• search
    Suche
  • Login
 Dirk Frank

Dirk Frank

Marktforschung (Honorarprofessor)

Kontaktdaten

Dirk Frank war zunächst Gastprofessor an der Hochschule Pforzheim, bevor er 2009 zum Honorarprofessor ernannt wurde. Er lehrt im Studiengang Marktforschung und  Konsumentenpsychologie mit den Schwerpunkten Methoden der Marktforschung, internationale Marktforschung und spezielle Anwendungen der Marketingforschung wie Packungs- und Designforschung oder Marken- und Kommunikationsforschung.
Der diplomierte Psychologe arbeitete zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, später als Lehrbeauftragter an der Goethe-Universität Frankfurt, bevor er eine berufliche Karriere in der Institutsmarktforschung einschlug. Heute ist er geschäftsführender Gesellschafter eines renommierten Forschungsinstituts in Bad Homburg vor der Höhe. Schwerpunkte seiner beruflichen Tätigkeit sind internationale Forschungs- und Beratungsprojekte für Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, für Markenartikler im Konsumgüterbereich sowie für langlebige Gebrauchsgüter.

Dirk Frank befasst sich seit vielen Jahren mit der Interaktion emotionaler und kognitiver Prozesse bei der Handlungsregulation. Inhaltliche Forschungsbereiche umfassen dabei klinische Psychologie (Coping-Strategien), Sozialpsychologie und Social Cognition (Studentische Lebenswelten), Religionspsychologie (Aufbau und Struktur von Glaubenssystemen) sowie angewandte Psychologie (Verbraucherverhalten). Die Grundlage bilden dabei theoretische Modelle der dualen Verhaltensregulation (bspw. Schwanenberg, 1994: „Bedeutungswelt“ und „Wahrscheinlichkeitswelt“; Kahneman, 2011:„System 1“ und „System 2“). Im Fokus stehen die Entwicklung praxisrelevanter
Erhebungs- und Datenmodellierungsverfahren sowie die Erprobung der Verfahren in unterschiedlichen Ländern und Märkten.
Hierbei zeigt sich immer wieder, dass die aktuell zu beobachtende und aus der unvollständigen Rezeption (neuro)psychologischer Forschungsergebnisse resultierende einseitige Fokussierung auf „implizite“ Prozesse der Informationsverarbeitung bei der Erklärung der Handlungsregulation zu kurz
greift. Die angewandte Marketingforschung ist ebenso auf traditionelle „explizite“ Befragungsverfahren und Beobachtungsmethoden angewiesen, wie sie aufgefordert ist, praktisch einsetzbare Verfahren zur Messung impliziter Prozesse (Eyetracking, Reaktionszeitverfahren, Ablenkungsmethoden
usw.) zu entwickeln und zu validieren. Der entscheidende Mehrwert einer holistischen, integrativen Betrachtung beider Systeme kann modelltheoretisch und empirisch in verschiedenen Bereichen der Marketingforschung, etwa bei der Gestaltung von Produktverpackungen, der Markenkommunikation
oder der Neuproduktentwicklung aufgezeigt werden.


Konsumentenpsychologie ,  (Internationale) Marktforschung ,  Behavioural Economics ,  Kognition und Emotion ,  Empirische Forschungsmethoden ,  Statistik

Beitrag in Zeitschrift

CLEFF, T., BUYER, D., & FRANK, D. (2010). Von Präferenzen zu Marktanteilen – Bestandsaufnahme zum Einsatz von Conjoint-Analysen zur Absatzprognose in der Marktforschungspraxis. Planung und Analyse (4), 45-49.

FRANK, D., & LÖFFLER, A. (2010). Effektive Werbung im Informationschaos - Der Erfolgsbeitrag intelligenter Pretests. Planung und Analyse (6), 28-32.

FRANK, D., & SCHLUND, W. (2005). Challenges of global research, some remarks and some solutions.. Planung und Analyse, 16-22.

FRANK, D., & SCHLUND, W. (2004). Kann Werbewirkung sensibler gemessen werden?. Planung und Analyse (1), 45-49.

FRANK, D., & ELLERBOCK, H. (2004). Markenwertmessung als Herausforderung eines integrierten Markenmanagements. Planung und Analyse (2), 50-58.

FRANK, D., & SCHLUND, W. (2004). Was ist das Ziel qualitativer Forschung?. Planung und Analyse.

FRANK, D. (2004). Virtuelle Realitäten in der Marktforschung – methodische Möglichkeiten und Grenzen.. (13), pp. 8-9.

FRANK, D., & SCHLUND, W. (2001). Redefining Qualitative Research., pp. 29-48.

FRANK, D., & SCHLUND, W. (2001). Packaging Research revisited. A method for international research.. Planung und Analyse, 43-47.

FRANK, D., & SCHLUND, W. (2001). Qualitative Marktforschung - Immer tiefer in die Tiefe ?. Planung und Analyse (1), 56-83.


