nicht ändern wollen“, beendet Schmidt seinen Vortrag unter schallendem Applaus.

Sicherheit neu denken: Warum Europa stärker zusammenrücken muss

News

Christoph Heusgen über Russland, China, die USA – und die Grenzen deutscher Außenpolitik

Prof. Dr. Frauke Sander, Dr. Christoph Heusgen, Rektor Prof. Dr. Ulrich Jautz sowie Prof. Dr. Nadine Walter freuen sich auf den bevorstehenden Vortrag im Audimax (v.l.n.r.). Foto: Cornelia Kamper / Hochschule Pforzheim.

Mit einem klaren Blick auf die weltpolitische Lage und eindringlichen Appellen für eine gemeinsame europäische Sicherheitspolitik gastierte Christoph Heusgen, Diplomat und jahrelanger außenpolitischer Berater von Angela Merkel, an der Hochschule Pforzheim. In seinem Studium Generale Vortrag schilderte er die Verschiebungen globaler Machtverhältnisse und leitete daraus ab, welche Konsequenzen Europa – und insbesondere Deutschland – für die Zukunft ziehen muss. Das Audimax war bis auf den letzten Platz gefüllt, was eindrucksvoll das große Interesse an der aktuellen Weltlage zeigte.

Die internationale Ordnung befindet sich im Wandel. Während die globalen Einflusszonen der USA und Russlands historisch tief verwurzelt sind, hat China seine geopolitischen Ambitionen erst vergleichsweise spät, dafür aber äußerst strategisch ausgebaut. Der Referent machte deutlich, dass diese drei Akteure die weltpolitische Bühne neben der Europäischen Union entscheidend prägen – oft jedoch mit gegensätzlichen Interessen und unzuverlässigen Partnerschaften.

Für Europa bedeutet das: Sicherheit kann nicht länger ausschließlich auf globalen Bündnissen basieren. „Die großen Player bewegen sich nach ihren eigenen Prioritäten“, so Heusgen. „Europäer müssen darauf vorbereitet sein, dass sich die USA zurückhält, auch im Falle eines Angriffes“. Und das würde bedeuten, dass die EU stärker zusammenrücken müsse: mehr Kooperation und Einigkeit auf allen Ebenen, von Freihandelsabkommen über militärische Zusammenarbeit bis hin zur Immigration. Vor einer wachsenden Nationalisierung warnte der Experte ausdrücklich. Er verwies darauf, dass viele europäische Staaten historisch, politisch und wirtschaftlich eng verbunden seien und damit über ein Potenzial verfügten, das in weltpolitischen Dimensionen oft unterschätzt werde. Dieses Potenzial müsse jedoch durch klare Strukturen, abgestimmte Entscheidungen und gemeinsames Handeln gestärkt werden.
 

„Ich glaube, dass wir am längeren Hebel sitzen aber wir brauchen Durchhaltevermögen“

Besonders eindrücklich analysierte der Referent den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die dahinterliegenden strategischen Beweggründe. Heusgen erklärte, dass es eine entscheidende Wende in Putins Politik gegeben habe: Nachdem klar wurde, dass Russland wirtschaftlich nicht die geplante Größe erreichen könne, habe der Kreml-Chef begonnen, aggressiver vorzugehen, um seine Macht auszubauen und Russland zu alter Größe zurückzuführen. „Putins Ziel ist heute klar: die ehemalige Sowjetunion in gewisser Weise wiederherstellen“, sagte Heusgen. 

Er warnte vor den Konsequenzen, falls Russland seine militärischen Ziele in der Ukraine erreicht: „Dann wird er keinen Halt machen und sich nicht zufriedengeben.“ Ein eindrückliches Beispiel für die provokative Inszenierung russischer Machtpolitik zeigte Heusgen aus einem Gipfeltreffen in Alaska: Außenminister Lawrow erschien vor den Gesprächen in einem Pullover der UdSSR, was als ein bewusstes Signal gegenüber dem Westen gedeutet werden kann. 

