Professorin Dr. rer. pol. Bettina Peters in Bundestagskommission berufen
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Die ZEW-Ökonomin und langjährige Lehrbeauftragte der Business School Pforzheim, Professorin Dr. Bettina Peters, wurde Mitte März 2026 in die neu geschaffene Kommission des Deutschen Bundestages zu den Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und China berufen.
Die Kommission hat den Auftrag, die Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft von China umfassend zu untersuchen. Im Fokus stehen insbesondere Energie- und Rohstoffimporte sowie wirtschaftlich und sicherheitspolitisch relevante Schlüsseltechnologien. Die Expertinnen und Experten sollen jährlich Handlungsempfehlungen vorlegen und den Ausschuss für Wirtschaft und Energie zudem halbjährlich über den Stand ihrer Arbeit informieren.
Peters betont die strategische Bedeutung der Arbeit des Gremiums: „Die chinesische Wirtschaft ist lange nicht mehr einfach nur eine verlängerte Werkbank der europäischen Industrie. Die jahrzehntelange strategische Wirtschaftspolitik Chinas hat dazu geführt, dass das Land inzwischen globaler Innovationstreiber und in einigen Bereichen auch Technologieführer ist. Mit meiner Arbeit in der China-Kommission möchte ich dazu beitragen, nachhaltig erfolgreiche Strategien für die deutsche Wirtschaftspolitik im Umgang mit der wachsenden ökonomischen Schlagkraft Chinas zu identifizieren.“
Der Dekan der Business School Pforzheim, Professor Dr. Thomas Cleff, unterstreicht die Bedeutung dieser Auszeichnung: „Die Berufung von Professorin Dr. Bettina Peters in die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages ist eine große Auszeichnung für sie, aber auch für unsere Business School. Sie unterstreicht ihre hohe wissenschaftspolitische Expertise. Ihre Mitarbeit in der Kommission stärkt den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Politik.“
Professorin Dr. rer. pol. Bettina Peters ist seit 2007 Lehrbeauftragte an der Business School Pforzheim im Bereich Quantitative Methoden.