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ITH - Wie der Mittelstand die digitale Transformation meistern kann!

In den Medien, in nahezu jeder Konferenz, die sich mit aktuellen Business-Themen befasst, ist eines der wichtigsten Trendthemen die Disruption. Doch um was geht es? Was sollen die Unternehmen tun und wo finden sie Antworten auf ihre Fragen? Die Veranstaltung am 18. März 2021 wollte aufklären und einen Weg durch den Dschungel aufzeigen. Prof. Dr. Bernhard Kölmel, Hochschule Pforzheim und seine Mitreferenten*innen hatten Angebote für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Start-ups mitgebracht und zeigten den knapp 200 Teilnehmer*innen Wege auf, wie die Umstellung bzw. die Weiterentwicklung der technologischen betrieblichen Prozesse bewerkstelligt werden können.

Die von Prof. Kölmel gestellte Eingangsfrage „Warum werden Unternehmen von einer Disruption oft hart getroffen?“ soll wachrütteln und für die Veränderungen um uns herum sensibilisieren. Der Begriff Disruption beschreibt zunächst nur Umbrüche, die die Märkte, Produkte und Produktionsprozesse betreffen, bei denen eine vorherrschende Technologie durch eine andere ersetzt wird. Dies passiert häufig durch Innovationen, die ein Bedürfnis besser befriedigen, als es bestehende Technologien können. Sie sind also entweder günstiger, einfacher oder komfortabler. Fast immer aber werden dabei alte Technologien ersetzt. Diese Umbrüche werden oft nicht erkannt oder unterschätzt und führen zu Versäumnissen und Fehlentscheidungen. Ein Beispiel dafür aus der Vergangenheit betrifft den Marktführer Kodakt aus dem Bereich der Fotografie. Kodak hat selbst die digitale Fotografie erfunden, sie aber nicht vermarktet - und ist daraufhin aus dem Markt ausgeschieden. Für das Unternehmen selbst stellen disruptive Entwicklungen sowohl eine extreme Herausforderung als auch eine große Chance dar: Wer rechtzeitig Innovationen entwickelt oder nutzt, kann den Vorsprung vor dem Wettbewerb in größeren Absatz umsetzen. Dafür müssen Unternehmen allerdings bereit sein, sich und ihr Geschäftsmodell permanent weiterzuentwickeln, sich auf eine Strategietheater einlassen. Und das betrifft auch Start-ups, die sich nicht darauf ausruhen können, disruptiv zu sein. Es ist für ein Unternehmen daher extrem wichtig, mit diesen Technologien Schritt zu halten und mit ihnen und durch sie am Markt bestehen zu können. Hierfür sind neue Strategien notwendig, ganzheitliche Ansätze zur Zukunftsgestaltung, die die Unternehmen nicht alleine entwickeln müssen, sondern bei den nachfolgenden Institutionen Unterstützung suchen können.


Digital-HUB Nordschwarzwald, mit HUB-Standorte in Pforzheim, Nagold und Horb. Bietet individuelle Beratung, Co-Working & räumliche Angebot, Veranstaltungen und Wissenvermittlung an. Ansprechpartnerin: Patrice Glaser, Digital-HUB Managerin
https://digitalhub-nordschwarzwald.de/


KI-LAB Nordschwarzwald: Womit beschäftigt sich Künstliche Intelligenz? (abgekürzt KI oder oft aus dem Englischen AI -Artificial Intelligence)? Was versteht man überhaupt unter Künstlicher Intelligenz? Reden wir hier nur von Robotern? Welche praktischen Anwendungen gibt es? Und welche Möglichkeiten gibt es für unser Unternehmen? Diesen und weiteren Fragestellungen widmet sich das Projekt KI-Lab der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald. Es soll kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Nordschwarzwald die Gelegenheit bieten, mit dem Thema Künstliche Intelligenz in Kontakt zu kommen, sich zu informieren, beraten zu lassen oder Impulse für das eigene Geschäftsmodell zu erhalten. Unser Experten-Team aus Wissenschaft und Praxis beantwortet Ihre Fragestellungen und nimmt Sie mit in eines der spannendsten und vielversprechendsten Geschäftsfelder der Gegenwart und Zukunft. Ansprechpartner: Prof. Dr. Thomas Schuster
Website des KI-Lab Nordschwarzwald auf der Website des Digital-Hub Nordschwarzwald


Mitttelstand 4.0. Kompetenzzentrum Stuttgart: Seit Oktober 2016 begleitet das Kompetenzzentrum Unternehmen u.a. beim Thema Service- und Geschäftsmodellentwicklung im Rahmen von Schulungen sowie Mikro- und Umsetzungsprojekten, die mehrere Workshops umfassen. Die Inhalte reichen von der Ideengenerierung bis zur Umsetzung von Konzepten, um die KMU auf dem Weg zur Digitalisierung zu begleiten. Hierbei fokussieren die Experten des Mittelstand 4.0 Kompetenzentrums die Themen der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit und Wertschöpfungsnetzwerke, die durch die Digitalisierung und neue Technologien besonderes Potenzial für KMU bergen. Unter dem Motto „digital in BW“ bietet das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart KMU sowie Handwerksbetrieben Unterstützung bei Themen rund um die Digitalisierung an. Das Kompetenzzentrum hat zwei Anlaufstellen in Karlsruhe und Stuttgart. Ansprechpartner: Prof. Dr. Rebecca Bulander, Prof. Dr. Bernhard Kölmel


krumedia GmbH: Software nach Maß - dieser Geschäftsbereich fasst unsere Technologien, Lösungen und Projektbeispiele zusammen, die auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind. Ansprechpartner: Dr. Michaele Krutwig, Geschäftsführer
michael.krutwig(at)krumedia(dot)com / www.krumedia.com

Oberere Reihe, v.l.n.r.: Dr. Michael Krutwik, Patrice Glaser, Prof. Dr. Thomas Schuster Untere Reihe, v.l.n.r.: Prof. Dr. Bernhard Kölmel, Prof. Dr. Rebecca Bulander

Nächste Veranstaltungstermine:

"KI - Künstliche Intelligenz - Einsatz in der Produktion", am 10. Juni 2021

"Info-Veranstaltung zum Zentrum für Präzisionstechnik (ZPT)", am 14. Oktober 2021

"Technologie-Trends in Medizintechnik & Life Sciences", am 02. Dezember 2021