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Summer School an der Business School Pforzheim

Sie haben ein ambitioniertes Programm vor sich – die 52 amerikanischen Studierenden, die am Samstag, 21. Mai 2016, in Pforzheim eintreffen. In den kommenden sechs Wochen hören sie Vorlesungen, belegen Sprachkurse und lernen Pforzheim, die Region sowie Deutschland kennen. Mit der 9. Summer School setzte die Pforzheimer Fakultät für Wirtschaft und Recht ihr erfolgreiches Programm mit der amerikanischen Pennsylvania State University zum Thema „Wirtschaft und Politik in Europa“ fort. Ergänzt wird das Programm seit 2014 durch eine Summer School in der Fakultät für Technik. Die ingenieurswissenschaftlichen Gast-Studierenden konzentrieren sich in den kommenden Wochen auf die Automobilwirtschaft.

Im Fokus der 16 Wirtschaftswissenschaftler stehen die Themen Wirtschaft, Politik und Europa. Ein spezifisches Programm für amerikanische Studierende zum Thema „European Business, Politics and Culturest“ bildete die Keimzelle für die erfolgreiche Zusammenarbeit, die auf eine Kombination aus Theorie und Praxis setzt. Unter der Leitung von Professor Dr. Dirk Wentzel gewann die Summer School seit dem Jahr 2008 deutlich Kontur und Renommee. Die Hochschule Pforzheim ist eine der wenigen anerkannten deutschen Partner der Pennsylvania State University, einer der größten amerikanischen Universitäten. Die Mischung aus Vorlesungen, Exkursionen, Freizeitgestaltung und „Rund-um-Betreuung“ entspricht den hohen Anforderungen der Amerikaner.

Neben der Vermittlung von Fachthemen setzt die Summer School auch auf ein intensives Kulturprogramm. Ein viertägiger Aufenthalt in Berlin mit einem Besuch des Wirtschaftsministeriums, drei Tage in München inklusive eines Besuches von Neuschwanstein oder ein Termin im Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe und das Europa-Parlament in Straßburg erwarten die Wirtschaftswissenschaftler in den kommenden Tagen. Die amerikanischen Studierenden werden zahlreiche Firmen und deutsche Städte kennenlernen und sich daneben intensiv mit der deutschen Sprache beschäftigten. Die Veranstaltungen der Summer School ergänzen das Angebot der Heimatuniversität. Für die Gäste in Pforzheim heißt das, ihre Leistungen in Deutschland beeinflussen ihre Noten in den USA.

Natürlich reisen die Studierenden nicht nur nach München, Heidelberg oder Straßburg, sondern sind in Pforzheim und der Region zuhause. Sie werden vom Oberbürgermeister begrüßt, lernen die Goldstadt kennen, machen eine Tour in den Nordschwarzwald und werden zusammen mit ihren deutschen Kommilitonen die Fußball-Europameisterschaft verfolgen.