Technik trifft Kunst: Vom Ton-Original zum veredelten 3D-Druck

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Wie verschmelzen traditionelles Kunsthandwerk und moderne Fertigungstechnologien? 

In der interdisziplinären Projektarbeit des Fachbereichs Wirtschaftsingenieurwesens haben Studierende genau diese Schnittstelle praxisnah erforscht. Den Ausgangspunkt des Projekts bildeten ausdrucksstarke Tonskulpturen der Künstlerin Stephanie Türck. Diese analogen Kunstwerke wurden im ersten Schritt hochauflösend gescannt und somit erfolgreich in die digitale Welt übertragen. 

Anschließend begleiteten die Projektteilnehmer den gesamten Prozess bis zum fertigen 3D-Druck. Dabei wurden die Originale nicht nur reproduziert, sondern am Computer gezielt verfremdet und künstlerisch neu interpretiert. Ein besonderer technischer Fokus lag auf der anschließenden Oberflächenveredelung der gedruckten Objekte. Die Studierenden experimentierten mit verschiedenen Verfahren, um den Modellen eine völlig neue Optik und Haptik zu verleihen. 

Zusätzlich informierte sich das interdisziplinäre Team über weiterführende Verarbeitungsmöglichkeiten wie den klassischen Kunstguss. 

Zum Abschluss dieses spannenden Projekts laden wir alle Interessierten herzlich zur Vernissage im Atelierhaus des Kunstvereins „Kultur am Kelterberg Vaihingen“ am kommenden Samstag den 09.05.2026 ein. 
Dort widmen wir uns gemeinsam mit dem Publikum einer zentralen und kontroversen Leitfrage: Wie wertig sind Replikate aus dem 3D-Drucker wirklich? Wir freuen uns auf einen regen Austausch über den Wert von Originalen und veredelten Reproduktionen. 

Weitere Informationen auf der Veranstaltungsseite