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Erfolg für das GründerWERK

Start-up im Bereich Künstlicher Intelligenz entwickelt digitalen Assistenten für Business
Erfolgreicher Förderantrag: Hochschule unterstützt Unternehmensgründer Neohelden

 

Künstliche Intelligenz macht es möglich – in den eigenen vier Wänden ist Alexa behilflich, unterwegs können wir uns auf Siri verlassen und auch im Büro kann uns schon bald ein digitaler Assistent unterstützen: Neo. Entwickelt wird dieser aktuell von den Neohelden. Das Start-up mit Sitz im CyberLab Karlsruhe ging im Frühjahr des Jahres mit seiner Geschäftsidee an den Start: Durch die Übernahme von Routineaufgaben wie das Sortieren des E-Mail-Posteingangs, die Terminkoordination oder der Abgleich von Daten aus verschiedenen IT-Systemen, soll Neo künftig das Arbeitsleben einfacher machen. „Arbeit wird immer komplexer, es kommen immer mehr und immer neue Tools zum Einsatz“, so die Jungunternehmer Kiryo Abraham, Philipp Csernalabics und Maik Hummel. „Neo filtert und aggregiert Informationen aus unterschiedlichen Software-Systemen, Apps und Maschinen, um sie dann zum passenden Zeitpunkt aufbereitet zur Verfügung zu stellen. Das heißt, wir sparen uns die Zeit, über Prioritäten nachzudenken – Neo kann Informationen nach Relevanz und Dringlichkeit kanalisieren.“

Gemeinsam mit dem „GründerWERK - Zentrum für Unternehmensgründung der Hochschule Pforzheim“ konnte das Trio schon den ersten Erfolg verbuchen: Der Antrag für das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Europäischen Sozialfonds wurde in erster Instanz bewilligt. „Für die kommenden zwölf Monate werden Personal- und Sachkosten gefördert. So können wir Neo weiterentwickeln und am Markt etablieren“, freut sich Kiryo Abraham, ehemaliger Absolvent der Hochschule Pforzheim.

Auf gute Zusammenarbeit: Maik Hummel, Philipp Csernalabics und Kiryo Abraham (vorne, v.l.n.r.), werden von der Hochschule Pforzheim bei der Unternehmensgründung unterstützt – Luis Pennanen (GründerWERK), Prof. Mike Barth, Prof. Andrea Wechsler und Prof. Ulrich Jautz, Rektor der Hochschule (hinten, v.l.n.r.).

Das EXIST-Stipendienprogramm des Bundes unterstützt „technologisch-innovative Gründungsvorhaben mit guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten“. Grundvoraussetzung ist, dass die Gründung in Kooperation mit einer Hochschule, einem Gründerzentrum und einem Mentor erfolgt. „Unsere drei Fakultäten – Gestaltung, Technik sowie Wirtschaft und Recht – begünstigen diese Art von Gründungen und bieten tolle Voraussetzungen“, erläutert Prof. Dr. Andrea Wechsler, Prorektorin für strategische Hochschulentwicklung und Expertin für Wirtschaftsprivatrecht. Gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Mike Barth, Experte für Automatisierungstechnik und Leiter des Master-Studiengangs Mechatronische Systementwicklung (M. Sc.), begleitet sie die Gründung und Weiterentwicklung der Neohelden. Auch Studierende der Hochschule Pforzheim werden im Rahmen von Praktika, Projekt- oder Abschlussarbeiten in die Weiterentwicklung der Geschäftsidee eingebunden.

„Wir erleben es immer häufiger, dass technische Neuerungen des Alltags ihren Weg in die industrielle unternehmerische Anwendung finden. Der KI-basierte Assistent Neo hat das Potenzial, den stetig komplexer werdenden Arbeitszyklus zu ordnen und assistierende Tätigkeiten neu zu definieren“, so Mike Barth.

Hintergrund: GründerWERK
Das Zentrum für Unternehmensgründung der Hochschule Pforzheim dient Gründungsinteressierten seit dem Wintersemester 2017/18 als Anlaufstelle und Netzwerk. Die Neohelden sind in diesem Jahr schon das dritte Start-up, das erfolgreich vom GründerWERK im Rahmen der Beantragung von Fördermitteln unterstützt wurde. Das GründerWERK bietet über verschiedenste Formate, Beratungskonzepte und Kooperationen die Möglichkeit, sich mit Unternehmer- und Gründertum auseinanderzusetzen und zielt darauf ab, eine lebendige Gründerkultur als zentrales Element der interdisziplinären Ausbildung an der Hochschule Pforzheim zu etablieren. Besonderes Merkmal des GründerWERKS ist das futureLab, in dem der Aufbau innovativer IT-Lösungen in den Bereichen Web-Services, Apps und Internet of Things intensiv konzeptionell und technisch unterstützt wird.

Gründertrio: Maik Hummel, Philipp Csernalabics und Kiryo Abraham (v.l.n.r.).