Aktuelle Stimmen zum TANDEM

Das Career Center hat sich mit drei Tandems des aktuellen Jahrgangs 2019/20 getroffen und sie nach ihren bisherigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit als Mentor*in und Mentee gefragt. 

Wie gestaltet sich der Austausch während der Einschränkungen durch COVID-19? Wir wünschen viel Vergügen bei der Lektüre und vielleicht sind ja auch einige der Tipps für interessierte Mentor*innen und Mentees nützlich für Sie. 

Wir haben Ihr Interesse geweckt, sich selbst im Tandem-Programm zu engagieren?
Sie finden auf dieser Website Informationen für Mentor/innen und Mentees.

Bei Rückfragen erreichen Sie uns unter mentoring@hs-pforzheim.de.

Das Career Center hat sich mit Dijana Bacic und Alina Winkler getroffen, die sich aktuell im Mentoring Programm Tandem engagieren, um sie nach ihren bisherigen Erfahrungen des gegenseitigen Austausches zu fragen

Mentorin Dijana Bacic ist Alumna der HS Pforzheim und Chief Audit Executive bei Barry Callebaut, dem weltweit größten Schokoladenproduzenten im B2B-Bereich und Lieferant großer Markenhersteller. „Durch den Austausch mit Alina konnte ich verschieden Perspektiven erlangen, die sich für die Führung meines Teams bei der Arbeit als sehr wertvoll herausgestellt haben.“

Mentee Alina Winkler studiert aktuell im 4. Semester BW / Controlling, Finanz- & Rechnungswesen. „Dijana war eine große Unterstützung bei der Planung eines Praktikums, das ich ab Oktober in der Schweiz in Bern beginnen werde.“

Alina Winkler

Wie sind Sie auf das Mentoring Programm Tandem aufmerksam geworden?

Winkler: „Ich wurde über ein Auswahlverfahren ausgesucht und dann per E-Mail darüber informiert, dass ich mich auf das Tandem-Programm bewerben kann. Hier war gleich mein Interesse geweckt und ich habe mir bei der Bewerbung große Mühe gegeben. Schließlich folgte die erfolgreiche Aufnahme ins Programm und das Matching mit Dijana.“

Bacic: „Ich verfolge stets die Entwicklungen der HS Pforzheim über Plattformen wie Xing oder Linkedin und stehe zudem noch im Kontakt mit ehemaligen Professoren. Darüber hinaus bin ich auch im Alumni Netzwerk der Hochschule. Aufmerksam aufs Programm wurde ich dann durch eine Anfrage des Career Centers, ob ich denn Interesse an einem Engagement hätte. Das macht mich unheimlich stolz, ein Alumni der HS Pforzheim zu sein und dass meine bisherige Karriere als so bedeutend angesehen wird, dass mein Engagement als Mentorin einen echten Mehrwert für die Mentees bietet.“

Und dabei ergänzen sich die Motivationen von Mentorin und Mentee im Tandem ideal. Wo Frau Winkler vor allem den fachlichen Austausch und den Einblick in internationale berufliche Perspektiven sucht, kann Frau Bacic aus ihrem reichen Erfahrungsschatz in global agierenden Unternehmen anknüpfen. Mit ihrem Engagement möchte die Mentorin auch ihren Arbeitgeber Barry Callebaut als Ambassadorin an der Hochschule vorstellen und bekannt machen.

Dijana Bacic

Wie gestaltet sich konkret Ihr Mentoring bzw. Ihre Zusammenarbeit?

Winkler: „Das ist situationsbedingt unterschiedlich und richtet sich auch danach, wie viel Zeit beide Seiten neben dem Hochschullalltag bzw. Berufsalltag gerade aufbringen können. Momentan pflegen wir einen intensiven Austausch, da mein auf das WS20/21 geplante Auslandssemester aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt wurde und ich mich so kurzfristig noch um einen Praktikumsplatz gekümmert habe. Um uns auszutauschen nutzen wir derzeit Videokonferenzen oder Telefonate, aber auch kurze WhatsApp Nachrichten, um regelmäßig und unkompliziert Kontakt zu halten.“

Bacic: „Der Kontakt richtet sich immer nach dem Bedarf. Zu Beginn des Programms hielten wir einmal im Monat Kontakt, doch durch die Corona-Pandemie wurde der Austausch intensiver und häufiger, da sich bei Alina natürlich viel verändert hat und Themen aufkamen, die zu Beginn nicht so sehr im Vordergrund standen. Vor Corona hatten wir noch ein Treffen geplant und dies dann sturmbedingt absagen müssen. Hätten wir gewusst, dass wir dann für längere Zeit keine Chance mehr bekommen würden, uns persönlich zu sehen, hätten wir vermutlich die Reise dennoch gewagt (lacht).“

Welchen Benefit ziehen Sie jeweils aus dem Austausch miteinander für Ihren Alltag?

Winkler: „Für mich sind das ganz klar die Tipps zur Studienorganisation bezüglich des weiteren Verlauf meines Studiums. Dijana war hier eine große Unterstützung bei der Planung des Praktikums, das ich ab Oktober in der Schweiz in Bern beginnen werde. Darauffolgend versuche ich dann das abgesagte Auslandsemester nachzuholen.“

Bacic: „Das Verständnis dafür wie junge Menschen mit der Corona-Krise umgehen stellt für mich eine wichtige Erkenntnis dar. Mein Team bei der Barry Callebaut ist auch sehr jung. Und durch den Austausch mit Alina konnte ich verschieden Perspektiven erlangen, die sich bei der Arbeit für die Führung meines Teams als sehr wertvoll herausgestellt haben.“

Dijana Bacic sieht als Mentorin vor allem in der Offenheit des Mentees einen wichtigen Erfolgsfaktor für einen fruchtbaren Austausch. So konnte sie bei Frau Winkler im fachlichen Austausch das Interesse für das Thema Rechnungslegung wecken, welches vorher nicht im Erwägungsbereich der Mentee lag.

Haben Sie noch einen Rat an die Studierenden?

Bacic: „Meiner Meinung nach ist das Studium dazu da, so viel wie möglich auszuprobieren. Öffnen Sie Ihren Blick für Themen außerhalb Ihres eigenen Horizonts und sind sie offen für neue Erfahrungen.“

Das Career Center bedankt sich für Ihr Engagement beim Tandem-Programm der Hochschule und für Ihre Einblicke in Ihre bisherigen Erfahrungen.

Das Career Center hat Eckhard Philippi und Lisann Bauer als aktuelle Teilnehmer des Mentoring-Programms Tandem zum Interview getroffen und über ihre bisherigen Erfahrungen gesprochen. Wie sie ihre Zusammenarbeit trotz Covid-19 erfolgreich gestalten, erfahren Sie hier.

Mentor Eckhard Philippi ist Alumni der HS Pforzheim und nach langjähriger Tätigkeit im Verlagswesen nun freiberuflicher Berater. „Schon während meiner Arbeit im Verlag hatte ich immer Freude am Umgang mit den Praktikanten und Auszubildenden und daran meine Erfahrung weitergeben zu können.“

Mentee Lisann Bauer absolviert aktuell das 4. Semester BW / Marketing. „Nachdem die Einladung zum Mentoring-Programm kam, war für mich direkt klar, dass ich die Chance für so einen Erfahrungsaustausch auf jeden Fall nutzen möchte.“

Was hat Sie beide dazu bewogen, sich im Mentoring Programm zu engagieren?

Philippi: Als ehemaliger Absolvent fühle ich mich der Hochschule weiterhin verbunden. Beim Alumnitreffen im letzten Jahr habe ich dann vom Tandem Programm erfahren und mich direkt beim Career Center der Hochschule als Mentor gemeldet. Und heute kann ich, aufgrund meiner freiberuflichen Tätigkeit, meine Zeit zum Glück gut einteilen, daher stelle ich mich gerne als Mentor zur Verfügung.“

Bauer: „Da ich zwar begeistert bin von meinem Studienfach Marketing, aber noch nicht genau wusste, wo es hingehen soll, ist das Mentoring-Programm für mich eine gute Chance, einen ersten Einblick in die Praxis zu bekommen. Gerade für die Planung des Praxissemesters im nächsten Semester dachte ich mir, könnten ein paar Tipps und Einblicke vor allem auch für die Bewerbung nützlich sein.“

Eckhard Philippi

Wie gestaltet sich ihre Zusammenarbeit derzeit?

