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Aktuelle Projekte des Instituts für Smart Systems und Services

Die erfolgreiche Akquise zahlreicher Forschungsprojekte für Land, Bund und EU sowie eine Vielzahl industriefinanzierter Projekte dokumentieren die Qualität der vielfältigen Forschungsaktivitäten in den letzten Jahren.

Hier finden Sie eine Übersicht über aktuelle Forschungsprojekte am Institut für Smart Systems und Services:

  • Verbundprojekt: EDV - Einfaches Digitales Vergessen, Teilvorhaben: Plattformunabhängigkeit für EDV (Mittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Projektleitung: Prof. Dr. Schuster):
    Ziel des Teilvorhabens „Plattformunabhängigkeit“ sind die Sicherstellung der Interoperabilität und die einfache Integrierbarkeit des EDV-Systems, um den selbstbestimmten Austausch sensibler und personenbezogener Daten und Informationen jederzeit zu gewährleisten. Dabei wird von der Hochschule ein Multi-Plattformkonzept erstellt und implementiert, weiterhin wird eine Evaluationsmethodik konzipiert und umgesetzt. Zur Interoperabilität und Nutzung der Anwendung in grundsätzlich beliebigen Geschäftsprozessen ist eine einfache und nahtlose Integration erforderlich. Dies bedingt, dass die EDV-Komponenten plattformunabhängig entwickelt werden. Die Hochschule wird zu diesem Zweck ein Multiplattform-Konzept erarbeiten und gemeinsam mit den anderen Projektpartnern implementieren. Um die Client-Integration einfach zu ermöglichen, ist daher auch die Konzeption und Umsetzung spezieller Multi-Plattform-Libraries geplant. Im Hinblick auf eine intuitive Bedienung ist eine entsprechende praxisnahe Evaluation zwingend erforderlich. Die Hochschule wird gemeinsam mit den anderen Partnern und den Pilotpartnern die beschriebenen Anwendungsfälle des Projekts detaillieren und evaluieren. Hierzu entwirft die Hochschule auch das Evaluationskonzept.
  • Das Forschungsprojekt GaNEsHA: Ganzheitlicher Netzwerkansatz zur Erkennung systemimmanenter Hindernisse und Abstimmungspotentiale (Projektleitung: Prof. Dr. Kölmel und Prof. Dr. Bulander) - Der Stauverhinderer - startete im Jahr 2017. Millionen Deutsche stehen täglich im Stau. Der Auf- und Ausbau der Verkehrswege kann mit dem stetig wachsenden Mobilitätsbedarf nicht Schritt halten. Gleiche Geschäftszeiten von Unternehmen, starr festgelegte Routen öffentlicher Dienstleister und Logistiker, Baustellen sowie eine große Anzahl von Einzelfahrern verstärken das Problem. Für die Kraftfahrer bedeutet dies tagtäglich Stress und eine zusätzliche Belastung. Das Unfallrisiko steigt und sorgt für zusätzliche Behinderungen. Das GaNEsHA-System verarbeitet Netz- und Verkehrsinformationen auf der Suche nach einem Gesamtoptimum. Spezielle Logistikoptimierungsverfahren werden durch Big-Data-Technologie beschleunigt und erweitert, um individuelle Empfehlungen zu berechnen. Nutzerfreundliche Anwendungen geben die errechneten Routen an alle Teilnehmer weiter. Die Einhaltung/Umsetzung der gemachten Vorschläge durch die Nutzer soll durch ein Anreizsystem attraktiv gemacht werden. Die Hochschule Pforzheim ist in diesem Projekt als einer von sieben Konsortialpartnern für die Entwicklung von Geschäftsmodellen und Anreizsystemen zuständig. Mehr Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter: ganesha-mobility.de.
  • Verschiedene Projekte zur Displaytechnik (Projektleitung: Prof. Dr. Blankenbach):
    Die Projekte befassen sich mit folgenden Fragen: Wie kann das Auto über seine Rolle als Transportmittel hinauswachsen und sich zum privaten Rückzugsraum wandeln? Welche Rolle spielt der Fahrer in einem Auto, das automatisch fährt? Welche Sicherheitsaspekte müssen beachtet werden? Einen Teil der Antworten liefert die Displaytechnologie: Bildschirme im Fahrzeuginnenraum machen den kontinuierlichen Informationsaustausch zwischen Fahrzeug, Fahrer und Außenwelt möglich
  • MikroSens (Mittelgeber: Land Baden-Württemberg / EU (EFRE), Förderlinie: ZAFH, Leitung des Teilprojektes: Prof. Dr. Rech):
