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Hochschule eröffnet Reallabor

HOTSPOT-Mitarbeiterin Stefanie Wetzke (2.v.l.) erklärt Pforzheims Baubürgermeisterin Sybille Schüssler, was die Bürger im Reallabor alles erwartet. Prorektor Prof. Dr. Hanno Weber (l.) hatte gemeinsam mit HOTSPOT-Projektleiterin Katrin Sonnleitner (r.) die Schnittstellenfunktion des Labors erläutert. Zu den Ansprechpartnern für Besucher gehört auch Stefan Simon, ebenfalls vom Hochschul-Projekt HOTSPOT (2.v.r.).

Die Hochschule Pforzheim hat in der Östlichen Karl-Friedrich-Straße 9 in Pforzheim am Mittwoch, 27. März, ein Reallabor eröffnet. Unter der Federführung des interdisziplinären Hochschulprojektes HOTSPOT will die Hochschule in den neuen Räumlichkeiten zusammen mit Partnern aus der Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik gesellschaftliche Probleme identifizieren und bearbeiten. Sehr zur Freude von Professor Dr. Hanno Weber. Der Prorektor für Studium und Lehre der Hochschule verwies bei der Eröffnung auf den Begegnungsaspekt des Reallabors. „Für wen ist dieser Laden da? Für Ideengeber, Ideensucher, Gleichgesinnte, Ungleichgesinnte, Mitstreiter, Interessierte, Engagierte, Subversierte: schlichtweg Bürger aller Art als Repräsentanten der offenen Gesellschaft.“ Die großen Fragen dieser Zeit könne man nur unter Einbeziehung der Stadtgesellschaft, der Unternehmen und der Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen beantworten, so Weber.

Pforzheims Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler pflichtete ihm bei. „Ich freue mich sehr über die Eröffnung dieses Reallabors, weil hier Hochschule, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft zusammentreffen“, sagte Sie zur Begrüßung der rund 40 Gäste.
HOTSPOT-Projektleiterin Katrin Sonnleitner führte die Besucher in die künftigen Aufgaben des Reallabors ein und stellte ihre Mitstreiter Stefanie Wetzke und Stefan Simon als Ansprechpartner vor. „Im Reallabor findet künftig Austausch statt, wird Wissen geteilt und hier können auch gemeinsam innovative Lösungen für gesellschaftliche Probleme gefunden werden.“, erklärte Katrin Sonnleitner.

„Von diesem zunächst sehr experimentellen Spielraum erhoffe ich mir auch Impulse für die Lehre an unserer Hochschule, indem Studierende die Themen einbringen, die sie gerade beschäftigt und dazu an ganz realen Projekten arbeiten.“
Nach der offiziellen Begrüßung berichtete Dr. phil. Dipl.-Ing. Oliver Parodi über die Aktivitäten und die Forschung des von ihm initiierten Reallabors „Quartier Zukunft – Labor Stadt“ in Karlsruhe und betonte die besondere Verpflichtung einer Hochschule für die Entwicklung des Ortes.
Anschließend fanden bereits erste Workshops im Reallabor statt, bei denen die Gäste gemeinsam Ideen für das zukünftige Programm des Reallabors entwarfen und mit Studierenden der Hochschule erste Veranstaltungsideen konkretisierten. Neben Projekten zur Gestaltung öffentlicher Plätze unter Mitwirkung der Pforzheimer Stadtgesellschaft soll beispielsweise eine Veranstaltungsreihe über Medienkompetenz angeboten werden oder ein offener Austausch zum Thema Nachhaltigkeit stattfinden.

Hintergrund HOTSPOT:
Mit dem breitgefächerten Studienprogramm der drei Fakultäten für Gestaltung, für Technik sowie für Wirtschaft und Recht bietet die HS PF ihren Studierenden ein umfassendes Wissensspektrum, eine besondere Fülle an Qualifikationen und Raum für Entwicklung und Kreativität. In der Vernetzung ihrer Expertisen, dem engen Austausch mit der Wirtschaft, gelebter Internationalität sowie dem Wissen um die Wichtigkeit ethischen und nachhaltigen Handelns hat die Hochschule ihre besondere Stärke erkannt. Sie eröffnet den Studierenden durch neue Perspektiven bessere Berufsaussichten.

„HOTSPOT – das House of Transdisciplinary Studies“ der Hochschule Pforzheim bündelt als ideelles Dach das Wissen und die Kompetenzen der drei Fakultäten und integriert die Erfahrung externer Partner in die Lehre. Es setzt damit den neu gefassten Leitsatz der HS PF „Führend durch Perspektivenwechsel“ um. In der Vielfalt der Blickwinkel liegt der Schlüssel zu einer erfolgreichen Ausbildung.