Philippi: „Wir haben keinen bestimmten Turnus, das ergibt sich meist zufällig. Mal meldet sich Frau Bauer bei mir oder ich rufe sie an und frage beispielsweise nach, wie es mit den digitalen Vorlesungen läuft. In der Anfangszeit haben wir uns auch ab und zu mal in Pforzheim getroffen und die gegenseitige Erwartungshaltung abgestimmt. Da standen dann auch einige kurzfristige Themen an, Stichwort Praktika. Aber auch langfristige Punkte, wie ein Auslandsstudium oder der Berufseinstieg. Hierbei konnte ich aufgrund meiner Erfahrungen Empfehlungen geben oder auch Bereiche aufzeigen, die vielleicht interessant sein könnten und dort dann auch gleich Kontakte vermitteln.“

Bauer: „Ich wollte in den letzten Semesterferien gerne ein kurzes Schnupperpraktikum absolvieren. Das hatte ich nur mal kurz erwähnt und gleich darauf hat es schon funktioniert. Das Schnupperpraktikum hat mir einige Einblicke in die Branche Wein & Genuss gewährt und mich davon überzeugt, dass mir der Bereich Spaß macht und mich interessiert. Vor allem bei der Gestaltung der Bewerbungsunterlagen war es sehr hilfreich, eine Beratung zur Seite zu haben, was ich auch jetzt für die Bewerbungen für das Praxissemester weiter nutzen konnte. Außerdem hat mir Herr Philippi noch mal ausdrücklich ans Herz gelegt, ein Auslandssemester zu absolvieren. Das hatte ich bisher zwar ins Auge gefasst, aber nicht konkret geplant.“

Lisann Bauer

Aus der Zusammenarbeit entsteht so nicht nur für den Mentee ein Mehrwert. Ein Schlüssel zum Erfolg ist hierbei das Engagement von beiden Seiten. So nimmt Eckhard Philippi als Mentor ebenso neue Impulse aus den Gesprächen mit Frau Bauer mit, die seinen Erfahrungshorizont erweitern und ihn dazu bringen, die eigenen Standpunkte zu hinterfragen.

Daran schließt sich auch Lisann Bauers Einschätzung an:

„Um das Tandem erfolgreich zu gestalten, sollte man als Mentee auch selbst einige Fragen mitbringen. Sei es zu anstehenden Bewerbungen oder auch für das Studium. Denn ohne Fragen, kann der Mentor nicht antworten und der Mentee kann letztlich das Potenzial des Tandems nicht voll ausschöpfen.“

Als Basis dafür nennt Eckhard Philippi Vertrauen als Grundstock, um ganz offen Fragen stellen zu können. Ob das gegeben ist, spüre man auch sehr schnell am Anfang des Programms. Man müsse harmonieren und auf einer gemeinsamen Wellenlänge sein.

Dieses Tandem scheint definitiv auf derselben Wellenlänge zu sein. Beide Partner möchten auch nach dem offiziellen Ende des Programms weiterhin in Kontakt bleiben, um auch danach von den Einblicken und Erfahrungen des jeweils anderen profitieren und lernen zu können.

Das Career Center bedankt sich für die persönlichen Eindrücke und wünscht dem Tandem alles Gute für die weitere Zusammenarbeit!

Miriam Stricker ist Alumna der HS Pforzheim, Diplom Wirtschaftsingenieurin und in führender Position bei Siemens in Karlsruhe tätig. Seit Dezember 2019 ist sie nun auch als Mentorin an ihrer ehemaligen Hochschule in der Nachwuchsförderung aktiv. Das Career Center hat sie getroffen und einen Einblick in ihre eigenen Erfahrungen als Mentee und nun auch in ihrer Rolle als Mentorin bekommen.

Miriam Stricker

„Als ehemalige Mentee erinnere ich mich noch gut, was ich selbst für Fragen hatte und glaube jetzt besser einschätzen zu können, bei welchen Themen und in welcher Form ich einen Rat geben und unterstützen kann.“

Was war Ihre Motivation, sich beim Tandem-Programm zu engagieren? 

Mein Studium an der HS Pforzheim ist jetzt 10 Jahre her und es ist schön im Rahmen des Tandem-Programmes wieder an die HS zurückzukommen. Ich habe mich auch schon während meiner beruflichen Laufbahn bei Siemens immer gerne bei internen Förderprogrammen engagiert, sei es als Teilnehmerin der Programme oder als Alumni oder Beraterin. Als mich das Career Center angefragt hatte, eine Rolle als Mentorin an der HS Pforzheim zu übernehmen, hatte ich gerade ein unternehmensinternes Programm abgeschlossen und nach einer Pause wieder Lust und Interesse, mich über meinen Beruf hinaus zu engagieren. So kann ich jetzt wieder eine Verbindung zur Hochschule aufbauen und meine Berufserfahrung aus den letzten 10 Jahren einbringen. Zugleich fühle ich mich auch noch nicht allzu weit weg von den Themen und Sorgen der Studierenden, wie beispielsweise die Praxissemesterwahl oder dem Berufseinstieg.“

Nachdem Sie bereits verschiedenste Stationen innerhalb desselben Unternehmens innehatten, wie wichtig ist für Sie mittlerweile Ihr Netzwerk?

