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Nach dem Landeshochschulgesetz vom 01.01.2005 ist zunächst gender mainstreaming als durchgängiges Leitprinzip für die gesamte Hochschule definiert.

Gender mainstreaming bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt. Gender kommt aus dem Englischen und bezeichnet die gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägten Geschlechterrollen von Frauen und Männern. Diese sind - anders als das biologische Geschlecht - erlernt und damit auch veränderbar. Mainstreaming (englisch für "Hauptstrom") bedeutet, dass eine bestimmte inhaltliche Vorgabe, die bisher nicht das Handeln bestimmt hat, nun zum zentralen Bestandteil bei allen Entscheidungen und Prozessen gemacht wird.

Die Gleichstellungsbeauftragte wirkt nun bei der Durchsetzung der verfassungsrechtlich gebotenen Chancengleichheit von Frauen und Männern und bei der Beseitigung bestehender Nachteile für wissenschaftlich tätige Frauen sowie Studentinnen mit. Dazu kann sie an den Sitzungen der Fakultätsräte mit beratender Stimme teilnehmen; im Senat ist sie Mitglied mit Stimmrecht. Eine der Hauptaufgaben ist ferner die Teilnahme an Berufungsverfahren in allen Fakultäten, bei der sie Einsicht in die Berufungsunterlagen hat und an allen Vorstellungsgesprächen und Diskussionen mit beratender Stimme teilnimmt. Geregelt sind Aufgaben und Funktion der Gleichstellungsbeauftragten in § 4 des LHG.

Die Gleichstellungsbeauftragte und ihre Stellvertreterinnen werden vom Senat für 3 Jahre gewählt.

Eine wesentliche Tätigkeit der Gleichstellungsbeauftragten ist die Vernetzung mit anderen Gleichstellungsbeauftragten. Dies ist durch stetige Teilnahme an den regelmäßig in Baden-Württemberg stattfindenden Konferenzen der Gleichstellungsbeauftragten der Fachhochschulen möglich. Die LaKof veranstaltet regelmäßig auch Seminare und Beratungsabende für Frauen, die eine Professur anstreben.

Jetzt als Team: die Ansprechparterinnen für Gleichstellung an der Hochschule Pforzheim: Professorin Alice Chi (re.) und Ihre Vertreterin Professorin Silke Helmerdig (Foto: Harald Koch)

Sie erreichen das Team über die folgende E-Mailadresse:
gleichstellung(at)hs-pforzheim(dot)de 

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