Für die Ukraine zieht Heusgen daraus konkrete Lehren: Die Verteidigungsfähigkeit des Landes muss langfristig gestärkt werden, sowohl durch militärische Ausbildung als auch durch Ausrüstung, um künftigen Aggressionen standhalten zu können. Nur eine glaubwürdige Abschreckung könne verhindern, dass der Konflikt weiter eskaliert oder die Sicherheitsarchitektur Europas untergraben wird. Der ehemalige Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz ist jedoch optimistisch, dass Putin den Krieg nicht gewinnen werde, es sei nur eine Frage der Zeit bis ihm die Ressourcen ausgehen würden. 

 

Persönlicher Einblick – und überraschender Optimismus

Doch nicht nur Russland, auch die USA sind aus seiner Sicht als verlässlicher Partner nur eingeschränkt zu sehen. China sowie die USA würden sich mehr auf sich selbst besinnen. Nicht nur eine persönliche Geschichte baute Heusgen im Laufe des Abends ein: Für das erste Aufeinandertreffen von Trump mit Bundeskanzlerin Merkel beispielsweise bereitete Heusgen im Hintergrund einiges vor. Dafür sprach er u.a. mit Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn, der ihm sagte: „Wir sind Geschäftsleute – ein Tag ist man Feind, ein Tag Freund.“ Diese Haltung würde sich bis heute in den Handlungen Trumps widerspiegeln. 

Der Vortrag machte deutlich: Die kommenden Jahre verlangen sicherheitspolitische Weichenstellungen, die über nationale Interessen hinausgehen. Der Aufbau einer gemeinsamen europäischen Verteidigungsfähigkeit, die langfristige Unterstützung der Ukraine und die stärkere politische Geschlossenheit der EU sind dafür zentrale Pfeiler. Trotz vieler Krisen bleibt die Grundbotschaft des Referenten optimistisch: Wenn Europa zusammenarbeitet, kann es mehr Stabilität schaffen, als viele derzeit glauben.

 

4 Menschen, davon zwei Frauen (Organisatorinnen des Studium Generale) sowie zwei Männer (Hochschulrektor und Vortragender Christoph Heusgen) lächeln in die Kamera.Christoph Heusgen zog das Publikum mit zahlreichen Anekdoten aus seiner Zeit mit Angela Merkel in den Bann. Foto: Cornelia Kamper / Hochschule Pforzheim.

"Kein wilder Krieg“: Wie Ermittler organisierte Kriminalität bekämpfen

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Oberstaatsanwalt Peter Holzwarth gab im Studium Generale Einblicke in Ermittlungsarbeit
Organisatorinnen des Studium Generale lächeln gemeinsam mit Speaker des Abends sowie Prorektorin in die Kamera.

Prof. Dr. Frauke Sander gemeinsam mit Oberstaatsanwalt Peter Holzwarth, Prof. Dr. Nadine Walter und Prorektorin für Nachhaltigkeit und Studierendengewinnung Prof. Dr. Ingela Tietze (v.l.n.r.). Foto: Cornelia Kamper

Wie arbeitet die Justiz gegen organisierte Kriminalität (OK) – und wie real ist die Bedrohung tatsächlich? In seinem Vortrag im Rahmen des Studium Generale der Hochschule Pforzheim beleuchtete Oberstaatsanwalt Peter Holzwarth die verschiedenen Facetten der sogenannten OK aus juristischer Perspektive. Der Leiter der Abteilung für organisierte Kriminalität bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart gewährte Einblicke wie Tätergruppen agieren, mit welchen Mitteln Ermittler sie stoppen dürfen und wo die Grenzen rechtsstaatlichen Handelns liegen.

„Der Kampf gegen OK ist kein wilder, ungeregelter Krieg“ stellte Holzwarth gleich zu Beginn klar. „Wir überlassen es den anderen, sich nicht ans Reglement zu halten“. Organisierte Kriminalität habe keine Legaldefinition, dennoch gebe es klare Kriterien: „Zentrales Merkmal ist ein Gewinn- und Machtstreben sowie ein arbeitsteiliges, auf Dauer angelegtes Zusammenwirken von mindestens drei Personen.“ Hinzu kämen Merkmale, die organisierte Kriminalität von bloßer Bandenkriminalität oder Wirtschaftskriminalität unterscheiden – etwa gewerbliche Strukturen, die Anwendung von Gewalt oder die Einflussnahme auf Politik, Medien oder Verwaltung.

