Netzwerktreffen "Traumberuf Professorin Plus"

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Prof. Dr. Viola Galler und Prof. Dr. Maike Kugler von der HS PF nahmen ebenfalls teil.
Professorinnen stehen in einer Reihe beim Netzwerktreffen "Traumberuf Professorin"

Die Professorinnen verschiedener Hochschulen tauschten sich beim Netzwerktreffen in Karlsruhe aus. (Foto: Nicole Muszynski)

Bei “Traumberuf Professorin Plus” engagieren sich erstmals alle Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Baden-Württembergs sowie die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) unter dem Dach der LaKof BW für ein gemeinsames Ziel: den Frauenanteil an Professuren nachhaltig zu steigern.

Am Freitag, den 17.07.26 fand das große rundenübergreifende Netzwerktreffen des an der Hochschule Karlsruhe (HKA) statt. Die Veranstaltung wurde mit einer Begrüßung durch die Projektleiterin Prof. Sissi Closs und einer Vorstellung des Hochschulverbunds eröffnet. Das Grußwort von Prof. Dr. Rose Marie Beck, Rektorin der HKA unterstrich die hochschul- und gleichstellungspolitische Bedeutung des Programms. Mit persönlichen Einblicken in ihren Karriereweg verdeutlichte die Rektorin die wichtige Rolle von Mentoringprogrammen wie dem Verbundprojekt Traumberuf Professorin Plus.

Ein besonderes Highlight des Vormittags war die Podiumsdiskussion mit acht Professorinnen, die zuvor als Mentees am Programm Traumberuf Professorin teilgenommen hatten. Moderiert von Prof. Dr. Seon-Su Kim (DHBW Mosbach) und M. A. Elif Trippe (HKA, TP+), diskutierten am Podium:
Prof. Dr. Viola Galler (Hochschule Pforzheim), Prof. Dr. Janna Heine (HdM Stuttgart), Prof. Dr. Karina Kappe (IU), Prof. Dr. Elena Krause-Söhner (DHBW Karlsruhe), Prof. Dr. Maike Kugler (Hochschule Pforzheim), Prof. Saira Moinuddin-Huber (DHBW Lörrach), Prof. Dr. Anke Reich (Hochschule Mainz) und Prof. Dr. Laura Schmidt (DHBW Mannheim). Die Podiumsteilnehmerinnen betonten einhellig den positiven Einfluss des Verbundprojekts auf ihre berufliche Karriere.

„Die Offenheit, mit der die Professorinnen ihre persönlichen Erfahrungen geteilt haben, hat die Veranstaltung besonders bereichert. Sie haben gezeigt, dass es viele Wege zur Professur gibt, und damit zahlreiche Teilnehmerinnen ermutigt“, resümiert Teilnehmerin Tina Eberhardt. Teil des Nachmittagsprogramms waren neben der Vorstellung der scientifica – das Portal für Frauen in Wissenschaft und Technik in Baden-Württemberg – ein intensiver Austausch sowie die Möglichkeit, den am Podium beteiligten Professorinnen Fragen zu stellen.

Die Veranstaltung mit rund 80 Gästen aus Hochschule, Ministerium und Programmteilnehmer: innen war ein großer Erfolg:
„Die Veranstaltung hat gezeigt, wie wertvoll die Vernetzung zwischen Professor: innen und angehenden Professorinnen ist, um Erfahrungen zu teilen, Impulse zu geben, voneinander zu lernen und den Weg zur Professur gemeinsam zu ebnen“, fasst Projektleiterin Prof. Sissi Closs zusammen. 75 Berufungen gab es seit Beginn von Traumberuf Professorin – das Verbundprojekt verzeichnet damit eine noch nie dagewesene Erfolgsquote.

Bei Traumberuf Professorin Plus engagieren sich erstmals alle Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Baden-Württembergs sowie die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) unter dem Dach der LaKof BW für ein gemeinsames Ziel: den Frauenanteil an Professuren nachhaltig zu steigern. Dieser liegt bundesweit bislang nur bei rund 20 Prozent. Neben dem 1:1-Mentoring und einem begleitenden Qualifizierungsprogramm setzt Traumberuf Professorin Plus auf die nachhaltige Vernetzung aller Beteiligten.

Traumberuf Professorin Plus wird für 5 Jahre mit 465.000 Euro vom Europäischen Sozialfonds (ESF Plus) und mit 350.000 Euro vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) gefördert.