Automotive im Wandel: Prof. Dr. Bernhard Kölmel liefert Impulse auf internationaler Bühne bei der Automotive Transformation Conference
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Die Hochschule Pforzheim ist als Projektpartner in dem von der Europäischen Union geförderten Projekt Drive2Transform mit einem Keynote-Beitrag auf der diesjährigen Automotive Transformation Conference vertreten, die am 23./24. Oktober im NOI Techpark in Bruneck/Südtirol stattfindet.
Die zweitägige Veranstaltung bringt Entscheidungsträger*innen, Fachleute aus der Wirtschaft, Entwickler*innen, Forscher*innen und Innovator*innen aus ganz Europa zusammen, um Wissen auszutauschen, Best Practices zu diskutieren und die interregionale Zusammenarbeit im Mobilitätssektor zu stärken.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können produzierende Unternehmen den Übergang zu elektrischen, autonomen und vernetzten Fahrzeugen sowie datengetriebenen Mobilitätsplattformen erfolgreich gestalten? Dabei wird auch beleuchtet, welche Auswirkungen diese Transformation im Kontext globaler Wettbewerbsdynamiken, instabiler Lieferketten und steigender Energiekosten hat.
Professor Dr. Bernhard Kölmel, der als Professor im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen lehrt und forscht, spricht in seinem Vortrag „Transformation of Automotive Industry“ über aktuelle Forschungsansätze und mögliche Handlungsoptionen für Industrie und Politik im Umgang mit den technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Mobilitätswende.
Ergänzt wird die Konferenz durch gezielte Vernetzungsformate für europäische Unternehmen, eine Innovationsausstellung, fachlich geführte Besuche bei Unternehmen im Mobilitätsökosystem Südtirols sowie themenspezifische Fachvorträge zu Transformationsstrategien aus verschiedenen Regionen Europas.
Die Teilnahme der Hochschule Pforzheim unterstreicht die Rolle von Hochschulen als aktive Partner im Innovationssystem. Im Zentrum stehen dabei der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis und die gemeinsame Entwicklung zukunftsorientierter Lösungen mit Wirtschaft, Verwaltung und Forschungseinrichtungen.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur kostenfreien Teilnahme
Programm
Anmeldung
Eine starke Präsenz von Konferenz-Teilnehmer*innen aus der Region wäre ein erfreulich klares Signal für die Innovationskraft in Baden-Württemberg.
Über das Projekt Drive2Transform
Die Automobilindustrie steht vor einem grundlegenden Wandel. Elektrifizierung, Automatisierung, Konnektivität und Plattformökonomie, welche neue Geschäftsmodelle ermöglichen, kennzeichnen den Umbruch der Branche. Das Projekt Drive2Transform bietet Unternehmen, v.a. dem Klein- und Mittelstand, regionale und transnationale Maßnahmen an, um den Technologie- und Marktwandel aktiv mitzugestalten. Dies erfolgt unter engem Einbezug von Wirtschaftsförderungsorganisationen und Politik.
Das am Institute for Smart Systems and Services (IOS³) angesiedelte Projekt Drive2Transform zielt darauf ab, regionale Unternehmen, insbesondere KMU, bei der Bewältigung der Veränderungen, die der Wandel der Automobilindustrie mit sich bringt, zu unterstützen. Der Fokus liegt dabei auf den Schwerpunkten
- Elektrifizierung,
- Automatisierung,
- Konnektivität und
- Plattformökonomie.
Das zentrale Element der Regionen-übergreifenden Strategie von Drive2Transform bildet die sogenannte Transnational Automotive Open Transformation Platform. Über diese Plattform werden Lösungsvorschläge zur Verfügung gestellt, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen der einzelnen Regionen zugeschnitten sind. Dazu gehören unter anderem auch Weiterbildungsangebote mit Fokus auf die Tätigkeiten und Kompetenzanforderungen in der Automobilindustrie, die sich im Zuge der Transformation verändern werden.