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Pforzheimer Studierende für herausragende Leistungen ausgezeichnet

Die 22 Förderpreisträger und ihre Stifter freuen sich über die Anerkennung der besonderen Leistungen an der Hochschule. Foto: Sophia Zundel / Hochschule Pforzheim

Auch im zweiten Pandemie-Jahr haben die Studierenden der Hochschule Pforzheim Höchstleistungen erbracht, weswegen auch 2022 die besten Abschlussarbeiten sowie herausragendes studentisches Engagement wieder mit zahlreichen Förderpreisen geehrt worden sind. In diesem Jahr zeichneten die elf stiftenden Unternehmen und Institutionen aus der Region insgesamt 22 Studierende für ihre herausragenden Leistungen aus. Hochschul-Rektor Professor Dr. Ulrich Jautz begrüßte Stifter und Preisträger zur Feier im Walter-Witzenmann-Hörsaal an der Hochschule Pforzheim. „Die Studierenden, die wir heute auszeichnen, haben gezeigt, dass sie den Mut besitzen, Pionierarbeit zu leisten, neue Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln, die unsere Gesellschaft bereichern. Für Ihre Bereitschaft, Neues auszuprobieren und aus eigenem Antrieb mehr zu tun als üblich, möchte ich Ihnen, liebe Preisträgerinnen und Preisträger, deshalb ganz herzlich danken. Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer exzellenten Leistung. Sie dürfen mit Recht stolz auf sich sein“, sagte der Rektor bei der Preisverleihung. Diese wurde charmant von Fernsehmann Markus Brock moderiert.

Als gemeinnütziger Verein unterstützt der FAV Förderer und Alumni der Hochschule Pforzheim e.V. – die Hochschule Pforzheim materiell und ideell. Für beeindruckendes Engagement in einer studentischen Initiative vergab der FAV in diesem Jahr den Förderpreis an die Studierenden Paul Seiter-Neininger und Ahmet Mehadzic von Campus X. Sie erhielten die Auszeichnung aus den Händen des FAV-Vorsitzenden Professor Dr. Martin Weiblen für die digitale Umsetzung der Firmenkontaktmesse X-Day.

Auch der ZONTA Club Pforzheim zeichnete studentisches Engagement aus. Award-Koordinatorin Petra Stark vergab den Preis in diesem Jahr an Anna-Lena Pütt, Studierende im Bachelorstudiengang Business Administration/Digital Enterprise Management, für ihre sehr guten Studienleistungen und ihr soziales Engagement. Anna-Lena Pütt hat aktiv bei den AACSB- und EFMD-Akkreditierungen mitgewirkt. Sie engagiert sich als Semestersprecherin, als Teil der Studienkommission und als Tutorin englischsprachigen SIK-Programm. Letzteres hat sie selbst ins Leben gerufen, indem sie innovativ das bestehende deutsche Format übersetzt und mit neuen Inhalten kombiniert hat. 

Eva Balzer, Absolventin des Masterstudiengangs Human Resources Management, wurde von Laudator Sven Palec mit dem Förderpreis der BLANC & FISCHER Corporate Services ausgezeichnet, der für herausragende Abschlussarbeiten in der Fakultät für Wirtschaft und Recht in den Studiengängen Personalmanagement / Human Resources Management vergeben wird. In ihrer Masterarbeit setzt sich Eva Balzer mit dem Teilen von Wissen in Netzwerken auseinander und entwickelt ein Modell, das Orientierung innerhalb dieses komplexen Prozesses gibt.

Den Förderpreis der Richard Wolf GmbH, der für exzellente Arbeiten im Studiengang Medizintechnik vergeben wird, durfte die Bachelor-Absolventin Elisa-Marie Lux von Ausbildungsleiter Tilo Schneider entgegennehmen. Elisa-Marie Lux etablierte in Ihrer Arbeit die Magnetpartikelspektroskopie zum Nachweis von Biomolekülen über die Quervernetzung mit magnetischen Nanopartikeln. Weiterentwickelt könnten hieraus Fortschritte in der biomedizinischen Diagnostik erzielt werden.

Der Preis der Witzenmann GmbH für herausragende Abschlussarbeiten in der Fakultät für Technik, die sich im besonderen Maße durch Innovationskraft auszeichnen, ging in diesem Jahr an Martin Bergmann, Absolvent des Masterstudiengangs Produktentwicklung. Martin Bergmann entwickelte im Rahmen seiner Masterarbeit einen „Maker Space“, der es ermöglicht, Projekt- und Produktideen physisch zu realisieren. Übergeben wurde der Preis von Thomas Gremmelmaier, Strategischer Einkäufer bei der Witzenmann GmbH.

Besonders auf nachhaltige und ethische Aspekte ausgelegte Arbeiten aus der Fakultät für Wirtschaft und Recht werden mit dem Förderpreis der PSD Bank Karlsruhe-Neustadt eG gewürdigt. In diesem Jahr durfte sich Alisa Wicker über den Preis aus den Händen von Marketing-Mitarbeiterin Julie Hüvel freuen. Alisa Wicker, Absolventin des Bachelorstudiengangs BW/Marktforschung & Konsumentenpsychologie, beschäftigte sich in ihrer Thesis mit dem Thema „Sharing is Caring“ und untersuchte die unterschiedlichen Motivationen hinter dem immer beliebter werdenden Geschäftsmodell des Teilens.

Den Förderpreis des Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) für herausragende Abschlussarbeiten mit Bezug zum Wirtschaftsstandort Pforzheim konnte WSP-Direktor Oliver Reitz gleich zweimal überreichen: Andreas Dannemann, Absolvent des Bachelorstudiengangs Industrial Design, wurde für seine Abschlussarbeit zum Thema „Lebenswerte Stadtentwicklung in Bezug auf die Stadt Pforzheim“ ausgezeichnet. Außerdem erhielten Moritz Faller, Jeremy Kleindienst, Cornelius Krieg, Jan Schmidt, Studierende im Masterstudiengang Marketing Intelligence, den Preis für ihre Projektarbeit „Ein neues digitales Zuhause für den Wildpark Pforzheim“.

Der Förderpreis der Theo-Münch-Stiftung wird für fachlich gute Abschlussarbeiten vergeben, die zudem in einem guten Deutsch verfasst sind. Laudator Professor Dr. Stefan Remhof, stellvertretender Vorsitzender der Stiftung, zeichnete auch in diesem Jahr mehrere Studierende aus: So durfte sich Kevin German, Absolvent des Masterstudiengangs Design and Future Making, über den ersten Platz freuen. Kristin Rheinberger, Bachelor-Absolventin in BW / Controlling, Finanz- und Rechnungswesen, und Lesline Sophie Kempter, Absolventin des Bachelorstudiengangs Industrial Design, belegen Platz zwei. Mit dem dritten Platz wurden Oliver Haller, Masterabsolvent des Studiengangs Creative Direction, Jonas Euchner, Masterabsolvent in Controlling, Finance & Accounting sowie Kimberly Maier, Bachelorabsolventin der Medizintechnik, ausgezeichn,et.

Aus den Händen von Vorstandsmitglied Klaus-Peter Böhringer erhielt Lesline Sophie Kempter außerdem den Förderpreis der Stiftung Rolf Scheuermann für herausragende Abschluss- oder Projektarbeiten in der Fakultät für Gestaltung, die sich in besonderem Maß durch Innovation und großen Praxisbezug auszeichnen.

Landrat Bastian Rosenau durfte drei Studierende mit dem Förderpreis des Landratsamts des Enzkreises auszeichnen, der für besondere Abschlussarbeiten in der Fakultät für Gestaltung vergeben wird. Den ersten Platz belegt in diesem Jahr Nahom Mesmer, für seine Abschlussarbeit im Bachelorstudiengang Industrial Design, in der er einen autonomen Pflegeassistenzroboters ANAR entwickelt. Dieser soll automatisierbare Vorgänge wie bspw. den Transport von Material übernehmen, um mehr Zeit für die persönliche Pflege von Patienten zu gewinnen. Abarna Kugathasan, Absolventin des Bachelorstudiengangs Mode, freute sich über den zweiten Platz. Ihre Kollektion „Diaspora Fanatism“ zelebriert das tamilische Erbe ihrer Familie und erzählt eine intime Geschickte über Sehnsucht, Identität und Heimat. Platz drei ging an Kerim Karakurt, Absolvent des Bachelorstudiengangs Industrial Design, der sich mit dem Schatten und dem Gestalten von und mit Schatten beschäftigt.

Wieder als Preisstifter dabei ist seit diesem Jahr der Rotary Club Pforzheim-Schloßberg, dessen Förderpreis für eine herausragende interdisziplinäre Abschluss- oder Projektarbeit aus den Fakultäten für Gestaltung, Technik sowie Wirtschaft und Recht vergeben wird. Preisträgerin Nadja Sommer aus dem Studiengang Industrial Design erhielt den Preis für ihre Bachelorabschlussarbeit von Uwe Mumm. Nadja Sommer hat sich mit der Frage beschäftigt, wie Produkte nicht nur für den Gebrauch, sondern für alle Bereiche des Produktlebenszyklus entwickelt werden können. Mit einem interdisziplinären, ganzheitlichen und agilen Gestaltungsansatz wurde ein anwendbarer, kreislauffähiger Entwurf für den Mauerbaubereich entwickelt.