„Ich glaube das Netzwerk ist sehr wichtig. Das hat aber nichts mit berechnendem Kontakthalten zu tun. Der Wunsch, in Kontakt zu bleiben, sollte von ehrlichem Interesse sein. Wenn man bereits zusammengearbeitet hat, gemeinsame Erfahrungen machen konnte, wenn man den bisherigen Werdegang des anderen bewundert oder sich einfach sympathisch findet, dann ist das eine gute Basis. Das Netzwerk sollte man sich meiner Meinung nach schon zu Beginn der studentischen und beruflichen Laufbahn aufbauen. Denn das Aufbauen eines Netzwerks heißt immer auch Austausch und Lernen. Das können die eigenen Kollegen im ersten Team sein. Wechselt man die berufliche Position, kennt man diese Kollegen ja trotzdem noch und es lohnt sich, den Kontakt zu pflegen. Genauso wichtig ist es auch nach dem Studium, den Kontakt zu den Kommilitonen und Professoren zu halten. Deswegen ist für unser Tandem das Thema Netzwerk grundlegend.“

Was sind darüber hinaus für Sie Erfolgsfaktoren für das Gelingen des Tandems?

„Vertrauen, Offenheit und die Bereitschaft, ehrlich darüber zu sprechen, was einen beschäftigt. Und das auf beiden Seiten. Der Mentor sollte auch von Punkten aus der Karriere berichten, die nicht super liefen und auch Fehler reflektieren können. Und ebenso sollte auch der Mentee seine Erfahrungen aus der Hochschule mit in die Beziehung einbringen. Beispielsweise ist es für mich gerade spannend, wie die HS derzeit mit den Einschränkungen rund um Covid-19 umgeht oder an welchen Projekten gerade gearbeitet wird.“

Miriam Stricker legt hierbei großen Wert darauf, den Kontakt zur Hochschule möglichst eng zu halten. Der fachliche Austausch mit Ihrem Mentee liefert ihr hier wichtige Impulse, die sie auch über das Gespräch hinaus weiter beschäftigen.

Welche Tipps würden Sie jungen Ingenieur*innen mitgeben?

„Das Berufsleben ist eine Lernkurve. Beim Berufseinstieg und auch bei beruflichen Veränderungen durch die Übernahme neuer Positionen und Verantwortungen muss man sich zunächst durch seine Leistung und sein Engagement beweisen. Aber wenn diese Leistung gebracht und gezeigt wird, ist es auch völlig legitim, Forderungen zu stellen. Gerade am Anfang meiner Karriere war ich davon überzeugt, wenn ich fleißig bin, viel arbeite und meine Arbeit besonders gut mache, dann sieht das meine Führungskraft und weiß automatisch, dass ich den nächsten Schritt gehen will, also mehr Verantwortung übernehmen will und auch mein Gehalt entsprechen angepasst sehen möchte. Aber es ist wichtig zu lernen, dass es nicht reicht aufgrund von gezeigter Leistung auf eine Weiterentwicklung zu hoffen. Das Thema muss aktiv bei der Führungskraft angesprochen und die nächsten Schritte sowie die benötigte Unterstützung eingefordert werden. Ohne eine aktive Diskussion, wird es immer Kollegen geben, die früher oder lauter etwas einfordern und die Stelle oder das Verantwortungsgebiet dann bekommen. Es ist wichtig, die Scheu davor abzulegen, etwas aktiv einzufordern.“

Solche Themen könnten bereits im Studium aufgegriffen werden. So wären für Miriam Stricker frühzeitige Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch mit Kommilitonen, die bereits in der Praxis angekommen sind, eine gute Möglichkeit, um auch zurückhaltenden Studierenden den Mut zu geben, aktiv ihr Fortkommen im Unternehmen zu gestalten.

