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STI öffnet seine Pforten

Prof. Dr. Carlo Burkhardt (2.v.r.) erklärt die Hintergründe seiner Arbeit im STI und stellt das EU-Projekt SusMagPro vor. Foto: Cornelia Kamper / Hochschule Pforzheim

Sperrangelweit offen standen die Türen des Schmucktechnologischen Instituts/Institut für strategische Technologie- und Edelmetalle (STI) im Zentrum für Präzisionstechnik (ZPT) auf dem Campus der Hochschule Pforzheim für Besucherinnen und Besucher am Freitag. Zum Tag der offenen Tür präsentierten Institutsleiter Prof. Dr. Carlo Burkhardt und sein 15-köpfiges Team die umfassende, hochmoderne labortechnische Ausstattung des STI anhand von praktischen Beispielen und stellten die EU-Großprojekte SusMagPro und REEsilience vor.

Burkhardt, der bereits im Jahr 2018 2,1 Millionen Euro Fördermittel für das Projekt SusMagPro eingeworben hatte, erhielt erst vor kurzem für sein Institut den Zuschlag für ein weiteres EU-Großprojekt. Das EU-Projekt „REEsilience“ (Mix aus REE = Rare Earth Elements und resilience), das in wenigen Wochen am 1. Mai 2022 startet, wird eine Laufzeit von vier Jahren haben. 18 europäische Partner teilen sich eine Fördersumme von 12 Millionen Euro. Der Löwenanteil von knapp 2,5 Millionen geht dabei an das STI der Hochschule Pforzheim, weitere 550.000 Euro an das neu gegründete Hochschul-Startup HyProMag GmbH.

Damit etabliert Professor Burkhardt die europäische Spitzenforschung zu diesem Thema an der Hochschule Pforzheim. Wie beim erfolgreichen EU-Projekt SusMagPro geht es wieder um Permanentmagnete – doch diesmal spielt das Recycling nur eine – wenn auch äußerst wichtige – Nebenrolle. Ziel des Projekts ist der Aufbau einer resilienten Lieferkette für Magnetwerkstoffe auf Basis seltener Erden (RE). Diese sind unverzichtbar für den erfolgreichen grünen und digitalen Wandel in Europa und deshalb werden sie als äußerst versorgungskritisch eingestuft.

Das Interesse der Besucherinnen und Besucher war groß. Trotz Regenwetters fanden sich zahlreiche Interessentinnen und Interessenten auf dem Campus ein.