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JANNA ARNOLD

News

Accessoire Design Absolventin berichtet

Designer Shoes

David Touraire EURL 

 

Seit September 2017 bin ich Schuhdesignerin...

 ...bei der David Tournaire EURL in Paris und entwerfe dort Schuhe für Sonia Rykiel,  Poiret, Off-White und weitere Luxusmarken. Rückblickend kann ich sagen: Ich bin wirklich zufrieden mit der Ausbildung an der Hochschule; Ich genoss dort eine qualitativ sehr hochwertige Ausbildung. Die Gestaltung des Studiums kann durchaus frei gestaltet werden und wenn man möchte, bietet einem die Hochschule einen breiten Rahmen seine Kreativität und seine Fähigkeiten zu entfalten und dabei gut auf eine berufliche Zukunft vorbereitet zu werden.

 

Absolute Stärke des Studiums Accessoire Design...

 ...ist die breit aufgestellte Ausbildung; man bekommt Einblicke in alle Bereiche von Accessoires und kann die vielen Werkstätten der Hochschule und die guten Kontakte zu den Pforzheimer und auch zu internationalen Unternehmen nutzen. Dadurch kann man im und nach dem Studium einen sehr individuellen Weg einschlagen. Eine kleine Schwäche ist sicher, dass der Studiengang relativ neu ist und somit noch nicht überall bekannt. Da aber immer mehr gute Absolventinnen und Absolventen ihre beruflichen Wege in die Branche finden, baut sich das internationale Netzwerk ständig weiter aus. 

  

Ich hatte bereits im Praktikum die Chance... 

 ...nach Paris ins Designbüro von Annette Frommer zu gehen und kann rückblickend sagen, dass ich sehr viele Erfahrungen sammeln und meine Fähigkeiten verbessern konnte. Eine großartige Möglichkeit, die mir auch den Berufseinstieg nach dem Studium erleichtert hat.

 

Nach dem Studium...

 ...habe ich zeitweise die Lederwerkstatt in der Hochschule betreut um neue Erfahrungen zu sammeln und mir die Zeit zu nehmen mich in Ruhe zu bewerben. Tatsächlich dauerte es einige Zeit meine Wunsch Stelle zu bekommen, aber wenn man am Ball bleibt und sich etwas Zeit gibt, dann schafft man auch den Einstieg.

  

Für mich war es sehr wichtig...

 ...vieles auszuprobieren, mit Materialien, verschiedenen Techniken und verschiedenen Dozenten aus unterschiedlichsten Bereichen zu arbeiten. Es ist sehr bereichernd für die eigene Kreativität am ständigen Austausch von Ideen zwischen den verschiedenen Studiengängen teilzunehmen. Zukünftigen Studenten würde ich mit auf den Weg geben, die vielen Möglichkeiten auszuschöpfen, welche die Hochschule und Pforzheim bieten. Bleibt für alles offen, da sich während und nach dem Studium manchmal andere Wege ergeben, als man zuvor erwartet. Nutzt und genießt es viel Zeit für Konzepte und Ideen zu haben, da ihr später im Beruf einem sehr viel schnelleren Rhythmus folgen werdet.

  

Ich habe es sehr genossen...

 ...sowohl an handwerklichen, funktionellen oder künstlerisch freien Projekten zu arbeiten. Es ist eine gute Grundlage für die später meist kommerziellere Orientierung in der Industrie. Gerade am Anfang des Studiums sind die künstlerischen Fächer sehr wichtig um den Umgang mit der eigenen Kreativität zu lernen und einen eigenen Stil zu finden. Die Möglichkeiten der Hochschule Pforzheim sind breit gefächert und gerade im Bereich Accessoires kann man sehr viele Werkstätten nutzen.

 

Der Lehrplan...

 ...ist gut strukturiert und die in jedem Semester integrierten Projektarbeiten sind ein guter Weg seinen persönlichen Stil zu finden. Dazu kommen zahlreiche kleine gemeinschaftliche Projekte und so fühlte ich mich schon während des Studiums gut auf zukünftige Teamarbeit vorbereitet.

 

Der Auslandsaufenthalt während meines Praxissemesters...

 ...hat mir sehr geholfen, ich habe mich sprachlich verbessert und erste Kontakte in Paris geknüpft, gerade auch weil Annette Frommer in Paris im Schuhbereich eine sehr gute Referenz ist. Diese Erfahrung hat meinen jetzigen Werdegang stark beeinflusst.