MINT-Café – Neugier fördern, Talente entdecken und Zukunft gestalten

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MINT-Berufe – also Tätigkeiten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – sind ein zentraler Motor für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltiges Wachstum in Deutschland. Ob Energiewende, Digitalisierung oder moderne Mobilität: Ohne qualifizierte Fachkräfte in MINT-Feldern lassen sich die großen Zukunftsaufgaben nicht bewältigen. Die Auftaktveranstaltung setzte nun ein starkes Zeichen für einen einfachen Zugang zu Technik und Informatik.
Die Teilnehmenden sind zufrieden mit den Ergebnissen des MINT-Cafés
Workshop während des MINT-Cafés

Die Hochschule Pforzheim verfolgt mit dem Projekt „MINTerest“ das Ziel, Jugendlichen am Puls der Zeit aufzuzeigen, welche vielfältigen Möglichkeiten und spannenden Perspektiven sich hinter dem Themenfeld MINT verbergen. Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg und soll vor allem Schüler*innen in der Oberstufe erreichen, die bisher keinen selbstverständlichen Zugang zu MINT-Angeboten haben. Praxisnahe und niedrigschwellige Formate holen die Jugendlichen in ihrer Lebenswelt ab – ohne fachliche Eintrittshürden. 

Anita Gondek, Integrationsbeauftragte der Stadt Pforzheim, zeigt sich zufrieden mit dem Auftakt. „Ich sehe den Erfolg darin, dass sich die Teilnehmer*innen dieser Kick-off-Veranstaltung miteinander vernetzen. Wenn wir miteinander im Gespräch bleiben, finden wir gemeinsam Wege, wie wir die Jugendlichen erreichen, die wir bis jetzt noch nicht erreichen konnten.“

Ingela Tietze, Prorektorin und Projektleitung von MINTerest, betont, wie wichtig die Zusammenarbeit mit Schulen und Jugendeinrichtungen für das Projekt ist. „Jugendliche und ihre Lebensrealitäten werden am besten von denjenigen verstanden, die täglich mit ihnen arbeiten. Im Austausch mit den regionalen Akteur*innen können wir Hürden besser erkennen und unser Angebot so weiterentwickeln, dass es leicht zugänglich für alle ist.“

Die Vernetzung mit Lehrkräften, Schulleitungen, Akteur*innen der Jugendarbeit und regionalen Partner*innen spielt eine zentrale Rolle. Die Hochschule ist immer auf der Suche nach interessierten Kooperationspartner*innen, die sich für die Stärkung der MINT-Angebote einsetzen möchten.