Gespannte Konzertstimmung im Audimax
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Alle Fotos: Cornelia Kamper / Hochschule Pforzheim.
Eine Tragödie in neun Akten und ein spektakulärer musikalischer Abend – am Montag spielte das Orchester der Hochschule Pforzheim auf. Als Sprecherin Susanne Materac die Erzählung nach Shakespeare beginnt, kehrt gespannte Stille ins Audimax ein.
Unter der musikalischen Leitung von Dirigent Jasper Lecon, der das vielfältige Programm eigens entwickelt hat, kamen Bläser*innen, Streicher*innen, Schlagzeuger und Pianist zum sechsten Mal zusammen. Sie spielten Werke von Sergei Prokofiev, Charles Gounod, Hector Berlioz und Nino Rota; ergänzt wurde das Konzert durch eine Uraufführung von Orchestermitglied Benjamin Fischer.
Die wohl tragischste Liebesgeschichte der Weltliteratur wurde dargestellt durch pointierte Kompositionen, tragende Stücke und ausdrucksstarke Interpretationen. „Abschied ist ein so süßer Schmerz“ heißt es in Romeo und Julia – und so ging es auch den begeisterten Zuschauer*innen, als die Tragödie mit Julias Tod endete.
Das Hochschulorchester wurde 2023 gegründet und führte im selben Jahr sein erfolgreiches Gründungskonzert auf. Es besteht aus Hochschulangehörigen, professionellen Musiker*innen sowie der Stadtbevölkerung aus Pforzheim und der Umgebung. Das Orchester trifft sich zu jeweils drei konzertierten Probewochenenden. Finanziell wird es von der Werner-Wild-Stiftung sowie dem Förderer und Alumni der Hochschule Pforzheim e.V. (FAV) getragen.


