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Innovationen nachhaltiger gestalten: Werkzeugkoffer für das Nachhaltigkeitscoaching

Bild: Adobe Stock

Ideen, kleine wie große, sind Nährboden für Innovationen. Sie sind mehr denn je relevant für unsere Gesellschaft. Was ist zu beachten, damit die Entwicklung und Umsetzung von Innovationen erfolgreich gelingt? Ein wichtiger Aspekt ist deren Bewertung, um die richtige Auswahl zu treffen und so nachhaltigkeitsorientierte Innovationen voran zu bringen. Umweltaspekte wie Klimawandel oder der Verlust der biologischen Vielfalt, aber auch soziale Aspekte wie Auswirkungen auf Arbeitsplätze und Gesundheit sollten berücksichtigt werden. So können mögliche Auswirkungen einer Innovationsidee ermittelt und im Idealfall noch verbessert werden.

Zur Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in den Innovationsprozess benötigen gerade Gründerteams Unterstützung. Daher wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderten Projekts „Design Factory Pforzheim (DFPF)“ in enger Kooperation mit dem Institut für Industrial Ecology (INEC) ein Leitfaden für Nachhaltigkeitscoaching weiterentwickelt, um eine methodische Unterstützung zu bieten.

Im Grunde wird die Frage adressiert, wie Innovationsideen mit einem Nachhaltigkeitsbeitrag entwickelt und bewertet werden können. Die im Konzept enthaltenen Methoden können als Ergänzung zur Ideengewinnung eingesetzt werden, um einen ganzheitlichen Fokus auf Nachhaltigkeitsaspekte einzubringen. Voraussetzung ist eine vorhandene Innovationsidee. Diese wird dann aus den Nachhaltigkeitsperspektiven betrachtet. Das Methodenset ist damit auch in etablierten Unternehmen, nicht nur Startups, gut anwendbar.

Das Coaching-Konzept ist in einem Leitfaden für Praktiker detailliert beschrieben. Arbeitsmaterialien dazu stehen auf der Website der Hochschule Pforzheim zur Verfügung.