RE:PLAN (KSI)

Planspiele zur Aufdeckung von betrieblichen Energie- und Ressourceneffizienzmaßnahmen

Ressourceneffizienz einmal anders - spielerisch, interaktiv und praxisnah. Mit Planspielen in sechs Anwendungsbereichen werden die Resource Efficiency Awareness gesteigert, ein effizienter Energie- und Materialeinsatz in Produktionsabläufen erlernt und damit ressourceneffizientes Handeln vermittelt.

Kern des Projekts ist die Entwicklung von Simulationen in den Anwendungsbereichen (1) Energie- und Stoffstrommanagement in der Produktion, (2) THG-erweiterte Materialflusskostenrechnung, (3) THG-erweiterte Lean Production, (4) Energierelevanz von Industriegebäuden, (5) Relevanz energiebetriebener Querschnittstechnologien sowie (6) Produktentstehungsprozess. Sie wenden sich an operative Entscheidungs­träger in der produzierenden Wirtschaft.

Ziel des Projekts ist die Vermittlung eines effizienten Energie- und Materialeinsatzes und somit eine direkte und indirekte Einsparung von Treibhausgasemissionen (THG). Am konkreten Beispiel sollen typische Situationen aus der Praxis vorgestellt und Lösungskonzepte erarbeitet bzw. „erspielt“ werden, etwa zur Aufdeckung von Effizienzpotentialen, zur Entwicklung geeigneter Maßnahmen und deren Kommunikation und Durchsetzung im Unternehmen. Dazu werden die betrieblichen Abläufe in Planspielen aufbereitet. Schlüsselfaktoren sind dabei die soziale Interaktion im Spiel, die Lerneffekte sowie die Beiträge zur Lösung von Zielkonfliktsituationen und die direkte Übertragbarkeit der in der Simulation eingesetzten Methoden im eigenen Unternehmen. Mit den Simulationen soll eine Resource Efficiency Awareness geschaffen sowie die Entscheidungs- und Handlungskompetenz bei operativen Entscheidungsträgern in der Produktion gestärkt werden. Die entwickelten Spiele werden bereits während der Projektlaufzeit über unterschiedliche Netzwerke angeboten und nach Projektende für weitere Schulungszwecke genutzt.

Das Weiterbildungsangebot vermittelt damit spezifisches Wissen im Bereich Ressourceneffizienz direkt an der Schnittstelle zwischen Management und Produktion und hilft, Hemmnisse zu beseitigen und Innovationsprozesse anzustoßen. So kann eine Mitarbeiterqualifizierung und langfristige Verhaltensänderung im Betrieb erreicht werden, die mit der Umsetzung von verschiedenen Ressourceneffizienzmaßnahmen zu einer Einsparung von THG führt.

Projektdauer

2016 - 2019

Förderkennzeichen

03KF0045

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