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Grenzübeschreitendes Interesse an Ressourceneffizienz

Dr. Haubach stellt die "100 Betriebe" vor.

Prof. Lang-Koetz schlägt die Brücke zur Innovation.

Knapp zwei Dutzend MBA-Studenten von der französischen ICM Business School ARTEM in Nancy besuchten am Freitag das INEC und ließen sich aktuelle Forschungsarbeiten vorstellen. Der Kurs mit Teilnehmern aus vielen französischen Firmen war besonders an den Ergebnissen des "100-Betriebe"-Projektes und der Innovationsforschung interessiert. Kursleiter Professor Klaus-Peter Schulz von der ARTEM tourte mit der Gruppe eine Woche lang durch die Unternehmens- und Forschungslandschaft im Raum Stuttgart. Auf dem Programm standen Fraunhofer-Institute, die Schlossakademie Solitude und Firmen wie z.B. Bosch oder Porsche.

Dr. Christian Haubach stellte die Ergebnisse des 100-Betriebe-Projektes vor. Jedes Fallbeispiel enthält mehr oder weniger einen innovativen Ansatz in der Produktion, der zu Einsparungen bei Energie, Material und Treibhausgasemissionen führt. Er hob besonders den Beitrag von betrieblichen Ressourceneffizienz-Maßnahmen zum Klimaschutz hervor. So würden allein durch die 103 Fallbeispiele 350.000 Tonnen an CO2-Emissionen jährlich eingespart werden.

Die Brücke zum Thema Innovation schlug dann Prof. Claus Lang-Koetz. Wie betreibt man in Unternehmen systematisches Innovationsmanagement, möglicherweise sogar "nachhaltiges" Innovationsmanagement? Lang-Koetz konnte Ergebnisse aus einer jüngsten Umfrage vorstellen. Interessante Erkenntnis: Über die Hälfte der Unternehmen geben die Nachhaltigkeit als eines der Ziele in ihrer Innovationsstrategie an, aber nur eine Minderheit involviert dabei auch die entsprechenden Experten und verfügt über das erforderliche Fachwissen.

Die französischen Besucher waren an dem Austausch hochinteressiert, konnten sich dann noch von der Qualität der Pforzheimer Mensa überzeugen, bevor es zum Abschluss der Exkursion an das FZI nach Karlsruhe ging.