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Gründe für ein Engagement im AStA

Die Studienzeit wird immer kürzer, der Zeitplan immer straffer und die Miete will auch bezahlt werden. Viele Studierende verlieren deshalb das Interesse an einem ehrenamtlichen Engagement, wie zum Beispiel im AStA. Wir haben fünf Gründe für dich zusammengestellt, die für ein Engagement im AStA sprechen.

Was ist der AStA?

Kurze Lehrstunde: Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) vertritt Studenten an unseren Hochschulen. Er setzt sich in verschiedenen Bereichen – sogenannten Referaten – für Studenten ein, klärt auf, unterstützt und nimmt Einfluss auf die Hochschulpolitik, zum Beispiel, wenn es um Sozialpolitik, Bildung oder Finanzen geht. Hast du Fragen zu BaFög, Tutorien, brauchst eine Beratung oder einfach nur Tipps zur Freizeitgestaltung am Campus? Dann können dir die „Asten“ meist weiterhelfen.

Der AStA ist in den meisten Fällen das ausführende Organ des Studierendenparlaments und wird auch durch dieses gewählt. Von Uni zu Uni kann das aber variieren und je nach dort vorherrschenden Strukturen abweichen. Er finanziert sich durch Anteile des Studentenbeitrags. Vielen Studierenden ist der Aufwand parallel zum Studium zu hoch, andere können schlichtweg kein Interesse aufbringen – mehr wöchentliche Belastung und kürzere Studienzeiten tragen wohl ihre Mitschuld.

Wenn dich aber etwas an deiner Uni stört und du es ändern möchtest, oder du einfach nur etwas bewegen möchtest, dann ist der AStA durchaus eine gute Option für dich. Und er bietet Vorteile. Fünf davon haben wir dir zusammengefasst:

Skills

Im AStA zu sein bedeutet Verantwortung zu tragen und sich mit seinen Ideen, Werten und Projekten einzusetzen. Diese Art von Engagement kann sich durchaus für dich lohnen, denn du lernst, wie du Informationen verständlich präsentierst und einen Weg findest, deine Gesprächspartner und Zuhörer abzuholen. So trainierst du Fähigkeiten und praktische Erfahrungen in Bereichen, die du in deinem Studium vielleicht gar nicht entwickeln, aber später sinnvoll nutzen kannst. Du arbeitest an deiner individuellen Reife und Präsenz, die im Zusammenspiel solcher Verantwortungsbereiche gefördert werden kann.

Politik

Für die politisch Aktiven unter euch macht ein Beitritt in den AStA absolut Sinn. Die Arbeitsprozesse und Aufgaben ähneln vielen politischen Strukturen. Bist du dabei, gestaltest du mit, diskutierst und beschließt. Du erhältst so erste Berührungspunkte mit dem politischen Umfeld, betreibst Lobbyarbeit, arbeitest dich ein in Themen, wie Bildung, Umwelt oder Finanzen. Dieser Aspekt ist vor allem für Studierende interessant, die später einen Fuß in Politik, Wirtschaft, Medien oder Rechtswesen setzen möchten.

Netzwerk

Aufgrund der täglichen Arbeit mit Studenten, verschiedensten Ämtern und Abteilungen sowie externen Institutionen ergeben sich daraus unweigerlich viele interessante Kontakte zu Personen aus Universität, Politik und mehr. Wer sich hier ein sinnvolles Netzwerk erarbeitet, für den kann das später auf Jobsuche, aber auch im Job, nur nützlich sein.

Finanzen

In den AStA gewählt worden zu sein bedeutet, dass du ein Ehrenamt bekleidest. Geld kommt hier auf den ersten Blick nicht bei rum. Trotzdem kannst du aus der Situation einige finanzielle Vorteile ziehen. Zum Beispiel steigert ein solches Engagement deine Chancen auf Stipendien und Förderungen. Selbst BaFöG kann durch eine solche ehrenamtliche Tätigkeit über die Regelstudienzeit verlängert werden – hier warnen wir dich aber lieber direkt: Das Erfolgsversprechen ist von Situation zu Situation und Sachbearbeiter zu Sachbearbeiter unterschiedlich.

Karriere

Je länger du in einem Job tätig bist, desto mehr wird später auf deine dort gesammelten Erfahrungen gebaut. Im AStA mitzuwirken macht sich auf jeden Fall gut im Lebenslauf. Wer sein Studium in einer gewissen Zeit packt und sich parallel noch sozial engagiert, der ergattert Pluspunkte. Wie im Punkt „Skills“ bereits erwähnt, erwirbst du durch deine Mitarbeit im AStA Fähigkeiten und zusätzlichen Kompetenzen, die dein Studium vielleicht nicht bieten kann, und so etwas sehen Personaler bzw. Arbeitgeber sehr gerne.

Fazit

Du solltest das Ehrenamt AStA nicht anstreben, nur um gewisse Vorteile daraus zu ziehen. Schließlich können dir auch passende Nebenjobs vieles davon liefern. Wichtig ist vor allem eine gewissen Leidenschaft für das große Ganze und der Ehrgeiz, das Studium dadurch nicht unfreiwillig in die Länge zu ziehen. Wenn du eine Vorstellung davon hast, wie du Dinge verbessern möchtest und für diese Dinge Einsatz zeigst, dann bist du beim AStA gut aufgehoben.

 

 

Zum Artikel des JobMensa Magazins: magazin.jobmensa.de/ehrenamt-asta-fuenf-argumente-sich-zu-engagieren/