100 Betriebe für Ressourceneffizienz – Hintergrund

Für produzierende Unternehmen ist der effiziente Umgang mit Rohstoffen unerlässlich. Er leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und trägt zur Schaffung von Wettbewerbsvorteilen bei. Für den Industriestandort Baden-Württemberg ist das produzierende Gewerbe eine wichtige wirtschaftliche Säule. Die ansässigen Unternehmen sind einerseits innovations- und exportgetrieben, andererseits vom Rohstoffimport abhängig. Mit ressourceneffizienten Produkten und Produktionsweisen, die weniger Material und Energie benötigen, können sie Wettbewerbsvorteile auf dem Weltmarkt erzielen und gleichzeitig die Umwelt entlasten.

Von der Landesregierung Baden-Württemberg wurde daher eine Landesstrategie Ressourceneffizienz aufgesetzt. Ein wichtiges Element dieser Strategie ist die Initiative „100 Betriebe für Ressourceneffizienz“. Ressourceneffizienz wird innerhalb des Landes als gemeinsame Aufgabe der Wirtschaft und der Landesregierung verstanden. Weshalb das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und die Spitzenverbände der Wirtschaft in Baden-Württemberg im November 2013 eine „Allianz für mehr Ressourceneffizienz“ eingingen.

Gemeinsam wollte die Allianz darauf hinwirken 100 Unternehmen zu gewinnen („100 Bertriebe für Ressourceneffizienz“), die Ressourceneffizienzmaßnahmen erfolgreich umgesetzt hatten und bereit waren die damit verbundenen mengenmäßigen und monetären Einsparungen zu dokumentieren und zu veröffentlichen. Die Initiative sollte illustrieren wie Ressourceneffizienz in den unterschiedlichsten Unternehmen und Branchen umgesetzt werden kann und welcher Nutzen damit verbunden ist. Die Exzellenzbeispiele sollen anderen Unternehmen Beispiel geben und sie zum Nachahmen anregen.