Promotion über das Streben nach dem Besten
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Die Prüfungskommission an der Universität Hohenheim in Stuttgart nach erfolgreicher Disputation. (v.l.n.r.) Prof. Dr. Jens Vogelgesang (Universität Hohenheim), Prof. Dr. Verena Hüttl-Maack (Universität Hohenheim), Dr. Timo Kienzler und Doktorvater Prof. Dr. Ulrich Föhl (Hochschule Pforzheim) (Foto: Privat)
Mitte Februar hat Timo Kienzler an der Universität Hohenheim erfolgreich seine Dissertation verteidigt und erhielt die Gesamtnote „sehr gut“ (Magna Cum Laude). In seiner Doktorarbeit mit dem Titel „Simply the best: Antecedents and consequences of maximizing tendencies in consumer choice“ untersucht er, unter welchen Bedingungen Konsument sich nicht mit einem Produkt begnügen, welches ihre Bedürfnisse befriedigt (sogenanntes Satisfizieren), sondern stattdessen nach der besten Alternative streben (sogenanntes Maximieren). Dabei konzentrierte er sich auf Unterschiede zwischen diesen beiden Entscheidungsstilen bezüglich ihres Auftretens, der mit ihnen verbundenen Informationssuche und der damit einhergehenden kognitiven Belastung. Die Ergebnisse der Arbeit liefern Implikationen für das Marketing, um Strategien gezielt auf Konsumenten auszurichten und gleichzeitig potenzielle Nachteile der Entscheidungsstile zu adressieren.
Dr. Kienzler ist der Hochschule treu geblieben und arbeitet derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im EU-Projekt ULTIMO zu automatisierter Mobilität.