 

Oberstaatsanwalt Peter Holzwarth während seinem Vortrag im AudimaxOberstaatsanwalt Peter Holzwarth während seinem Vortrag im Audimax der Hochschule Pforzheim. Foto: Cornelia Kamper

In anschaulichen Fallbeispielen verdeutlichte Holzwarth, wie eng legale und illegale Geschäftsfelder oft verzahnt sind. „Ich gebe Ihnen hier eine Bedienungsanleitung für Schwarzarbeit“, scherzte er, bevor er schilderte, wie vermeintlich seriöse Bauunternehmen durch Scheinrechnungen und Bargeldzahlungen ganze Netzwerke illegaler Beschäftigung verschleiern. Beteiligt waren in einem Fall aus dem Jahr 2007 dann auch mehr als 30 Unternehmen, die teilweise als seriöse erste Auftragnehmer fungierten, zum Teil als kriminelle Subunternehmen. Die Ermittlungsarbeit sei bei solchen Verfahren eine wahre Mammutaufgabe: oft zwei bis drei Jahre Arbeit, intensive Kooperation mit Zoll und Steuerexperten, dazu ein Mix aus offenen und verdeckten Maßnahmen. Hausdurchsuchungen stehen dabei genauso auf der Liste wie Telekommunikationsüberwachung, Observationen oder eingeschleuste Informanten – stets gebunden an das Prinzip der Verhältnismäßigkeit. „Jede Maßnahme kann einen Grundrechtseingriff darstellen“, betonte der Staatsanwalt, „deshalb prüfen wir sorgfältig, ob sie verhältnismäßig ist.“ Eine vollständige Überwachung sei aufgrund vom Grundgesetzbuch Artikel 1 beispielsweise rechtswidrig und somit bloßes Fernsehmaterial. 

Ein besonderes Augenmerk legte der Oberstaatsanwalt auf Trickbetrugsdelikte wie den sogenannten Enkeltrick oder Schockanrufe. Ganze Callcenter operierten dabei aus dem Ausland, häufig aus der Türkei. „Die eigentlichen Täter bleiben für uns schwer zu greifen“, sagte er. Allein in Baden-Württemberg entstand durch solche Betrugsmaschen im vergangenen Jahr ein Schaden von rund 18,4 Millionen Euro. Holzwarth machte deutlich, dass diese Taten Menschen um ihre Existenz bringen können und betonte, dass auch Banken eine Verantwortung tragen: „Wenn jemand plötzlich sein gesamtes Erspartes abhebt, müsste das kritischer hinterfragt werden.“ Prävention und Aufklärung seien deshalb zentrale Bausteine im Kampf gegen diese Formen der organisierten Kriminalität. Auch ein Sexkaufverbot befürwortet der Experte, um organisierte Kriminalität rund um Prostitution zu verhindern.

Auf die abschließende Frage, ob organisierte Kriminalität ein Risiko oder ein Mythos sei, antwortete Holzwarth: „Ich konnte Ihnen heute keine einbetonierten Opfer präsentieren, bin ohne Personenschutz hier und sehe keine Verbindungen bis in die große Politik. Die Wahrheit liegt also irgendwo dazwischen. Organisierte Kriminalität sei keine Bedrohung wie der Terrorismus – aber eben doch real. „Sie ist Holkriminalität. Wir müssen sie proaktiv verfolgen, weil die Betroffenen selten von sich aus zur Polizei gehen. Und natürlich sind wir dabei von unseren Kapazitäten abhängig“. Mit einem zugleich beruhigenden und entschlossenen Ausblick schloss er seinen Vortrag: „Seien Sie beruhigt – wir bleiben wachsam. Ich gehe morgen wieder an die Arbeit. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!“.

„Wo kein Dialog stattfindet, stirbt Demokratie“

News

Düzen Tekkal über gesellschaftliche Spaltung und Verantwortung
Die beiden Organisatorinnen des Studium Generale Prof. Dr. Nadine Walter (links) und Prof. Dr. Frauke Sander gemeinsam mit Düzen Tekkal (Mitte).

