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Wie denkt die Generation Y

„Generation Y“ wünscht sich vor allem „Freude an der Arbeit“ – Ergebnisse einer Studierendenbefragung

Durch den demografischen Wandel und die sich daraus ergebenden strukturellen Änderungen in der Gesellschaft verändert sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt, und der Kampf um qualifizierte Fachkräfte wird immer stärker (War for talents). Vor allem junge und gut ausgebildete Fachkräfte sind bereits heute und verstärkt zukünftig „Mangelware“. Wer ist jedoch die Generation, mit der die heutigen Personalverantwortlichen zu tun haben und zukünftig zu tun haben werden?

Die sogenannte „Generation Y“, die nach 1980 geboren wurde, tickt ganz anders als die Generationen zuvor. In den Medien werden Thesen verbreitet wie: „Die Arbeitnehmergeneration unter 35 fordert von ihren Chefs viele Freiheiten – und will gleichzeitig Betreuung wie bei Mutti“, aber auch

  • „Spaß, Selbstverwirklichung und Yoga – Eine neue Generation revolutioniert den Arbeitsmarkt“

 Sind diese Vorurteile begründet, hat ein Wandel der Werte und der Prioritäten zwischen den Generationen stattgefunden? Welche Bedürfnisse und Wünsche hat die „Generation Y“?

Diesen und weiteren Fragen ging ein studentisches Forschungsprojekt an der Hochschule nach. Am Beginn stand eine Open Space Veranstaltung mit 60 Studierenden aus verschiedenen Studiengängen. Dieses Format bot, trotz eines fest vorgegebenen und moderierten Ablaufs, sowie Leitfragen, den Studierenden sehr viele offene Möglichkeiten, sich Gedanken über ihre zukünftige Arbeitswelt zu machen. Basierend auf den Ergebnissen der Open Space Veranstaltung haben sich 413 Studierende aller drei Fakultäten an der online Befragung beteiligt.

Die Ergebnisse bestätigen die veränderte Haltung der „Generation Y“ und die daraus resultierenden Veränderungen, auf welche die Unternehmen im Zeichen des Fachkräftemangels reagieren müssen. Unternehmen und Personalabteilungen sollten die Bedürfnisse und Wünsche der kommenden Generation kennen, um langfristig qualifiziertes Personal zu rekrutieren und zu binden und so wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Ergebnisse der Untersuchung widerlegen jedoch auch Ansichten, die in der Presse propagiert werden.

Einen kurzen Artikel finden Sie hier.

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