EN
  • EN
  • search
    Suche
  • Login

Rechtsfähigkeit

Bisher war der „AStA“ (Allgemeiner Studierendenausschuss) nur ein Gremium von vielen im Gesamtgebilde „Hochschule“. Durch die Verfasste Studierendenschaft wurde die Studierendenvertretung zu einer eigenständigen, rechtsfähigen Organisationseinheit innerhalb der Universität. Dadurch kann sie selbst Verträge schließen (z. B. über Sporthallennutzung in der Stadt) oder mit den Verkehrsbetrieben direkt über das Semesterticket verhandeln.

Finanzautonomie

Während in der Vergangenheit sämtliche Ausgaben der Studierendenvertretung durch das Rektorat genehmigt werden müssen, darf diese zukünftig selbst über ihre Finanzen entscheiden. Die Finanzautonomie ist dabei in die normale Landeshaushaltsgesetzgebung eingebettet (Landeshaushaltsordnung etc.) und die Mittelverwendung bleibt weiterhin rechenschaftspflichtig.
Die Studierendenvertretung ist durch die VS legitimiert, einen von den Studierenden festgelegten Semesterbeitrag – meistens zwischen 5 und 15 € – zu erheben.
Dadurch kann sie mit deutlich mehr Mitteln ihren Aufgaben nachgehen: So wird es
mehr Kampagnen zur Vertretung der studentischen Interessen, mehr Service und auch mehr Förderung für studentische Projekte geben!

Satzungsfreiheit

Die StudentenInnen, die sich an der VS-Einführung beteiligen, bestimmen maßgeblich, wie die Studierendenvertretung langfristig aufgebaut ist. Dabei erlaubt die Landesregierung sogar, dass die im Prozess beteiligten StudentenInnen sich für ein Organisationsmodell selbst entscheiden und dies in einer Satzung formulieren, die Ihrer Meinung nach am besten zur Hochschule passt.

Politisches Mandat

Die Verfasste Studierendenschaft, welche in Baden-Württemberg eingeführt werden soll, besitzt ein politisches Mandat, d.h. sie kann sich in vollem Umfang für die Belange der Studierenden einsetzen. Bisher hatte die offizielle Studierendenvertretung nicht einmal das Recht, sich zu hochschulpolitischen Themen – wie etwa Studiengebühren – zu äußern.