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MLiCS Studenten beim European & National Resource Forum Berlin

Begleitet von ihrem Pressesprecher beantwortet die Bundesumweltministerin die Fragen der Pforzheimer Studierenden, nach der Vorreiterrolle Deutschlands im Klimaschutz und dem Beitrag der Ressourceneffizienz zu diesem Thema bevor sie zur Weltklimakonferenz nach Marrakesch aufbricht.

Sie haben die Bundesumweltministerin interviewt und einen ehemaligen EU-Kommissar – drei Studierende der Hochschule Pforzheim hielten ihre Eindrücke der internationalen Fachtagung European Ressources Forum am 9. und 10. November 2016 in Form eines Videos fest. Ihre Dokumentation findet auch im Bundesumweltministerium und im Umweltbundesamt Anklang.

Wie läuft ein Fachkongress ab, was bringt die Zusammenkunft thematisch, wer sind die wichtigsten Ansprechpartner und wie ergeht es Erstteilnehmern auf einer solchen Großveranstaltung? Diese Fragen stellten drei Studierende des Masterstudiengang Life Cycle and Sustainablity der Hochschule Pforzheim am 9. und 10. November 2016 in Berlin. Sie interviewten für ihren Videobeitrag unter anderem die Bundesumweltministerin. Ihre Eindrücke des 3. European Resources Forums, an dem rund 400 internationale Teilnehmer aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft teilnahmen, veröffentlichten die drei Studierenden am 30. November 2016 in einem Videobeitrag. 

„Hat sie überhaupt Zeit?“, mit diesem Gefühl gehen Katharina Gompf, Marlene Eschenbeck und Benjamin Fritz in das Interview mit Barbara Hendricks. Begleitet von ihrem Pressesprecher beantwortet die Bundesumweltministerin die Fragen der Pforzheimer Studierenden, nach der Vorreiterrolle Deutschlands im Klimaschutz und dem Beitrag der Ressourceneffizienz zu diesem Thema bevor sie zur Weltklimakonferenz nach Marrakesch aufbricht. „Ein absolutes Highlight“, kommentiert Katharina Gompf. Die Studierenden haben sich im Vorfeld intensiv mit dem Kongress beschäftigt. Zusammen sprechen sie mit dem ehemaligen EU-Kommissar für Umweltschutz und heutigen Co-Vorsitzenden des International Resource Panels der Vereinten Nationen Janez Potocnik über die Ziele der Ressourceneffizienz.

 Ressourceneffizienz muss politisch diskutiert und verankert werden, sind die Studierenden überzeugt. Wie dies erfolgreich geschieht, schilderte Birgit Schwenk im Gespräch mit den Pforzheimern. „Wir nutzten unsere Verantwortlichkeit für den G7 Gipfel in Elmenau, um die Agenda zu gestalten“, so die Ministerialbeamtin im Bundesumweltministerin. Damit wurde Ressourceneffizienz erstmalig beim Gipfel der wirtschaftlich stärksten Nationen auf die Tagesordnung gesetzt. Doch auch nationale Maßnahmen werden auf dem internationalen Kongress angedacht. Verschiedene Steuermodelle, die die Effizienz steigern sollen, schlägt beispielsweise die Präsidentin des Umweltbundesamtes Maria Krautzberger vor und erklärt ihre Ideen auch den Studierenden. Die Frage ob städtische oder ländliche Lebensweisen für den Umweltschutz sinnvoller sind oder wie sich der Bauboom in den Städten auf die Umwelt auswirkt, hinterließen bei Katharina Gompf, Marlene Echenbeck und Benjamin Fritz bleibenden Eindruck.

 Die drei Pforzheimer Umweltwissenschaftler haben ihren ersten internationalen Ressourceneffizienzkongress mit Erfolg absolviert und bringen neue Eindrücke mit ins Studium. „Viele Teilnehmer kennen sich untereinander, treffen sich regelmäßig und tauschen ihre Erfahrungen aus“, so ein Fazit der „Neueinsteiger“. „Wir sind die Zielgruppe“, stellten sie außerdem zum Abschluss fest. Die drei Studierenden trafen auf sehr gesprächsbereite Interviewpartner, sie wurden gehört und ihre Fragen offen beantwortet. „Es war eine unglaubliche Chance, die der Studiengang uns ermöglicht hat!“ so die Studierenden, die durch das Engagement des Studiengangs ihre erste Teilnahme an einem internationalen Fachkongress nicht von der Hinterbank erlebten, sondern mitten im Geschehen waren. Das so entstandene Video gibt diese Eindrücke sowie die Inhalte gekonnt wieder und wird auch regional von Baden TV ausgestrahlt.