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Forschungsprojekt: Auf dem Weg zur agilen Organisation

Über das Projekt:

Agilität ist die Fähigkeit einer Organisation, sich kontinuierlich an ihre komplexe, turbulente und unsichere Umwelt anzupassen. Das ist in vielen Fällen auch nötig, denn aktuell sehen sich viele Organisationen mit dem Megatrend der Digitalisierung konfrontiert, der sie vor ganz neue Herausforderungen und die Notwendigkeit zum disruptiven Wandel stellt: So werden etablierte Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen aufgrund der Digitalisierung und damit einhergehenden Entwicklungen –  z. B. Industrie 4.0 oder auch die sog. Share Economy („teilen/leihen statt besitzen“) – grundlegend hinterfragt und ganze Wirtschaftsbranchen transformiert.

Dazu gibt es aber auch innerhalb der Organisationen aktuelle Trends, die eine Veränderung hin zu mehr Agilität bedingen. So spielen z.B. veränderte Interessen der „Generation Y“ eine wichtige Rolle. Ihr sind die Flexibilität bei der Arbeit und die Work-Life-Balance, die permanente und mitbestimmte Weiterbildung und vielseitige Entwicklungsmöglichkeiten, eine Kommunikation auf Augenhöhe, ein kohäsives, teamorientiertes, kollegiales Arbeitsumfeld und schließlich die Sinnhaftigkeit der Tätigkeit und Selbstverwirklichung wichtig.

Für Organisationen entsteht so nun die existentielle Notwendigkeit, die Fähigkeit zu entwickeln, diese internen und externen Veränderungen rechtzeitig zu antizipieren, selbst innovativ und veränderungsbereit zu sein, ständig als Organisation zu lernen und dieses Wissen allen relevanten Personen zur Verfügung zu stellen.

Das Thema Agilität erhält aktuell eine wichtige Bedeutung für das Überleben von Organisationen. Allerdings bleibt der Begriff und sein Verständnis in der Praxis bislang unscharf und es fehlt an wissenschaftlichen Untersuchungen, wie sich Agilität in der Praxis gestaltet – welche Voraussetzungen, Hindernisse und Erfolgsfaktoren für Agilität bestehen können, und wie sich Agilität konkret gestalten lassen kann. Hier setzt das Forschungsprojekt an.

Forschungsleitend für das Projekt sind vier Kernfragen:

  1. Was wird in der Praxis in Organisationen unter Agilität verstanden? Welche Charakteristika weist Agilität in der Praxis auf?
  2. Was ist förderlich für Agilität in Organisationen? Welche Voraussetzungen bestehen für Agilität?
  3. Welche Erfolgsfaktoren lassen sich auf dem Weg zur agilen Organisation identifizieren? Wie lässt sich Agilität konkret umsetzen?
  4. Welchen Beitrag kann aus Sicht der Unternehmen das HRM zur Förderung einer agilen Organisation leisten?

Zur Beantwortung dieser Forschungsfragen werden qualitative Interviews in Unternehmen geführt.

Finanzierung:

Das Projekt wird gefördert von der Haufe-Lexware GmbH & Co. KG (www.haufe.de).

Laufzeit:

03/2016 – 11/2016

Teammitglieder:

Prof. Dr. Stephan Fischer, Dr. Sabrina Weber, Annegret Zimmermann

Forschungsprojekt: Berufliche Identitätstransformation in öffentlichen Arbeitsverwaltungen (EmployID)

Anpassbare & kostengünstige Ermöglichung von beruflicher Identitätstransformation in öffentlichen Arbeitsverwaltungen#

Finanzierung:

Dieses Projekt wird von der Europäischen Union innerhalb des siebten Rahmenprogramms gefördert.
Grant Agreement Nr. 619619

Laufzeit:

02/2014 – 01/2018

Das Institut für Personalforschung der Hochschule Pforzheim ist assoziierter Partner in diesem Forschungsprojekt.

Projektmitarbeiter:

Prof. Dr. Fritz Gairing

Projektbeschreibung:

Die europäische, öffentliche Arbeitsverwaltung steht, als Schlüsselakteure zur Verwirklichung von Europas strategischem Ziel zur Arbeitsfähigkeit auf hoher Ebene in einer Zeit mit ökonomischen Turbulenzen und demografischen Wandel, vor wesentlichen Herausforderungen. Die wachsenden Anforderungen an die öffentlichen Bediensteten haben zu einem Bedarf an beruflicher Identitätstransformation geführt. Um erfolgreich in ihrer Arbeit tätig zu sein und, um ihre eigene, sowie die Anpassungsfähigkeit und die Belastbarkeit ihrer Klienten zu unterstützen, müssen sie eine Menge neuer Querschnittsfähigkeiten erwerben, zusätzliche Kompetenzen entwickeln sowie, eine Kultur zur kontinuierlichen Verbesserung etablieren.