„Und auch für Frauen verändert sich einiges in der Wirtschaft. Die Unternehmen werden insgesamt moderner und immer mehr Frauen fordern geschäftliche Verantwortung und Führungspositionen aktiv ein. Ich glaube, wenn man die Kompetenz hat, das Engagement und die Leistung zeigt und dann auch anspricht, wo man hin möchte, dann steht einem nichts im Wege.“

Vielen Dank für das Gespräch und ihre Einblicke!

„Nichts zu danken. Ich finde das Programm wahnsinnig gut. Die Hochschule ist, wie kaum eine andere, vernetzt mit der Wirtschaft und das wird durch dieses Programm noch mal unterstrichen. Die Studierenden der HS Pforzheim sind bei weitem keine reinen Theoretiker und können durch dieses Programm noch mehr Einblicke in die Praxis bekommen. Und da ich selbst sehr gute Erinnerungen an die Zeit an der Hochschule Pforzheim habe, fachlich wie persönlich, engagiere ich mich auch gern an der HS. Ich bin davon überzeugt, dass sowohl die Studierenden als auch ich von dem gegenseitigen Austausch profitieren. Daher wollen wir im Tandem auch nach dem offiziellen Jahr weiter im Netzwerk des anderen aktiv sein.“

Das Career Center bedankt sich für die persönlichen Eindrücke und wünscht Frau Stricker alles Gute für ihr weiteres Engagement an der Hochschule Pforzheim!

Andreas Mampe und Steffen Keller, Bild vom 22.06.2018

Andreas Mampe (Mentor, Leiter europäischer Auslandsstandorte bei der ITK Engineering GmbH) und Steffen Keller (Mentee aus dem Studiengang Elektrotechnik / IT), die im Juni 2017 gestartet waren und bei der Veranstaltung am 22. Juni 2018 das Mentoring-Jahr offiziell abschlossen, gaben den neuen Tandems bei der Zusammenführung Tipps und Tricks mit auf den Weg, wie auch ihre Mentoring-Beziehung für beide Seiten zur Bereicherung werden kann. Voller Begeisterung erzählten sie dabei von den vielseitigen Themen, die im Laufe des Jahres diskutiert wurden. Neben der Offenheit für die Gespräche und neue Themen, die Herr Keller als einen Erfolgsfaktor für das Gelingen nannte, betonte Herr Mampe aber auch, dass Themen und Fragen von seinem Mentee stets gründlich vorbereitet wurden. Als besonderen Tipp empfahlen beide mit einem Augenzwinkern eine gute Eisdiele, die sie oft als Treffpunkt genutzt hatten, um die Gespräche noch mit einem Eisbecher zu versüßen. Aber nicht nur die Eisdiele, auch Treffen im Unternehmen, E-Mails und Telefonate nutzten sie, um regelmäßig im Austausch zu bleiben. Auf die Frage nach den Herausforderungen, die während des Mentoring-Jahres aufgetreten sind, nannte Herr Mampe die Firmengründung seines Mentees. In den langen Gesprächen, in denen er Herr Keller dazu ermutigt hatte, konnte auch er noch das ein oder andere interessante Detail dazulernen. Beide waren sich einig, dass sie nach dem offiziellen Ende des Mentoring-Programms weiterhin in Kontakt bleiben möchten!

Reiner Muhr und Leonhard Lißner, Bild vom 22.06.2018

Reiner Muhr (Bereichsdirektor Personalmanagement bei der Sparkasse Pforzheim Calw) und Leonhard Lißner (Mentee aus dem Studiengang Personalmanagement) hatten sich ebenfalls dazu bereit erklärt, den neuen und aktuellen Tandems von ihren Erfahrungen zu berichten. Auf die Frage nach den Themen, die sie im Mentoring besprochen hätten, nannte Herr Lißner das anstehende Auslandssemester, bei dem Herr Muhr ihm beratend zur Seite stand. Aber auch weit über dieses Thema hinaus betonte Herr Lißner den Nutzen des Mentorings, etwa in beruflichen Fragen oder durch die Einblicke in die Arbeit als Führungskraft, die Herr Muhr ihm ermöglichte. Auch den Arbeitsort von Herr Muhr, die Sparkasse Pforzheim, durfte Herr Lißner bereits besuchen. Herr Muhr war es wichtig zu betonen, dass nicht nur die Mentees vom Mentoring profitieren. Er nutze  die Chance, die Denkweise der jungen Generation kennenzulernen.