Innovation liegt in der Luft: Studierende präsentieren beim TechDay clevere Ideen für Morgen
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Die Fakultät für Technik öffnete wieder einmal ihre Türen und ließ frischen Wind und viel Raum für neue Ideen durch die Flure wehen: Es ist TechDay – eine studentische Plattform für aktuelle Forschungsprojekte und innovative Prototypen. Studierende präsentierten Entwicklungen aus Maschinenbau, Medizintechnik, Informations- und Gesundheitstechnik sowie Wirtschaftsingenieurwesen. Die Bandbreite war enorm: Von der Leichtbau-Hand, die mechanische Präzision mit praktischer Anwendbarkeit verbindet, über die KI-basierte Lungennavigation bis hin zur Kindergarten-Portfolio-App, die digitale Bildungsprozesse unterstützt. Auch die zytotoxikologischen Analysen von CoCr- und Titanlegierungen lieferten spannende Einblicke in die Materialforschung für medizinische Anwendungen.
„Es ist unglaublich motivierend, unsere Projekte hier vorzustellen und direktes Feedback zu bekommen. Man merkt richtig, dass unsere Ideen nicht nur im Seminarraum bleiben, sondern auch reale Anwendung finden können“, sagt ein Student aus dem Bachelorstudiengang Medizintechnik, während er die Funktionsweise des Meniskus-Teilresektion-Simulators erklärt. Professor Dr. Andreas Baum, der die Projektschau organisatorisch begleitet, ergänzt: „Der TechDay zeigt eindrucksvoll, wie Studierende Theorie in greifbare Prototypen übersetzen. Hier entstehen Lösungen, die nicht nur technisch spannend sind, sondern auch gesellschaftlich relevant.“
Zwischen all den Projekten regten auch die Vernissage aus dem Freihandzeichenkurs und Posterwalks zum Staunen an: Semesterarbeiten des Wirtschaftsingenieurwesens wie die Gestaltung von Marken und Podcast-Formaten zeigten, wie Kreativität und Technik Hand in Hand gehen. Besucher*innen konnten direkt mit Studierenden und Lehrenden ins Gespräch kommen, Fragen stellen und sich inspirieren lassen.
Besondere Aufmerksamkeit zogen auch die beiden Live-Challenges auf sich, die den TechDay interaktiv und praxisnah gestalteten. Bei der LEGO Mindstorms Jenga Challenge konnten Studierende und Gäste erleben, wie automatisierte Steuerung und präzise Robotik in Echtzeit funktionieren. Die Teilnehmer*innen traten mit ihren programmierten Robotern live gegeneinander im Transport der bekannten Jenga-Klötzchen an und bekamen so unmittelbar ein Gefühl für die Feinheiten von Sensorik, Logik und Koordination. Die Pottokin Challenge forderte die Kreativität und Ingenieurskompetenz der Studierenden heraus: Hier traten mechanische Konstruktionen gegeneinander an, die bestimmte Aufgaben zu lösen hatten – ein Wettbewerb, der Strategie, Teamarbeit und technisches Know-how als entscheidende Faktoren für erfolgreiche Produktentwicklung vereinte. „Diese Challenges zeigen, wie praxisnahes Lernen Innovation fördert. Studierende entwickeln Ideen, testen sie sofort und lernen aus jedem Versuch – genau das macht Technik greifbar“, fasst Professorin Dr. Viola Galler aus dem Organisationsteam zusammen.
Der TechDay machte deutlich, dass das Studium an der Hochschule Pforzheim weit über das Klassenzimmer hinausgeht: Theorie wird in konkrete, innovative Lösungen umgesetzt, die Forschergeist wecken und den interdisziplinären Austausch fördern. „Es ist inspirierend zu sehen, wie viel Engagement und Kreativität unsere Studierenden einbringen – genau diese Energie treibt die Fakultät immer wieder voran“, freut sich Dekan Professor Dr. Ingolf Müller.






