Employ ID zielt auf die Unterstützung und die Ermöglichung des Lernprozesses von Bediensteten der öffentlichen Arbeitsverwaltungen zur beruflichen Identitätsentwicklung mithilfe der effizienten Nutzung von Technologien ab, die fortgeschrittenes Coaching, Reflexion, Netzwerken und Lernunterstützungsdienste bereitstellen. Basierend auf Lerntheorien aus der Erwachsenenbildung fokussiert das Projekt auf technologischen Entwicklungen die Ermöglichungsdienste für die berufliche Identitätstransformation kostengünstig und nachhaltig gestalten und zwar durch die Befähigung von Individuen und Organisationen transformative Praktiken mithilfe einer Auswahl an Lern- und Ermöglichungsprozessen einzusetzen.

Zielgruppen:

  •     Europäische öffentliche Arbeitsverwaltungen
  •     Bedienstete der öffentlichen Arbeitsverwaltung

 Projektpartner/assoziierte Projektpartner:

u.a.:

  •     Karlsruher Insitut für Technologie
  •     Hochschule Karlsruhe
  •     University of Warwick
  •     Ruhr Universität Bochum
  •     Universität Koblenz-Landau
  •     Hochschule Pforzheim, Institut für Personalforschung
    … sowie zahlreiche weitere europäische Universitäten und Praxispartner

Homepage zum Projekt:

http://employid.eu/

Forschungsprojekt: SPEEED

(Social Partner Engagement and Effectiveness in European Dialogue) (Information in English)

Finanzierung:

Europäischen Kommission („Verbesserung des Kenntnisstandes im Bereich der Arbeitsbeziehungen“, VS/2016/0092)

Laufzeit:

2016 – 2018

Über das Projekt:

Das Projekt SPEEED untersucht die Beteiligung der Sozialpartner – Arbeitgeber und Gewerkschaften der EU-28, die mit unterschiedlichen strukturellen Herausforderungen konfrontiert sind – am europäischen sektoralen sozialen Dialog (ESSD). Über den ESSD haben die Sozialpartner die Möglichkeit, sich an der Gestaltung europäischer Politik zu beteiligen; allerdings wird dies nicht von allen Sozialpartnern genutzt. Das Projekt beschäftigt sich daher mit den Barrieren eines umfassenden Engagements im ESSD.

Die Untersuchung bezieht sich auf Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften der EU-28, die über ihre Mitgliedschaft auf europäischer Ebene die Möglichkeit zur Teilnahme an einem der 43 sektoralen Sozialdialoge haben. Vertiefte Fallstudien in zwei Sektordialogen (Krankenhäuser; Metall) und fünf Mitgliedstaaten (Deutschland, Großbritannien, Italien, Polen, Schweden) starteten im Herbst / Winter 2016.

Projektbeteiligte:

Dr. Sabrina Weber (Projektpartnerin / Projektleiterin)

Das Projekt wird an der Business School der Universität Durham (Großbritannien) koordiniert; die weiteren Projektpartner sind an der Universität Göteborg (Schweden) und den Universitäten Warwick und Cardiff (beide Großbritannien) tätig.

Link zur Website des Forschungsprojekts:

http://www.speeed.uk

Forschungsprojekt: LernLager

Bewertung und Optimierung individueller Lernprozesse in der Intralogistik am Beispiel der manuellen Kommissionierung

Das interdisziplinäre IGF-Forschungsprojekt „LernLager“ untersucht die Optimierung von Lernprozessen in der Intralogistik anhand des Beispiels der manuellen Person-zur-Ware-Kommissionierung. Hierfür wurde mit Unterstützung von Praxispartnern das „LernLager“ als Forschungs-, Lehr- und Praxislabor am Institut für Fördertechnik und Logistik der Universität Stuttgart eingerichtet. Im Projekt werden Lernprozesse in der Kommissionierung auf kognitiver Ebene untersucht und mit den Ergebnissen der quantitativen Analyse des Lernfortschrittes zusammengeführt, um Erkenntnisse über die wesentlichen Stellschrauben zur Optimierung der Lernprozesse im Rahmen der Einarbeitung von Kommissionierern zu gewinnen. Zum Projektabschluss werden aus den Forschungsergebnissen Handlungsempfehlungen zur Optimierung von Lernprozessen entwickelt. Hiervon profitieren dann die beteiligten Praxispartner des Projektes.

Projektleitung:                    Prof. Dr.-Ing. Klaus Möller, Prof. Dr. phil. Fritz Gairing

Projektdauer:                      2017 – 2019

Das Projekt „LernLager“ ist ein Vorhaben der Forschungsvereinigung Logistik (Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V.) und wird über die Arbeitsgemeinschaft industrielle Forschung (AiF) im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.                       

Förderkennzeichen:            19375 N/2 (IGF-Vorhaben)

Forschungspartner:            Institut für Fördertechnik und Logistik, Universität Stuttgart

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