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Presseinformation Nr. 09/ 2017 vom 24. Januar 2017

Weiterbildung vor Ort

Module für die Karriereförderung: lebenslang und doch flexibel!

„Der Start war erfolgreich!“ Dieses Fazit zogen die Hochschule Pforzheim, die Stadt Nagold und der Landkreis Calw nach dem ersten Semester des Weiterbildungsprogramms „Digital(e) Innovation“ Mitte Januar 2017. Die Partner initiierten ein flexibles wissenschaftliches Zertifikatsprogramm, das in enger Kooperation mit den im Landkreis Calw ansässigen Unternehmen aufgebaut wird. Mit über 60 Anmeldungen begannen im September 2016 die ersten Module in Nagold. Nach dreimonatigem onlinebasierten Lernen stehen die Teilnehmer im Februar 2017 vor ihren Prüfungen und zogen eine erste Bilanz.

„Unser Ziel ist eindeutig: Wir möchten den Unternehmen vor Ort die Möglichkeit geben, ihre Mitarbeiter weiterzubilden und ihnen das nötige Know-How für die anstehenden Entwicklungen im Bereich der Wirtschaft mitzugeben“, stellten der Calwer Landrat Helmut Riegger und der Nagolder Oberbürgermeister Jürgen Großmann im September 2016 fest. Für die Lösung der Herausforderungen im Umfeld von Digitalisierung- und Automatisierungsprozessen oder der gesellschaftlichen Fragen von Demographie und Umweltschutz seien gut ausgebildete Mitarbeiter das Kapital eines jeden Unternehmens. Bei den ersten vier Modulen des von der Hochschule Pforzheim entwickelten Programms standen daher die Themen Veränderungen und Innovationen im Fokus.

„Innovationsmanagement ist eine Schnittstellenfunktion“, erklärte die Leiterin des Weiterbildungsprogramms Professorin Dr. Katja Rade. Inhalte, die den Nagolder Unternehmen wichtig waren, wurden in das Programm aufgenommen. „Thematisch gut aufgearbeitet und abwechslungsreich gestaltet“, so die einhellige Meinung der Teilnehmer, die zu 80 Prozent Mitarbeiter von Unternehmen aus dem Landkreis Calw sind. Neben zwei Präsenztagen in Nagold können sich die „Studierenden“ ihr Arbeitspensum selber einteilen, da die Inhalte über verschiedene Webformate vermittelt werden. „Das Onlineprogramm ist vielseitig und spannend“, bilanzierte eine Teilnehmerin aus Nagold, allerdings bedürfe es trotzdem einer gewissen Selbstdisziplin. „Mindestens sechs bis acht Stunden Lernen müssten die künftigen Innovationsmanager wöchentlich einplanen“, so die Empfehlung der Studiengangskoordinatorin Dr. Julia Budei.

„Ich habe meinen ersten Abschluss vor ein paar Jahren an der Universität Stuttgart gemacht“, so ein teilnehmender Ingenieur, für den besonders die betriebswirtschaftlichen Themen interessant waren. Die übersichtliche Struktur des Programms ermögliche nicht nur einen guten Zugang zu den Inhalten, sondern auch den persönlichen Kontakt mit den Professoren und den Ansprechpartnern an der Hochschule. „Fragen werden schnell beantwortet. Ich hatte einen direkten Draht zum Dozenten und nie das Gefühl, alleine dazustehen“, sagte ein anderer Teilnehmer, der sich bereits für das kommende Sommersemester, das im März 2017 beginnt, angemeldet hat.

„Für mich ist es wichtig, dass ich mich weiterqualifizieren kann und die Möglichkeit habe, später einen Masterabschluss zu erhalten“, begründete eine Teilnehmerin ihr Engagement. Ohne das Angebot der Hochschule Pforzheim hätte sie sich eventuell ein Programm außerhalb der Region gesucht und wäre dafür auch weggezogen. „Dem möchten wir natürlich entgegenwirken“, griff der Erste Landesbeamte des Landkreises Calw, Dr. Frank Wiehe, das Argument auf. „Ein hochqualifiziertes Angebot, dessen Inhalte von den Unternehmen vor Ort mitbestimmt werden können, ist für unsere Region wichtig.“ In den kommenden Monaten wird daher die Zusammenarbeit der drei Partner intensiviert und über einen Beirat auch die Firmen des Landkreises direkt sowie institutionell in die Gestaltung des Programmes miteingebunden.

Für das kommende Semester ab Mitte März 2017 bietet die Hochschule Pforzheim acht Module an. Diese greifen neben Innovationsmanagement, Lean Production oder Industrie 4.0 auch Themen wie Brand Management oder Leadership auf. Anmeldungen für die Module sind bis zum 31. Januar 2017 möglich. Das onlinebasierte Programm, das sich an Techniker, Meister, Fachwirte und Berufstätige mit akademischem Erstabschluss richtet, ist bis auf die zwei Präsenztage in Nagold ortsunabhängig.

Weitere Informationen über:

weiterbildung(at)hs-pforzheim(dot)de

https://www.hs-pforzheim.de/fileadmin/user_upload/uploads_redakteur/Weiterbildung/Flyer_Weiterbildungszertifikat_Final.pdf

 

Kontakt
Sabine Laartz,
Leiterin der Pressestelle der Hochschule Pforzheim,
(0 72 31) 28 – 60 05, pressestelle(at)hs-pforzheim(dot)de