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Chill mal, Frau Merkel ...

Girls‘ Day 2018: Projektpräsentation der Fakultät für Technik im Berliner Bundeskanzleramt 

Die Bundeskanzlerin zur Entspannung einladen – diese Chance bot sich zwei Studentinnen der Fakultät für Technik der Hochschule Pforzheim. Im Rahmen des Girls‘ Day präsentierten Anna Bauer und Katrin Bott am 25. April 2018 im Berliner Bundeskanzleramt das Technik-Projekt „Biofeedback-Analyzer“ – vor Schülerinnen und Bundeskanzlerin Angela Merkel höchstpersönlich. Die Kanzlerin war eingeladen, den sogenannten "Chill-Contest" am Analysiergerät durchzuführen und dabei ihren Wert der inneren Ruhe anzeigen zu lassen.

Der Girls' Day im Bundeskanzleramt bildet den Auftakt für den bundesweiten Aktionstag am Donnerstag, 26. April 2018, an dem auch die Fakultät für Technik ihre Tore für Schülerinnen öffnet.

"Mit dem 'Biofeedback-Analyzer' haben die Pforzheimer Studentinnen ein tolles Projekt entwickelt", war die Bundeskanzlerin begeistert vom Ergebnis der interdisziplinären Projektarbeit der Hochschule Pforzheim. Angela Merkel selbst hat sich an das Gerät anschließen und ihren Wert der Entspannung messen lassen. Für sie war der diesjährige Girls' Day wohl eine sehr angenehme Angelegenheit - sie schloss den Test mit einem Wert von 8 ab. Maximal können Anwender des Biofeedback-Analyzer einen Chillwert von 10 erreichen.

Drei Monate tüftelten Studierende verschiedener Fachrichtungen an einem Gerät, das nicht nur das Stresslevel des Körpers erfassen, sondern sogar zu maximaler Entspannung verhelfen kann. Über an den Fingerspitzen angebrachte Elektroden misst der selbstentwickelte Biofeedback-Analyzer Puls und Hautleitwert. Der jeweilige Gemütszustand wird nicht nur durch Displayanzeigen auf Smartphone oder Tablet visualisiert, sondern kann durch eine integrierte App sogar beeinflusst werden: eine von den Studentinnen selbst entwickelte mobile Anwendung spielt je nach Bedarf automatisch entspannende Lieder ab, blendet beruhigende Bilder ein oder liefert Beschreibungen zu Entspannungs- und Atemtechniken.        

„Mit unserer Präsentation wollen wir den Mädchen Mut machen, unserem Beispiel zu folgen: ein technisches Studium zu wählen, um später den Beruf der Entwicklungsingenieurin zu ergreifen,“ so die Studentinnen.

Ganz bewusst präsentierte die Hochschule Pforzheim ein Projekt mit Fokus auf der Medizintechnik. Im Wintersemester 2012/2013 ging der Bachelor-Studiengang Medizintechnik in Pforzheim an den Start – über 100 junge Menschen haben diesen zwischenzeitlich erfolgreich abgeschlossen und arbeiten in der Entwicklung, Zulassung oder dem Vertrieb medizintechnischer Produkte sowie in der Beratung von Industrieunternehmen und öffentlichen Institutionen des Gesundheitswesens. „Der Frauenanteil in der Medizintechnik ist vergleichsweise groß und wächst beständig – für uns Grund genug, jungen Mädchen auf diese Weise den Zugang zur und die Freude an der Technik zu vermitteln“, so Prof. Dr. rer. nat. Tobias Preckel, der die Entwicklung der Studentinnen betreute.

Bereits zum fünften Mal war der Bereich Informationstechnik der Hochschule Pforzheim – gemeinsam mit dem IT Unternehmen Intel – ins Bundeskanzleramt eingeladen, im Rahmen der dortigen Auftaktveranstaltung zum bundesweiten Aktionstag „Girls‘ Day“ kreative Technik vorzustellen. Intel möchte Mädchen gemeinsam mit der Hochschule Pforzheim für MINT-Studienfächer begeistern und zeigen, wie vielseitig die von Hightech-Unternehmen angebotenen Berufe sind.

Unternehmensprofil: Intel
Intel macht außergewöhnliche Erlebnisse möglich. Intels Innovationen erweitern die Grenzen des Computing von persönlichen Geräten über Unternehmensserver und die Cloud bis hin zu smarten und vernetzten Systemen. Die Arbeit der Intel-Mitarbeiter formt neue Geschäftsfelder, treibt fortschrittliche Entwicklungen voran und ermöglicht großartige Erfahrungen.

Schülerinnen zu Gast an der Fakultät für Technik
Der Girls’ Day im Bundeskanzleramt bildete den Auftakt für den bundesweiten Girls’ Day am 26. April 2018, an dem auch die Fakultät für Technik ihre Tore für Schülerinnen öffnete. In drei verschiedenen Workshops bauten die Mädchen ein Flugzeug, stellten einen Schlüsselanhänger her und begaben sich auf „Material-Schatzsuche in kaputten Handys“.