    Mit dem Zentrum für Angewandte Forschung an Hochschulen (ZAFH) „MikroSens - Innovative Millimeterwellen-Sensorik für industrielle Anwendungen“ soll kleineren und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg neuartige und hochintegrierte Millimeterwellentechnik für verschiedene Applikationsfelder zugänglich gemacht werden. Es soll eine kompakte Sensorplattform unter Beteiligung eines Industriebeirats aus den teilnehmenden KMUs in BW entstehen. Das Projekt ist auf Innovationen im Bereich der Radartechnik, der Pegel- und Strömungssensorik (Umwelttechnologien), der Boden- und Straßenzustandserkennung (nachhaltige Mobilität), der Automatisierungstechnik (IKT und intelligente Produkte, Industrie 4.0, komplexe Messumgebungen) sowie der Mediensensorik und Medizintechnik fokussiert. Projektpartner sind die Hochschulen in Ulm (HSU), Heilbronn (HHN) und Pforzheim (HSP) sowie die Universität Ulm (UU). Die Förderung stammt jeweils zur Hälfte aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union.
  • Mosyko 3D (Mittelgeber: Baden-Württemberg-Stiftung, Förderlinie: Intelligente optische Sensorik, Projektleitung: Prof. Dr. Greiner)
  • PaMoCarDiag (Mittelgeber: BMBF, Förderlinie: IngenieurNachwuchs, Projektleitung: Prof. Dr. Bernhard und Prof. Dr. Greiner):
    Das Projekt umfasst die Untersuchung individualisierbarer Strömungsmodelle für den arteriellen Blutkreislauf mit Fragestellungen in verschiedenen Bereichen der Diagnostik und Prognostik. Durch den Anwendungstransfer von Methoden der digitalen Signalverarbeitung zur Parameterschätzung und Musterklassifikation wird eine innovative informationsbasierte Diagnostik ermöglicht, die insbesondere für nicht-invasive Checkup-Untersuchungen und Screenings im kardiovaskulären Bereich herangezogen werden kann. Ferner sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, inwieweit der Ansatz als Prognoseinstrument geeignet ist.
  • Promotionskolleg "Entwurf und Architektur eingebetteter Systeme" (Mittelgeber: Land Baden-Württemberg, Förderlinie: Kooperative Promotionskollegs, Projektleitung: Prof. Dr. Greiner):
    Das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert intensiv die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Fachhochschulen. Nach einer sehr erfolgreich verlaufenen ersten Periode stehen für das kooperative Promotionskolleg  „Entwurf und Architektur eingebetteter Systeme“ erneut insgesamt zwölf Doktoranden-Stipendien zur Verfügung. Durch die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Hochschularten werden deren Kompetenzen zusammengeführt und effizient genutzt. Qualifizierten Absolventen von Fachhochschulen wird es dadurch ermöglicht, eine Promotion durchzuführen. Bei eingebetteten Systemen handelt es sich um Hardware-Software-Systeme, die das Herz vieler moderner Produkte vom Auto über den Maschinenbau bis zur Kommunikationstechnik ausmachen. Diese Systeme übernehmen weitgehend unsichtbar eine Vielzahl von Steuerungs- und Überwachungsaufgaben. Sie sind die Basis der technologischen Entwicklung in wesentlichen Schlüsselbranchen und gelten als strategisch wichtiges Technologiefeld. Der Entwurf und die Entwicklung eingebetteter Systeme sind äußerst komplex. Damit beispielsweise die Sicherheitstechnik im Fahrzeug reibungslos funktioniert, muss eine Vielzahl von Entscheidungen bereits beim Systementwurf berücksichtigt werden.  Im Rahmen eines dreijährigen strukturierten Programmes bietet das Promotionskolleg die Möglichkeit, eine anspruchsvolle wissenschaftliche Qualifikation auf diesem zukunftsträchtigen Gebiet zu erwerben. Dies geschieht in Verbindung mit einer intensiven Betreuung und einem begleitenden Studienprogramm.
  • Usability von betrieblichen Produkt-Service-Systemen im Mittelstand (Use-PSS) (Mittelgeber: BMWi, Förderlinie: Mittelstand-Digital, Projektleitung: Prof. Dr. Bulander und Prof. Dr. Kölmel):
    Die Rolle produzierender Unternehmen wandelt sich grundlegend: Während der Fokus bisher in erster Linie auf der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb qualitativ hochwertiger Sachprodukte lag, erwarten die Kunden zukünftig komplette Problemlösungen. Für die Bereitstellung einer solchen Komplettlösung eignen sich Produkt-Service-Systeme (PSS). Sie bestehen aus einer traditionellen Produktkomponente, die im Laufe des Produktlebenszyklus durch Dienstleistungen ergänzt wird. Beide verschmelzen im Idealfall zu einer innovativen Gesamtlösung. Das Forschungsprojekt Use-PSS entwickelt und erprobt vor diesem Hintergrund anhand realer Anwendungsfälle neuartige Geschäftsmodelle, die speziell auf kleine und mittelständische Unternehmen zugeschnitten sind.