Buch/Monographie/eBook

BESEMER, I., DÜRR, P., FRANK, A., & GAIRING, F. (1998). Team(s)lernen Teamarbeit. Deutscher Studienverlag.


Beitrag in Sammelwerk (Lexikon, Kompendium u.ä.)

FRANK, D., ZWINGMANN, C., & MOOSBRUGGER, H. (2004). Der gemeinsame Glaube der Christen – Empirische Analysen zum Apostolischen Glaubensbekenntnis. Hrsg. von Ch. Zwingmann und H. Moosbrugger, Münster, Deutschland.

FRANK, D. (2002). Markenwert. Hrsg. von D. Pflaum, München, Deutschland.

FRANK, D. (2002). Globalisierung als Herausforderung für die Marketingforschung.. Hrsg. von Deutscher Manager-Verband, Zürich, Schweiz, Schweiz.


Beitrag in Reihe externer Forschungseinrichtung

FRANK, D., & METHNER, T. (2010). Welcome to the House of Research. Achieving new insights and better brand knowledge through courageous ways of collaboration in what is usually a competitive environment.., Amsterdam, Niederlande.


Beitrag in Tagungsband

BRITZELMAIER, B., FRANK, F., LANDWEHR, M., & REIMER, S. (2014). Development of the Management Compensation in German HDAX Companies from 2003 to 2012., 11th Circle Conference.

BRITZELMAIER, B., SCHLEGEL, D., & FRANK, F. (2014). INVESTMENT DECISIONS AND CAPITAL BUDGETING PRACTICES – EMPIRICAL RESULTS FROM GERMAN MANUFACTURING COMPANIES., 11th Circle Conference.

NADERER, G., & FRANK, D. (2013). Den Homo Heuristicus verstehen: Implizit braucht Explizit - und umgekehrt. In Fakultät für Wirtschaft und Recht der Hochschule Pforzheim (Ed.), 50 Jahre - 50 Thesen, Band 4: Marketing und Management (pp. 13-21).

FRANK, D., & RIEDL, P. (2004). Theoretical Foundations of Contemporary Qualitative Market Research [63 paragraphs]. In Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 5(2), Art. 30 (Eds.), Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 5(2), Art. 30. Available at: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-04/2-04frankriedl-e.htm [Date of Access: May 20th, 2004]. (pp. Art. 30).


Online Publikation

NADERER, G., & FRANK, D. (2014). Den homo heuristicus verstehen: Implizit braucht Explizit – und umgekehrt (Teil 1) - marktforschung.de. Retrieved from http://www.marktforschung.de/hintergruende/themendossiers/behavioral-economics/dossier/den-homo-heuristicus-verstehen-implizit-braucht-explizit-und-umgekehrt-teil-2/.

NADERER, G., & FRANK, D. (2014). Den homo heuristicus verstehen: Implizit braucht Explizit – und umgekehrt (Teil 2) . Retrieved from http://www.marktforschung.de/hintergruende/themendossiers/behavioral-economics/dossier/den-homo-heuristicus-verstehen-implizit-braucht-explizit-und-umgekehrt-teil-2/.


Arbeitsbericht

FRANK, D., & NEUREITER, M. (2010). Against all odds! Using unconventional research to establish a life-changing migraine treatment as the leading OTC-brand in a saturated market environment. (54721_08). GLOBAL HEALTHCARE 2010.

FRANK, D. (2006). Gütekriterien für die Personalauswahl und Eignungsbeurteilung. Institut für Psychologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt a. M.

FRANK, D. (2004). Vergleichende Evaluation von Lehre und Forschung im Hochschulsystem des Landes Baden-Württemberg. Institut für Psychologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt.

FRANK, D. (2001). Skalenkonstruktion und Fragebogengestaltung in Markt- und Meinungsforschung..


Sonstiges

FRANK, D. Das Allgemeine Lineare Modell – Lineare Regression., Deutschland.


Berufsständische Aktivität

seit 2016

Nationaler Repräsentant ESOMAR

European Society of Market and Opinion Research (ESOMAR) Niederlande

seit 2014

Mitglied Prüfungsausschuß Fachangestellter für Markt- und Sozialforschung

IHK Wiesbaden Deutschland

seit 2013

Arbeitgebervertreter im Fachausschuss "Fachangestellter für Markt-und Sozialforschung"

IHK/ZPA Nord-West Deutschland


Vortrag auf Konferenz/Fachtagung

2016

„„Der Homo Heuristicus in der Marktforschung – Warum implizit nicht alles so ist, wie manche es explizit gerade darstellen“. Vortrag auf der BVM Fachtagung „Behavioral Economics – psychologische Marktforschung 2.0“, Frankfurt am Main, 21. November 2016

BVM Fachtagung „Behavioral Economics – psychologische Marktforschung 2.0“ Deutschland


Mitgliedschaft

seit 2006

Mitglied der European Society of Market- and Opinion Research (ESOMAR)

ESOMAR Niederlande

seit 1997

Marktforscher BVM

Berufsverband der Markt- und Sozialforscher Deutschland (BVM) Deutschland