Prof. Dr. Marcus Scholz

Prof. Dr.

Marcus Scholz

Kontaktdaten

Raum

W2.4.12

Kolloquiumzeit

Montag 13.45 - 15.15 Uhr

Telefon

(07231) 28-6584

E-mail

marcus.scholz(at)hs-pforzheim(dot)de

Marcus Scholz ist seit 2007 Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre & Corporate Finance an der Hochschule Pforzheim. Neben seiner Lehrtätigkeit beschäftigt er sich mit Forschungs- und Praxisprojekten insbesondere aus den Bereichen Steuern, nationale und internationale Rechnungslegung (IFRS) und Wirtschaftsprüfung. In diesem Zusammenhang diente er der Wirtschaftsprüferkammer (2011 – 2014) als Mitglied des Beirats in Berlin und als Landespräsident Rheinland-Pfalz (2012, 2013, 2014). Sein Diplom erwarb er an der Universität Mannheim, an der er auch promoviert wurde.
Wichtige berufliche Stationen hatte er bei der Deutsche Bank AG (6 Jahre) und bei der Deloitte & Touche GmbH (7 Jahre). Neben der Promotion arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim sowie bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otto H. Jacobs und war Visiting Scholar an der Boalt Hall Law School der University of California in Berkeley, USA. Er hält regelmäßig Fachvorträge bei Konferenzen im In- und Ausland, z.B. an der State University of Management in Moskau oder der Business School XIME (Xavier Institute of Management and Entrepreneurship) in Bangalore.

Marcus Scholz befasst sich mit ganzheitlichen Lösungsansätzen für unternehmerische Fragestellungen. Ganzheitliche Lösungen verbinden betriebswirtschaftliche, steuerliche und rechtliche Erkenntnisse. Im Zentrum dieser Tätigkeit stehen insbesondere folgende Themen:
• Wie ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Unternehmen im Abschluss darzustellen, um den Adressaten ein realitätsnahes Bild von dem Unternehmen zu vermitteln? Die Rechnungslegung nach IFRS und nach HGB wird komplexer. Die fachlichen Anforderungen an Bilanzersteller und Abschlussprüfer auf der einen Seite steigen stetig. Auf der anderen Seite wird es auch für Analysten zunehmend schwierig, die tatsächliche Lage des Unternehmens oder Konzerns aus den jährlichen Berichten zu erkennen.
• Wie kann der Wert eines Unternehmens oder eines Vermögenswertes sachgerecht ermittelt werden? Bei M&A-Transaktionen und bei anderen Bewertungsanlässen treffen in der Regel völlig unterschiedliche Vorstellungen von dem Wert des Unternehmens oder des Vermögenswertes (z.B. einer Marke oder eines Patents) aufeinander. In diesen Fällen muss der Wert objektiviert werden, um eine Einigung zwischen dem Erwerber und dem Verkäufer zu ermöglichen.
• Wie kann die Finanzierung eines Unternehmens oder Konzerns in Abhängigkeit von der individuellen Situation der Unternehmung betriebswirtschaftlich und steuerlich optimal gestaltet werden? Nach Basel II und Basel III wird die Kreditfinanzierung von Unternehmen zunehmend schwierig. Die optimale Finanzierung muss die ganze Bandbreite an Finanzierungsmöglichkeiten
nutzen und die Finanziers zielgruppenadäquat ansprechen.
• Wie kann der Vermögensübergang auf die nächste Generation betriebswirtschaftlich und steuerlich optimal gestaltet werden? Insbesondere bei Familienunternehmen und bei vermögenden Privatpersonen sieht sich jede Generation irgendwann mit der Übertragung des Vermögens auf die nächste Generation konfrontiert.
• Wie können Aufsichtsräte und Beiräte ihren Corporate-Governance-Aufgaben in der Krise eines Unternehmens gerecht werden? Aufsichtsräte und Beiräte müssen in der Unternehmenskrise aus zweierlei Gründen besonderen Anforderungen gerecht werden. Zum einen wollen sie ihr Haftungsrisiko reduzieren, zum anderen müssen sie die Sanierung des Unternehmens vorantreiben.  • Welche Haftungsgefahren bestehen für Steuerberater und für Wirtschaftsprüfer und wie können sie Haftungsfälle vermeiden oder reduzieren? Der BGH hat in einer Reihe von Urteilen die Haftung von Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern thematisiert. Der Berufsstand braucht klare „Spielregeln“, wie er in Krisensituationen zu beraten hat.


Wirtschaftsprüfung ,  Corporate Finance ,  Corporate Governance ,  Nachfolgeplanung ,  Steuern

Beitrag in Zeitschrift

SCHOLZ, M. (2013). Labour Law in Germany. International Journal Of Management Entrepreneurship & Technology (IJMET), 3376.

SCHOLZ, M., & SCHÄFER, H. J. (2012). Offene Fragen und Gestaltungsmöglichkeiten bei der Abgeltungsteuer. Deutsches Steuerrecht, 50. Jg. (38), 1885-1894.

SCHOLZ, M. (2012). Management in Corporate Crisis Situations – An Advisory Boards’ Perspective. Journal of University N 20 (20), pp. 321-324.

BACHER, U., & SCHOLZ, M. (2008). Geringwertige Wirtschaftsgüter in der Handels- und Steuerbilanz. WiSt Wirtschaftswissenschaftliches Studium (7), 985-991; 1034.

