Projektabschluss: RISE stärkt Innovation und Nachhaltigkeit in der Lebensmittelbranche der Donauregion
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Nach zweieinhalb Jahren intensiver internationaler Zusammenarbeit ist das Interreg-Danube-Projekt RISE erfolgreich abgeschlossen. Gemeinsam mit zehn weiteren Partnerorganisationen aus der Donauregion hat ein Team der Hochschule Pforzheim daran gearbeitet, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Lebensmittelbranche bei den Herausforderungen der digitalen und nachhaltigen Transformation zu unterstützen. Im Fokus standen dabei die Themen Digitalisierung, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft. Dies sind Bereiche, die für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Im Rahmen des Projekts wurden innovative Unterstützungsangebote entwickelt, die Unternehmen dabei helfen, ihre Innovationspotenziale zu erkennen und gezielt weiterzuentwickeln. Dazu gehören digitale Analyseinstrumente, ein transnationales Mentoring-Programm sowie die Wissens- und Vernetzungsplattform B2GreenHub, die Unternehmen, Mentor*innen sowie weitere Innovationsakteure über Ländergrenzen hinweg zusammenbringt. Ergänzt wurden diese Angebote durch Pilotmaßnahmen in den Partnerregionen sowie die Ausbildung regionaler Mentor*innen, die die Projektergebnisse langfristig in die Praxis tragen.
Die Hochschule brachte ihre wissenschaftliche Expertise insbesondere in die Entwicklung und Erprobung der Projektansätze ein und arbeitete dabei eng mit den internationalen Projektpartnern sowie Unternehmen aus der Donauregion zusammen. Durch den kontinuierlichen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis konnten Lösungen entstehen, die den konkreten Bedürfnissen der Unternehmen entsprechen und auch über die Projektlaufzeit hinaus genutzt werden können.
„RISE hat gezeigt, wie wertvoll der grenzüberschreitende Wissensaustausch für die Entwicklung innovativer Lösungen ist. Die Zusammenarbeit mit unseren internationalen Partnern hat nicht nur neue Perspektiven eröffnet, sondern auch konkrete Werkzeuge hervorgebracht, die Unternehmen bei ihrer Transformation unterstützen“, erklärt Professor Dr. Bernhard Kölmel, der im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen in den Themen Technologiemanagement, digitale Transformation und Innovationsmanagement lehrt und forscht.
Neben den unmittelbar entwickelten Instrumenten war vor allem der Aufbau eines nachhaltigen Netzwerks ein zentrales Ergebnis des Projekts. Die geschaffenen Strukturen ermöglichen es, den Wissenstransfer auch nach Projektende fortzuführen und Unternehmen weiterhin beim Wandel hin zu einer ressourcenschonenden und digital unterstützten Lebensmittelproduktion zu begleiten.
„Besonders wichtig war uns, dass die Projektergebnisse nicht in Berichten verbleiben, sondern einen konkreten Nutzen für Unternehmen schaffen. Mit den entwickelten Methoden, der Mentoring-Struktur und der B2GreenHub-Plattform stehen nun praxisnahe Angebote zur Verfügung, die auch künftig eingesetzt und weiterentwickelt werden können“, betont Projektmitarbeiterin Michaela Flick.
Zum Projektabschluss gibt ein Erklärvideo einen kompakten Überblick über die wichtigsten Aktivitäten, Ergebnisse und erzielten Wirkungen von RISE. Es zeigt, wie das Projekt Unternehmen in der Donauregion dabei unterstützt hat, Innovationsprozesse anzustoßen und den digitalen sowie ökologischen Wandel erfolgreich zu gestalten.
Weitere Informationen zum Projekt:

