Veranstaltung |  25 Mai 2020 | 14:30 Uhr

Online-Infoveranstaltung zum berufsbegleitenden Weiterbildungsprogramm „Smart Systems Engineering“

Digitaler Zwilling, Robotik, KI (Künstliche Intelligenz), Automation, IoT (Internet of Things) – das sind die aktuellen Schlagworte der Digitalisierung. Mit ihnen professionell und kreativ umzugehen und sie für Unternehmen mit Leben zu füllen erfordert Kompetenz. In Kooperation mit der Hochschule Pforzheim und der AHP (Akademie an der Hochschule Pforzheim) ergänzt der Campus Schwarzwald sein berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot zum Wintersemester um ein entsprechendes Thema. Unter Leitung des Pforzheimer Professors Dr. Mike Barth wird das Programm „Smart Systems Engineering“ angeboten. Flexibel und modular aufgebaut können Einzelzertifikate oder das Diploma of Advanced Studies (DAS) belegt werden. Noch bis zum 31. Juli 2020 besteht die Möglichkeit, sich anzumelden. Am Montag, 25. Mai 2020 um 14:30 Uhr, findet eine öffentliche Online-Informationsveranstaltung zum Programm statt.

Professor Dr. Mike Barth von der Hochschule Pforzheim wird das neue berufsbegleitende Weiterbildungsprogramm „Smart Systems Engineering“ am Campus Schwarzwald leiten.

Welche Inhalte liefert das Weiterbildungsprogramm, welche Kenntnisse benötigen Interessierte für dieses Angebot und wie funktioniert es genau? Diese und weitere Fragen werden bei der öffentlichen Online-Informationsveranstaltung beantwortet. Die Anmeldung dafür erfolgt unter events.campus-schwarzwald.de/detail/online-infoveranstaltung. „Wir wollen den Mitarbeitern von Firmen etwas anbieten, was sie befähigt, eine führende Rolle in der Entwicklung technischer Innovationen zu übernehmen. Nicht jeder kann und will sich dafür aus seinem Beruf lösen und ein Vollzeit-Studium absolvieren“, beschreibt Stefan Bogenrieder, Geschäftsführer Campus Schwarzwald, den Grund für dieses Angebot. „Viele haben bereits jede Menge Berufserfahrung, bringen einen Fachhochschul-, dualen Hochschul-, oder einen Meisterabschluss (DQN 6) mit und haben großes Interesse – das ist im ersten Schritt ausreichend, um sich berufsbegleitend mit den Themen der Digitalisierung detailliert auseinanderzusetzen.“ Basierend auf einem Blended-Learning-Konzept, werden die Vorteile von Präsenzveranstaltungen und E-Learning praxisnah kombiniert. Projektarbeit und Labortage finden vor Ort am Campus statt. Bogenrieder unterstreicht die besondere Flexibilität des Programmes: „Die Teilnehmer können jederzeit Themen einbringen, die sich ihrer Firma, ihrem Arbeitgeber aktuell stellen – so entsteht ein spannender Erkenntnisgewinn für alle Seiten.“

Das Weiterbildungsangebot ist individuell, entsprechend der persönlichen Lebenssituation gestaltbar. Interessierte können Module separat wählen und damit Einzelzertifikate ablegen oder sich für das komplette Diploma of Advanced Studies (DAS) entscheiden. Das DAS ist ein Weiterbildungstitel welcher hauptsächlich in der Schweiz und Lichtenstein, aber auch in Deutschland Anwendung findet. Er bezeichnet einen Abschluss im tertiären Weiterbildungsbereich auf Hochschulstufe. Dieser Weiterbildungstitel wird durch berufsbegleitende Lehrgänge von Hochschulen angeboten. Für ein Diploma of Advanced Studies muss der Teilnehmer mindestens 30 ECTS-Punkte (European Credit Transfer System) erreichen, um es mit einem Diplom abzuschließen. Bei den Einzelzertifikaten werden pro Zertifikat bis zu 6 ECTS-Punkte erreicht. Da es keine Mindestanzahl der zu belegenden Zertifikate pro Semester gibt, ist auch ein Pausieren möglich. So bleibt es jedem Interessierten selbst überlassen, in welcher Geschwindigkeit und wie weit er sich weiterbilden möchte.

Die Eingangsvorrausetzungen umfassen Berufserfahrung, sowie ein abgeschlossenes Hochschulstudium im MINT-Bereich oder eine staatlich geprüfte Technikerausbildung bzw. ein Meisterbrief/- diplom (Deutscher Qualifikationsrahmen Niveau 6). Akkreditiert und zertifiziert wird durch die Hochschule Pforzheim. Die Bewerbung und Wahl der Module erfolgen unter www.campus-schwarzwald.de/weiterbildung/sse. Für das kommende Semester können die Module Smart Systems Engineering I, Innovationsmanagement und Technologiemanagement (Industrie 4.0) gewählt werden.

Darauf aufbauend ist für die Zukunft ein berufsbegleitendes Masterstudium geplant. Um den Abschluss zu erreichen, werden 90 ECTS-Punkte benötigt. Der Vorteil des Masters liegt darin, dass er ebenfalls individuell an die Lebenssituation angepasst und das Masterarbeitsthema durch die Firma des Mitarbeiters gestellt werden kann. Die Voraussetzung für den Master ist ein akademischer Bachelor.