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Vorstudium KATAPULT Interdisziplinäre Projekttage

Vom 14.-16.05.2018 fanden die interdisziplinären Projekttage des Vorstudiums KATAPULT statt. Die Studierenden setzten sich nach dem Besuch der Ausstellung "Open Codes" im ZKM Karlsruhe mit dem Thema "Encoding" auseinander. Ergebnis war eine interaktive Rauminstallation, die am Abschlusstag in der Aula in  der Holzgartenstraße besichtigt und erlebt werden konnte. Die Studierenden Lea Magdalena Mauz und Jennifer Laura Schmidt haben hierzu einen Text verfasst, in dem sie die Projekttage wie folgt beschreiben:

„Jegliche Kommunikation beruht auf dem Austausch von Informationen, die vom Sender gemäß einem bestimmten Code erzeugt werden und auf Empfängerseite gemäß demselben Code interpretiert werden.“ (Peter Weibel). Dieses Zitat begegnete uns in der Ausstellung Open Codes im ZKM Karlsruhe und inspirierte uns für unsere interdisziplinären Projekttage unter dem Hashtag #Encoding, im Rahmen des Vorstudiums KATAPULT der Hochschule Pforzheim. Den Besucher spielerisch an das Thema „Codierung“  und „Decodierung“ heranzuführen – das haben wir uns zur Aufgabe gemacht. Die Teilnehmer setzen sich aus der Technik- und der Designorientierten Vertiefung des Vorstudiums zusammen. Als Großgruppe arbeiteten wir von der Ideenentwicklung bis hin zur Umsetzung Hand in Hand. Den Arbeitsprozess in der Ausstellungsfläche transparent zu machen war uns  wichtig, um zu zeigen wir mit dem Oberthema starteten und dieses schrittweise erarbeitetet haben. Die Arbeitsweise ist als ein hybrider Prozess im doppelten Sinne zu beschreiben: Ganz wörtlich arbeiteten wir sowohl mit analogen Materialien und Rohstoffen als auch mit  digitalen Medien. Auch die Gruppe an sich ist ein Hybrid, da sie sich aus Vertretern aus Design und Technik zusammensetzt, die ineinander greifen. Der Prozess war im ständigen Fluss, offen und wurde durch Diskussion und Kommunikation im Plenum immer wieder neu definiert. Parallel zu unserer Projektausarbeitung entwickelte sich ein permanenter Lernprozess, der uns dazu brachte, über unseren gewohnten Tellerrand zu blicken und unser Vokabular während der Absprache untereinander zu erweitern und dabei andere Disziplinen kennenzulernen. Diese Art der Interaktion innerhalb der Gruppe manifestiert sich letztlich für den Besucher im Ausstellungsraum auch auf mehreren Zugangsebenen. So kann man sowohl allein mit dem Objekt interagieren, als auch gemeinsam neue Bedeutungsebenen erleben. Das Prinzip der Kommunikation wird direkt erfahrbar. Das heißt eine Information wird vom Sender mittels Codes an den Empfänger adressiert, diese werden durch die Interaktion greifbar und sichtbar gemacht.

In diesem Sinne laden wir zum Eintauchen in das »Game of Codes« ein.

Interagiere mit den Hashtags #opencodes_zkm / #change_of_perspective / #alpha / #painting / #hspf / #sine_wave / #chain / #green / #infinity und lass Dich überraschen, wie die jeweiligen Codierungen auf der Projektionsfläche erscheinen.

Mitwirkende:
KATAPULT-Studierende der Design- und Technikorientierten Vertiefung
Lehrpersonen: Julia Kleinbeck (KATAPULT), Nadine Hecht (KATAPULT), Mare van den Eeden (KATAPULT), Natascha Brändli (Lehrbeauftragte KATAPULT), Maria Karipidou (Lehrbeauftragte KATAPULT), Sven Hecht (Lehrbeauftragter KATAPULT), Ralph Hofrichter (Dozent Fakultät für Technik), Frank Wüst (Galvanik, Fakultät für Gestaltung)

Mit Unterstützung von:
Gudrun Meyer (KATAPULT), Manfred Rombach (Silberschmiede, Fakultät für Gestaltung), Bernhard Gruber-Ballehr (Medienlabor, Fakultät für Gestaltung), Bruno Meyer (AV-Medien, Fakultät für Gestaltung) , Kevin Späth (Dokumentation) 

Fotos: Kevin Späth