SCHOLZ, M. (2006). Bilanzierung - IFRS für den Mittelstand?., pp. 8-10.


Buch/Monographie/eBook

SCHOLZ, M., & SCHLARB, E. (2019). Änderungen im Steuer- und Gesellschaftsrecht 2018/19. StB - Steuerberaterverlag Rheinland-Pfalz GmbH.

SCHOLZ, M., & STARK, C. L. (2019). Praxisrelevante Steuergestaltungen 2019. StB - Steuerberaterverlag Rheinland-Pfalz GmbH.

SCHOLZ, M. (2018). Praxisrelevante Steuergestaltungen 2018. StB - Steuerberaterverlag Rheinland-Pfalz GmbH.

SCHOLZ, M., & STARK, C. (2018). Wichtige Belehrungsschreiben für Mandanten. DATEV.

SCHOLZ, M., & STARK, C. L. (2018). Praxisrelevante Steuergestaltungen 2018. Steuerakademie Thüringen e.V.

SCHOLZ, M. (2017). Änderungen im Steuer- und Gesellschaftsrecht 2017/18. StB - Steuerberaterverlag Rheinland-Pfalz GmbH.

SCHOLZ, M., & CAROLINE, S. (2017). Praxisrelevante Steuergestaltungen 2017. StB - Steuerberaterverlag Rheinland-Pfalz GmbH.

SCHOLZ, M., & CAROLIME, S. (2017). Wichtige Belehrungsschreiben für Mandanten. DATEV.

NOTHHELFER, R., BACHER, U., RADE, K., & SCHOLZ, M. (2015). Klausurtraining für Bilanzierung und Finanzwirtschaft. De Gruyter/Oldenbourg Verlag.

SCHOLZ, M. (2001). Stock Options in Deutschland und in den USA - Besteuerung bei nationalem und intnernationalem Personaleinsatz. Deutscher Universitätsverlag, Gabler Verlag.


Beitrag in Buch

SCHOLZ, M. (2016). Kapitel in Änderungen im Steuer- und Gesellschaftsrecht 2015/2016. In H. Schäfer, E. Schlarb (Eds.), Änderungen im Steuer- und Gesellschaftsrecht 2015/2016. StB - Steuerberaterverlag Rheinland-Pfalz GmbH.

SCHOLZ, M. (2010). Latente Steuern. In Bacher, Urban (Eds.), BWL kompakt - Praxiswissen der Bilanzierung, Investition und Finanzierung. DG Verlag.

SCHOLZ, M. (2010). Ballack in the books? - Do financial statements reflect the value of football teams?., 30th Scientific Symposium University of Osijek / Pforzheim University, 5th Nov 2009, Pforzheim. Grafica.

SCHOLZ, M. (2009). Grundzüge des Konzernabschlusses. In Bacher, Urban (Eds.), BWL kompakt - Praxiswissen der Bilanzierung, Investition und Finanzierung. DG Verlag.


Beitrag in Sammelwerk (Lexikon, Kompendium u.ä.)

SCHOLZ, M., & BUHLEIER, C. (2007). Segmentberichterstattung. Vahlen, München, Deutschland.


Beitrag in Tagungsband

SCHOLZ, M. (2013). Der Crash gehört zur Börse wie die Luft zum Atmen. In Fakultät für Wirtschaft und Recht der Hochschule Pforzheim (Ed.), 50 Jahre - 50 Thesen, Band 3: Wirtschaftsrecht, Finanzen und Corporate Governance (pp. 15-21).

SCHOLZ, M. (2008). Abschlussprüfung und Fraud - Hält der WP, was er verspricht?., 29th Scientific Symposium in Osijek („New Approaches to Research in Management“) (pp. 81-93).


Lernprogramm/Studienmaterial

SCHOLZ, M. (2015). Bilanzierung von Vorräten - Fälle zur Erstellung. www.dws-steuerberater-online.de, Berlin, Deutschland.


Fachvortrag bei beruflicher Vereinigung

2015

Wichtige Belehrungsschreiben an Mandanten 2015

Steuerberaterkammer München Deutschland

2015

Wichtige Belehrungsschreiben an Mandanten 2015

Steuerberaterkammer Stuttgart Deutschland

2015

Bilanzierung von Vorräten - Fälle aus der Praxis

Steuerberaterakademie Hessen Deutschland

2015

Fälle zur Abweichung zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz - 50 Fälle aus der Praxis

Fortbildungswerk des Steuerberaterverbandes Hessen e.V. und DATEV e.G. Deutschland

2014

Vermeidung der Haftung bei der Erstellung des Jahresabschlusses

Steuerberaterkammer Stuttgart Deutschland

2014

Vermeidung der Haftung bei der Erstellung des Jahresabschlusses

Steuerberaterkammer München Deutschland

2014

Umstrukturierung von Unternehmen

Steuerberaterkammer Stuttgart Deutschland

2014

Fälle zur Abweichung zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz - 40 Fälle aus der Praxis

DATEV e.G. Deutschland

2014

Fälle zur Abweichung zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz - 40 Fälle aus der Praxis

DATEV e.G. Deutschland

2014

Wichtige Belehrungsschreiben an Mandanten 2014

Steuerberaterkammer Stuttgart Deutschland