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In ihrer Entstehung und historischen Entwicklung ist die Hochschule Pforzheim auf vielfältige Weise eng mit der Entfaltung der Wirtschaftsregion verbunden, die zu einer der führenden in Europa zählt. Anfänglich durch den Bedarf an Spezialisten in dem branchenspezifischen Bereich des Schmucks geprägt, hat sie sich in den letzten 130 Jahren zu einer bedeutenden Hochschule entwickelt, deren breit gefächertes Studienangebot eine Einzigartigkeit in Deutschland darstellt.

Mit rund 6300 Studierenden ist sie eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften im Land Baden-Württemberg. Der Zusammenschluss beider vormals voneinander unabhängig sehr erfolgreich agierender Fachhochschulen für Gestaltung und Wirtschaft legte im Jahr 1992 den Grundstein für den ingenieurwissenschaftlichen Hochschulbereich. Die heutige "Hochschule Pforzheim - Gestaltung, Technik, Wirtschaft und Recht" versteht sich als Impulsgeber für die Gesellschaft und Vorbild im Umgang mit Menschen, Ressourcen und Ideen. In Lehre und angewandter Forschung werden herausragende Leistungen auf den Gebieten des Designs, der Ingenieurwissenschaft und der Wirtschaft erbracht. Die Absolventen denken und handeln praxisorientiert und interkulturell.

Die einmalige Vielfalt an Spezialisierungen auf Basis einer fundierten Grundlagenausbildung ist eine hervorragende Vorbereitung auf Fach- und Führungsaufgaben für die Studierenden. Das Spektrum des attraktiven Studienangebots reicht in der Fakultät für Gestaltung von Schmuck und Objekte der Alltagskultur, Accessoire Design, Intermediales Design, Visueller Kommunikation, Industrial Design sowie Mode und Transportation Design. Zu den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen zählen Elektrotechnik / Informationstechnik, Maschinenbau / Produktentwicklung, Maschinenbau / Produktionstechnik und -management, Wirtschaftsingenieurwesen / General Management, Wirtschaftsingenieurwesen / International Management, Wirtschaftsingenieurwesen / Global Process Management, Mechatronik, Medizintechnik und Technische Informatik.

Den größten Fächerkanon bietet die Fakultät für Wirtschaft und Recht an. Dieses sind die Studiengänge mit den Schwerpunktgebieten Einkauf und Logistik, International Marketing, Marketing, Marktforschung und Konsumentenpsychologie, Marketingkommunikation und Werbung, Media Management und Werbepsychologie, Controlling, Finanz- und Rechnungswesen, Steuern und Wirtschaftsprüfung, Wirtschaftsinformatik - Management und IT, International Business, Ressourceneffizienzmanagement und Personalmanagement. Darüber hinaus bietet die Hochschule Pforzheim seit 1996 den Studiengang Wirtschaftsrecht an. Außerdem verfügt die Hochschule Pforzheim über ein breit gefächertes Masterprogramm, das sich über alle Fakultäten hinweg erstreckt.

Durch die Kontakte des Akademischen Auslands-amts zu mehr als 100 Partnerhochschulen weltweit wird es den Studierenden mit Unterstützung der Hochschule ermöglicht, einen Teil ihres Studiums im Ausland zu absolvieren und erste berufsrelevante Auslandserfahrungen zu sammeln. Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelles Verständnis sind im Zeitalter der Globalisierung unentbehrlich geworden.

An der Hochschule Pforzheim ist interdisziplinäres Denken nicht nur eine verwaltungstechnische Frage. Das fachübergreifende Miteinander entspricht vielmehr der realen Praxis, in der Betriebswirte mit Ingenieuren und Designern Hand in Hand arbeiten. Der interdisziplinäre Geist spielte auch bei der Entwicklung und Ausgestaltung der Bachelor- und Masterabschlüsse ein große Rolle. Neben der Kombination und Ausprägung des unverwechselbaren Studienangebots trägt vor allem die Qualität und Aktualität der Lehre wesentlich zum Erfolg der Hochschule bei. Die positiven Synergieeffekte durch die enge Verbindung von Theorie und Praxis dokumentieren sich in zahlreichen Projekten und Forschungsansätzen mit der und für die Industrie und Wirtschaft. Das Institut für Angewandte Forschung, zahlreiche Steinbeis-Transferzentren oder das Schmucktechnologische Institut sind nur einige erfolgreiche Beispiele hierfür.

