Factory Space: Projekt zur Studien- und Berufsorientierung

  • Wie arbeiten große Industriebetriebe?
  • Wie entsteht im Verbund verschiedener Abteilungen ein innovatives technologisches Produkt?
  • Welche Interessen und Fähigkeiten habe ich?
  • Und wo kann ich diese später in Studium und/oder Beruf am besten einsetzen?

„Durch die Einführung der Leitperspektive Berufliche Orientierung (BO), des Fachs Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung (WBS) und die neue Verwaltungsvorschrift Berufliche Orientierung (VwV BO) erfährt Berufliche Orientierung von Jugendlichen eine deutlich gesteigerte Wertstellung an allen Schulen. Die bereits in Klassenstufe 5 einsetzende verbindliche und individuelle BO unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Entscheidung bezüglich des Übergangs zu Ausbildung, Studium und Beruf. Die Berufliche Orientierung an Schulen umfasst sowohl Maßnahmen der Ausbildungsorientierung als auch der Studienorientierung.“
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Als Bildungspartner der Schulen und Technologietreiber der regionalen Wirtschaft reagiert die Hochschule Pforzheim auf den Bedarf der Studien- und Berufsorientierung mit dem neuen Projekt ,Factory Space‘ – das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg im Rahmen des ,Fonds Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg‘ (FESt-BW) unterstützt wird."

Prof. Dr.-Ing. Hanno Weber, Factory-Space-Projektleiter und Prorektor für Studium und Lehre an der Hochschule Pforzheim.

Schule trifft Hochschule

Die Neufassung der Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums über die „Berufliche Orientierung an weiterführenden allgemein bildenden und beruflichen Schulen“ (VwV BO) vom 6. September 2017 verankert den Prozess der Beruflichen Orientierung an allen auf der Primarstufe aufbauenden allgemein bildenden Schulen. Vor diesem Hintergrund lädt die Hochschule Pforzheim beginnend mit dem Schuljahr 2019/2020 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 ein, einen Vormittag am Hochschulstandort in der Östlichen Karl-Friedrich-Straße 24 in Pforzheim zu verbringen. Unter unserer Anleitung werden sie hier zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines fiktiven Unternehmens und entwickeln im Verbund verschiedener Abteilungen ein innovatives technologisches Produkt.

Interessenmodell nach Holland1: Was passt zu mir?

Im Rahmen des „Factory Space“-Workshops lernen die Schülerinnen und Schüler die Entwicklungsarbeit in einem innovativen Industriebetrieb kennen. Bei der Frage, ob die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler sich hier in der Abteilung Design, Elektronik, Softwareentwicklung, Konstruktion & Fertigung oder BWL & Marketing einbringen möchten, kann die Traumberufsanalyse unterstützen: Studienberaterinnen der Hochschule Pforzheim haben, basierend auf einzelnen Methoden des BEST-Trainings (Berufs- und Studienorientierung), entwickelt für die gymnasiale Oberstufe in Baden-Württemberg, eine einführende Unterrichtseinheit zur Reflexion der individuellen Interessen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeitet.

Das Projekt „Factory Space“ begegnet den Anforderungen des neuen Fachs „Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung“ (WBS):  In den Klassen 8 bis 10 legt der neue Bildungsplan hier einen deutlichen Fokus auf den individuellen Berufswahlprozess: Schülerinnen und Schüler müssen sich kontinuierlich mit ihren Interessen, Fähigkeiten, Werten und Zielen auseinandersetzen – so soll das Fach WBS Enttäuschungen sowie Studien- oder Ausbildungsabbrüche vermeiden helfen.

BOGY: Factory Space unterstützt bei der Orientierung

Auch im Hinblick auf die für manche Zehntklässlerinnen und Zehntklässler unmittelbar bevorstehende einwöchige „Berufs-und Studienorientierung am Gymnasium“ (BOGY) unterstützt die Teilnahme am „Factory Space“ bei der Recherche und Entscheidungsfindung für das jeweils passende Unternehmen, die passende Behörde, Einrichtung oder Hochschule.

1 Holland, John L.: Making vocational choices: a theory of careers. Englewood Cliffs: Prentice-Hall, 1973

Schüler*innen der Klassenstufe 10 sowie ihre Begleitlehrer*innen nehmen das Factory-Space-Angebot im Klassenverband  wahr. Zu Beginn des Schuljahres 2019/2020 besuchten zahlreiche Schulklassen den Hochschulstandort im Stadtzentrum von Pforzheim, um unter Anleitung von Hochschulpersonal jeweils eintägige Präsenworkshops zu absolvieren. Bedingt durch die pandemiebedingten Einschränkungen der vergangenen Monate wurde das Projekt zwischenzeitlich in den virtuellen Raum verlagert: Die Durchführung der neuen Online-Workshops startet im Mai 2021.

„Es ist davon auszugehen, dass eine möglichst gute Passung zwischen persönlichen Interessen und Beruf für den Studienerfolg und die spätere Berufszufriedenheit wesentlich ist.“
Claudia Röseling, Leiterin der Zentralen Studienberatung an der Hochschule Pforzheim

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Sophia Zundel - Öffentlichkeitsarbeit - Schulkontakte

Öffentlichkeitsarbeit - Ansprechpartnerin Schulen
Sophia Zundel

Tel. 07231 - 28 6158 | Raum T1.3.21
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Factory Space an der Hochschule Pforzheim

www.hs-pforzheim.de/factory-space
factory-space(at)hs-pforzheim(dot)de

 

„Factory Space hat den Schülern die Möglichkeit gegeben, den Prozess der Entwicklung eines Produktes nachzuempfinden und selbst zu gestalten und so zugleich persönliche Stärken, Vorlieben und vielleicht sogar Berufsziele zu erkennen.

In jedem Fall ist das Projekt eine gute Möglichkeit, die Qualitäten und die große Vielfalt der Hochschule Pforzheim kennenzulernen.

Dank Ihrer Organisation haben wir alle von dieser Möglichkeit profitieren dürfen! Weiterhin viel Freude und Erfolg mit Factory Space!"

Boris Barth, Lehrer am Kepler-Gymnasium Pforzheim,
besuchte den „Factory Space" mit seiner Klasse am 21. Februar 2020

„… mal was anderes als Schule! Ich würde den Factory Space sehr gerne wieder besuchen! Es war toll mit Studierenden in Kontakt zu kommen: Das Factory-Space-Team war wirklich nett, auch die Erklärungen zu Beginn der Gruppenarbeiten waren sehr gut.

Ich war in der Design-Abteilung, wo wir sehr viele verschiedene Aufgaben bearbeiten konnten und freie Entscheidungen zu Farbe oder Design treffen durften. Die Teamarbeit hat super funktioniert und war erfolgreich: Die Uhr, die wir alle gemeinsam entwickelt haben, hängt jetzt in unserem Klassenzimmer. Wir alle fanden es cool, dass wir sie behalten durften.“

Frederike Dofek, Zehntklässlerin