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Zeichenset für Maschinenbau-Erstsemester

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Prof. Dr.-Ing. Gerhard Frey übergibt ein Zeichenset an Alexander Hartung, Erstsemester Maschinenbau / Produktionstechnik und -management

Was braucht ein Konstrukteur zum Konstruieren von Produkten und Produktionseinrichtungen heute? Ja, richtig! Tiefgehende Fähigkeiten in den modernen Methoden. Aber trotz neuer Verfahren bleiben Papier und Bleistift, von grundlegender Bedeutung. Mit diesen einfachen Werkzeugen lassen sich erste Ideen schnell und einfach visualisieren und festhalten. Technische Zeichnungen haben nicht an Bedeutung verloren, sie sind auch heute vielfach Grundlage für das weitere Konstruieren und Entwickeln von Bauteilen und Produkten. Entsprechend sind die Ausbildungsinhalte der Maschinenbaustudiengänge beim Konstruieren und Entwickeln mit der anschaulichen Darstellung von Werkstücken und Baugruppen (z.B. Produkte oder Vorrichtungen) von Hand verbunden. Ein Bestandteil der Vorlesung „Konstruktionslehre 1“ ist das Technische Zeichnen, für das Papier, Bleistift, Geodreieck, Spitzer und Radierer unverzichtbar sind.

Am Anfang des Produktentwicklungsprozesses stand die Idee, diese Hilfsmittel in einem „Zeichen-Werkzeugkasten“ bei geringstem Platzbedarf und praktikabler Aufbewahrung zusammenzufassen. Am Ende der Produktentwicklung steht nun die „Zeichenbox“, die Spitzer und Radierer, evtl. auch weitere kleinere persönliche Dinge, aufnehmen kann. Bleistift und Geodreieck werden über Rastnasen eingeclipt, wobei das Geodreieck gleichzeitig die Funktion des Deckels übernimmt.

Hergestellt wird diese Zeichenbox im Kunststofftechnischen Labor der Hochschule Pforzheim mit der von Arburg GmbH&Co KG, Loßburg, zur Verfügung gestellten Spritzgießmaschine Allrounder 270 S 400-100.

Bei der Entwicklung unterstützte die CSI Entwicklungstechnik GmbH aus Weissach an der konstruktiven Ausgestaltung des Bauteils, die Bietigheimer Men At Work GmbH. steuerte die Software VISI für die Werkzeugkonstruktion bei. Die Varioplast Konrad Däbritz GmbH (Ötisheim) war beim Bau des Werkzeuges behilflich. Die UltraPolymers Deutschland GmbH aus Augsburg spendete den thermoplastischen Kunststoff und das optische Finish ist mit dem Gummikissen-Druckverfahren (Tampondruck) dank der Tampoprint AG aus Korntal-Münchingen variabel möglich.