Mit Kostenrechnung zum Doktortitel
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Aline Bauer bei ihrem Disputationsvortrag im Liebeskind-Bau der Universität Lüneburg

Aline Bauer mit ihren Prüfern Prof. Daniel Lang (KIT), Prof. Mario Schmidt und Prof. Andreas Möller
Aline Bauer (geb. Hendrich) hat an der Universität Lüneburg erfolgreich ihre Dissertation verteidigt und erhält die Gesamtnote „sehr gut“ (Magna Cum Laude). In ihrer Doktorarbeit entwarf sie die konzeptionelle Weiterentwicklung des Material Flow Cost Accountings (MFCA), basierend auf den Theorien der deutschen Kostenrechner-Koryphäen Wolfgang Kilger und Paul Riebel. Mit einem Szenario-basierten Ansatz wird Riebels Identitätsprinzip innerhalb der Kostenrechnung nun erfüllt und MFCA zu einem entscheidungsorientierten Instrument in der Umweltkostenrechnung erweitert. Wie Aline Bauer in ihrer Disputation erläuterte, fehlte im klassischen MFCA nach ISO 14051 bislang ein wichtiges Element im Plan-Do-Check-Act-Zyklus - nämlich die Bewertung von Maßnahmen unter Kosten- und Klimaschutzaspekten.
Der Ansatz wurde wesentlich von Professor Andreas Möller (Universität Lüneburg) in der Ökobilanz-Software Umberto realisiert. Aline Bauer hat ihre Dissertation im Rahmen eines vom Land Baden-Württemberg geförderten Forschungsprojektes unter Leitung von Professor Mario Schmidt erstellt. Sie war 2011 Studentin der ersten Stunde des neu geschaffenen Studiengangs Ressourceneffizienz-Management und hatte danach an der Wirtschaftshochschule in Wien ihren Masterabschluss gemacht.
Wir gratulieren unserer Alumna und ehemaligen wissenschaftlichen Mitarbeiterin am Institut für Industrial Ecology (INEC)!