Die beiden Organisatorinnen des Studium Generale Prof. Dr. Nadine Walter (links) und Prof. Dr. Frauke Sander gemeinsam mit Düzen Tekkal (Mitte). Alle Fotos: Cornelia Kamper / Hochschule Pforzheim

Wie fragil demokratische Diskurse geworden sind, machte die Menschenrechtsaktivistin, Journalistin und Autorin Düzen Tekkal am Mittwochabend an der Hochschule Pforzheim deutlich. In einem voll besetzten Audimax sprach sie im Rahmen des Studium Generale über gesellschaftliche Spaltung, Informationskriege und den Verlust von Vertrauen – und darüber, warum Demokratie nur dort bestehen kann, wo der Dialog nicht abreißt.
 

„Demokratie ist dann unter Druck, wo nicht mehr gesprochen wird. Wo kein Dialog stattfindet, stirbt Demokratie“, sagte Tekkal gleich zu Beginn ihres Vortrags. In einer Zeit, in der regionale Krisen längst weltweite Realitäten prägen, beobachte sie, wie aus Meinungsverschiedenheiten Feindschaften entstehen. „Wann ist es passiert, dass Menschen aus der eigenen Gesellschaft zu Gegnern werden?“, fragte sie in den Raum.
 

Sie warnte vor den „bösen Zwillingen“ des rechten und religiösen Extremismus – die beide von Mechanismen profitieren, indem sie Menschen gegeneinander aufbringen und Entmenschlichung fördern. „Jeder Völkermord, Genozid, Krieg kommt mit der Entstehung von Feindbildern daher“, so Tekkal. Die zunehmende „Homogenisierung von Weltbildern“ bezeichnete sie als Folge gesellschaftlicher Überforderung. In sozialen Medien werde der Austausch durch Selbstbestätigung ersetzt: „Es geht nur noch darum, die eigene Meinung zu bestätigen, statt sich auszutauschen.“ Die Dynamik, dass jeder mit seiner eigenen Echokammer beschäftigt sei, bedrohe die Grundlage demokratischer Kultur umso mehr – selbst das Miteinander im Streit, so die Menschenrechtsaktivistin, sei eine wichtige Kontaktstelle.

 

Vertrauen als zentrale Ressource der Demokratie

Zentral sei die Frage nach dem Vertrauen: „Wie können wir es wiederherstellen? Wir verlieren gerade ganz viele, auch junge Menschen.“ Tekkal kritisierte dabei auch die Politik: Die Sorgen und Probleme vieler Menschen würden nicht ernst genommen, einfache Antworten und Feindbilder würden bevorzugt, und so entstehe ein Klima, das Polarisierung und Entmenschlichung begünstigt. Außerdem sei es notwendig, die Straffreiheit im Internet zu bekämpfen – Hatespeech werde zu wenig verfolgt, was das gesellschaftliche Klima weiter verschärfe. Es reiche nicht, andere zu verurteilen oder Sündenböcke zu suchen – entscheidend sei, Lösungen zu erarbeiten und das Gespräch nicht den Lautesten zu überlassen. „Wenn wir den Diskurs aus Bequemlichkeit oder Angst anderen überlassen, ist das der Anfang vom Ende“, mahnte sie. Für Extremisten wäre die Pauschalisierung das mächtigste Mittel. Die AfD profitiere davon, dass sich die Gesellschaft gegenseitig „die Köpfe einschlägt“. 
 

Ihr Appell an die Zuhörenden war eindeutig: Aktivismus beginne nicht nur online, sondern im echten Leben – im offenen Gespräch, im Widerspruch, in der Bereitschaft, Komplexität auszuhalten. Junge Menschen stünden heute vor der schwierigen Aufgabe, „auf der richtigen Seite zu stehen, ohne selbst zu entmenschlichen“. Wie wenig Empathie derzeit sichtbar sei, zeige, „in welchem Klima wir uns aktuell befinden“.
 