In Pforzheim steht trotz aller Fächervielfalt und Studierendenzahl der Mensch im Vordergrund. Über 400 Professoren und Lehrbeauftragte kümmern sich mit ihren Mitarbeitern intensiv um die Studierenden. Die Studierenden werden von Studienbeginn an und oft sogar über das Studien-ende hinaus begleitet; viele Professoren übernehmen dabei eine wichtige Mentorenfunktion.

Bei den Qualitätskriterien, die den Standort einer Hochschule interessant machen, wie z.B. das Studienangebot, die Qualität der Lehre, die Betreuung durch die Lehrenden oder der Bezug zur Praxis, hat sich die Hochschule Pforzheim auch besonders der Ausweitung der Infrastruktur angenommen. Mit der Einrichtung einer neuen Bibliothek gelang es ihr, zu einer wichtigen Verbesserung des Studienalltags für die Studierenden beizutragen. Die neue Bibliothek umfasst derzeit rund 200.000 Bücher und 500 Zeitschriften, die den Hauptsammelgebieten Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Rechts- und Sozialwissenschaften sowie den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen zuzurechnen sind. Des Weiteren ermöglicht die Mediathek rund um die Uhr in zahlreichen PC-Pools die Nutzung von digitalen Medien und die Internet-Recherche. Der Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologie zeichnet sich durch ein quantitatives und qualitatives Wachstum aus.

Das Rechenzentrum steht mit der notwendigen Unterstützung bereit, um die praktische Ausbildung im Bereich der Informationstechnik zu ermöglichen. 80 Hot Spots campusweit ermöglichen den Studierenden einen schnellen und kostenlosen Internetzugang über das W-Lan-Netz der Hochschule.

Weitere zentrale Einrichtungen, studentische Organisationen, Institute und Arbeitskreise sorgen zudem für ein hochschulattraktives Umfeld und bereichern auf vielfältige Weise das Spektrum eines erfolgreichen Studienalltags.

In der Wirtschaft hat die Qualität der Pforzheimer Absolventen einen hohen Stellenwert. Bei der Frage nach der Eignung seiner Absolventen belegt Pforzheim immer wieder einen der ersten Plätze unter Deutschlands Hochschulen. Die Sorgfalt, die die Hochschule Pforzheim auf die akademische Ausbildung legt, trägt dazu bei, dass viele Absolventen der Hochschule Pforzheim zu nachgefragten Mitarbeitern in renommierten Unternehmen werden.

1877
Gründung der Herzoglichen Kunstgewerbeschule und Fachschule für Metallindustrie

1963
Gründung der Staatlichen Höheren Wirtschaftsfachschule

1971
Gründung der Fachhochschule für Gestaltung aus der ehemaligen Vereinigten Goldschmiedekunst- und Werkschule 
Gründung der Fachhochschule für Wirtschaft aus der ehemaligen Höheren Wirtschaftsschule

1992
Fusion der Fachhochschule für Gestaltung und Fachhochschule für Wirtschaft zur Fachhochschule Pforzheim – Hochschule für Gestaltung, Technik und Wirtschaft

1995
Einführung der ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge

1996
Aufnahme des Lehrbetriebes im Studiengang Wirtschaftsrecht

2005
Hochschule Pforzheim - Gestaltung, Technik, Wirtschaft und Recht

2006
Einführung der Bachelor-Abschlüsse in den Fakultäten für Gestaltung und Technik
Einführung der Bachelor-Abschlüsse in der Fakultät für Wirtschaft und Recht