Besonders deutlich wurde dies auch in der anschließenden Diskussion: Tekkal hatte bewusst viel Zeit eingeplant, um Fragen und Meinungen aus dem Publikum Raum zu geben. Studierende, Schüler*innen und Bürger*innen diskutierten engagiert über ihre persönlichen Erfahrungen mit gesellschaftlicher Spaltung – von der Gleichsetzung von Islamismus mit Extremismus bis hin zur Frage, wie sich Gräben an Schulen wieder schließen lassen. So wurde deutlich, dass Austausch, selbst über Differenzen hinweg, möglich ist – wenn der Rahmen stimmt.

Düzen Tekkal während ihres Vortrags an der Hochschule PforzheimMit eindringlichen Worten warnte Düzen Tekkal in ihrem Vortrag an der Hochschule Pforzheim vor den Gefahren extremistischer Denkmuster für unsere Demokratie
Düzen Tekkal im Gespräch mit einer Gruppe Schüler*innenDer Austausch mit dem Publikum dauerte noch lange über den Vortrag hinaus – Düzen Tekkal im Gespräch mit einer Schülergruppe nach der Veranstaltung.

Diese Vorträge liegen bereits länger zurück:

Rückblick

Organisatorinnen des Studium Generale lächeln gemeinsam mit Speaker des Abends sowie Prorektorin in die Kamera.

"Kein wilder Krieg“: Wie Ermittler organisierte Kriminalität bekämpfen

Die beiden Organisatorinnen des Studium Generale Prof. Dr. Nadine Walter (links) und Prof. Dr. Frauke Sander gemeinsam mit Düzen Tekkal (Mitte).

„Wo kein Dialog stattfindet, stirbt Demokratie“

stehen nebeneinander im Audimax und lächeln: Die Professorinnen Dr. Frauke Sander, Dr. Elsbeth Stern und Dr. Nadine Walter freuten sich über das große Interesse am Thema Intelligenz.

Warum Intelligenz nicht alles ist – aber vieles leichter macht

Prof. Dr. Frauke Sander, Maximilian Steinbeis, Rektor Prof. Dr. Ulrich Jautz sowie Prof. Dr. Nadine Walter nahmen die Besucher*innen des Studium Generale freudig in Empfang.

„Die Gesellschaft muss die Verfassung schützen“ – Weckruf von Maximilian Steinbeis

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„Altern ist die Mutter aller Krankheiten“

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Klassik im Hörsaal: Besonders stimmungsvoller Abschluss des Studium Generale

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Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim verwandelte den Audimax der Hochschule Pforzheim beim „Campus Classic Concert“  in einen Konzertsaal

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„Es ist kein Kopftuchprotest – es geht um das große Ganze“

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Sven Plöger zu Gast im Studium Generale an der Hochschule Pforzheim

Ernst Ulrich von Weizsäcker begeistert das Publikum im Studium Generale

Aufzeichnungen: (Achtung - einige Aufzeichnungen sind nur zeitlich begrenzt verfügbar).

Historie des STUDIUM GENERALE

Seit 1985 lädt die Hochschule Pforzheim Studierende, Professoren, Mitarbeiter und interessierte Gäste aus der Stadt und der Region zu einem anspruchsvollen STUDIUM GENERALE-Programm ein. Die Referenten sind renommierte Wissenschaftler, Unternehmer, Politiker, Künstler und Menschen, die Außergewöhnliches geleistet haben. Hunderte von interessierten Zuhörern nutzen immer wieder die Chance zur Auseinandersetzung mit den unterschiedlichsten Themenfeldern, um ihren Horizont zu erweitern, Neues, Anregendes, manchmal auch Irritierendes zu erfahren und interessante Persönlichkeiten aus der Nähe zu erleben. Seit Oktober 2020 können alle Vorträge im Live-Stream über den YouTube-Kanal des STUDIUM GENERALE auch bequem von zu Hause aus oder von überall verfolgt und die Aufzeichnung noch etwa vier Wochen lang angeschaut werden. Sie alle sind herzlich eingeladen zum STUDIUM GENERALE an Ihrer Hochschule!

Die wissenschaftlichen Leiterinnen sind die Professorinnen Dr. Frauke Sander und Dr. Nadine Walter.

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