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AKTUELLE PROJEKTE

Im interdisziplinären Projekt DesignING arbeiten eine Woche lang Studierende der Studiengänge Master of Science in Produktentwicklung (Fakultät Technik), Master of Arts in Creative Direction (Fakultät Gestaltung) und Master of Arts in Creative Communication & Brand Management (Fakultät Wirtschaft und Recht) zusammen.

Thematischer Ausgangspunkt der Woche lautet »MOVEment – Wer die Welt bewegen will, sollte sich selbst bewegen«.

Aufgabe der acht Teams ist, für verschiedene Zielgruppen ein innovatives Sportgerät zu entwickeln. Die Zielgruppen verstehen sich dabei als Querschnitt durch die Gesellschaft:

– Kinder zwischen 3 und 6 Jahren, die spielerisch lernen.

– Urban Teens zwischen 13 und 17 Jahren, die erste unabhängige Schritte unternehmen.

– Couch Potatos zwischen 28 und 50 Jahren, die ihren inneren Schweinehund bekämpfen wollen.

– Couples zwischen 25 und 45 Jahren, die vor allem gemeinsam Sport machen möchten.

– Reha Patienten zwischen 35 und 55 Jahren, die nach einer Verletzung wieder mobilisiert werden wollen.

– Silver Liner, älter als 60 Jahre, die die Mobilität ihres Bewegungsapparats unterstützen wollen.

– Curvy Ones, zwischen 30 und 50 Jahren, die sich mit einem erhöhten Gewicht belasten, das sie abbauen wollen.

– New Workers, zwischen 25 und 45 Jahren, die Sport am Arbeitsplatz fördern wollen.

Innerhalb einer Woche (Montag bis Freitag) durchlaufen die Studierenden die Phasen der Ideation, der Konzeption und der Ausarbeitung und präsentieren schließlich Konzepte, die Fragen der technischen Umsetzbarkeit, des Designs und der Vermarktung beantworten und durchdacht integrieren. HEED konnte während der Projektwoche als Gäste Herrn Dr. Philipp B. Bocks (Geschäftsleiter Programmbereich KSG) sowie das Beiratsmitglied Herrn Stefan Förster (Geschäftsführer FORESTADENT Bernhard Förster GmbH) begrüßen.

Mehr dazu in Kürze.

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

ABGESCHLOSSENE PROJEKTE

Blockseminar Persönlichkeitsbildung in Beuron

Unter Anleitung von Prof. Dr. Michael Bordt S.J. und Johannes Lober beschäftigt sich eine gemischte Gruppe aus Bachelor- und Masterstudierenden, Alumni, Dozenten und Gründern der Hochschule Pforzheim und der Zeppelin Universität Friedrichshafen mit der Konzentration auf sich selbst.

Ziel ist die Entwicklung eines Gespürs für das eigene Innere, denn nur, wer sich selbst führen kann, kann auch anderen Orientierung geben und sich zu einer verantwortungsvollen Führungspersönlichkeit entwickeln – so die Überzeugung der Gruppe.  

Der Tagesablauf beinhaltet verschiedene Komponenten. So beginnt jeder Tag mit einer Stunde Yoga. Die dabei enorm wichtige Konzentration auf die Atmung ist Grundstein und Übung für die darauf folgende einstündige Meditationseinheit. Dabei tasten sich die TeilnehmerInnen langsam an die bis zu 20 Minuten andauernden Meditationen heran. Ziel des Yogas als auch der Meditation ist die weitere Ausbildung der Konzentrationsfähigkeit.

Im Anschluss an ein meist stilles Frühstück wird die Gruppe mit verschiedenen Impulsthemen konfrontiert: Fundament, Verletzung, Berufung, Konflikt und Widerstand. Im Selbststudium setzen sich die einzelnen TeilnehmerInnen dann mit dem Thema auseinander. 

Es folgen Debriefing-Einheiten, in denen Gedanken geteilt und besprochen werden können, aber nicht müssen.

Je nach Gruppenkonstellation und Stimmungen entwickelt sich jede Seminarwoche ein wenig anders, und auch das, was die Teilnehmenden für sich selbst aus dieser Woche mit nach Hause und zurück in den Alltag nehmen, ist Teil einer sehr individuellen Entwicklung.

Der Masterstudiengang Creative Direction ist mit dem Ziel konzipiert, Studierende dazu auszubilden und zu befähigen, zukunftsfähige gesellschaftliche Impulse zu setzen.

Eine Facette, die dabei besonders heraussticht, ist die Designprovokation, zu der die Studierenden im Laufe des Studiums gleichermaßen befähigt wir ermutigt werden. Dabei sind die Studierenden nicht nur zur Definition ihrer eigenen Haltung aufgefordert, sondern vor allem auch ihre Projekte und Visionen mit einem wissenschaftlichen Fundament zu untermauern.

Ergebnis dieser Provokation ist die Gestaltung der noch ungewissen, bisweilen nicht leicht zu greifenden Zukunft. Dass sich die Gestaltung der Zukunft dabei immer auch als Provokation erweist, hat zweierlei Ursachen:

– Zum einen muss das Bestehende dafür hinterfragt und kritisch reflektiert werden, was kein leichtes Unterfangen ist, da aktuelle Schwierigkeiten und Herausforderungen offengelegt und thematisiert werden. 

– Zum anderen ist die darauf aufbauende Gestaltung der Zukunft unbequem, weil ungesehen, und vorerst allen geläufigen Gewohnheiten widersprechend.

Grundlage dieser Provokation ist die Recherche, bei der die DesignerInnen Wissen disziplin-übergreifend zusammentragen. Ziel ist es, dieses Wissen in seinen Grundzügen zu verstehen und ein Gespür für die sich daraus ergebenden Möglichkeiten zu entwickeln. Was dabei entsteht, ist ein komplexes wissenschaftliches Fundament.

Um dieses Fundament in seiner Komplexität zu reduzieren und greifbar zu machen, entwickeln die DesignerInnen ein Szenario, in dessen Mittelpunkt stets der Mensch steht. 

Mit diesem Szenario, dieser Provokation, greifen DesignerInnen die wissenschaftlichen Möglichkeiten auf und beantworten deren Komplexität mit der proaktiven Gestaltung der Zukunft.

Durch dieses Vorgehen ergeben sich völlig neue Blickwinkel und Denkwege. Genau aus 
diesem Grund nutzt die interdisziplinäre Gruppe aus MACD- und MCM-Studierenden das mit der Designprovokation verbundene Potenzial, um den eng miteinander verbundenen Themenbereichen Schmuck und Luxus eine neue Zukunft in herausfordernden, irregulären Kontexten zu erdenken. 

Ein Jubiläum wie das der Stadt Pforzheim bevorstehende zelebriert zurecht das bisher 
Erreichte, bietet und fordert gleichzeitig aber auch den Raum für Evolution.

Zielsetzung des Projekts sind Arbeiten, die provozieren und Begrifflichkeiten wie Schmuck, Luxus und Dinghaftigkeit neu betrachten. Sie reflektieren die Schmuckhistorie Pforzheims und setzen sie in den Kontext eines potenziellen Morgens.

Die Arbeiten werden im Rahmen einer Ausstellung in den Raum übersetzt und zur Werkschau präsentiert.

Im zweitägigen Seminar setzten sich die Studierenden der beiden Masterstudiengänge Creative Direction und Produktentwicklung gemeinsam mit Dr. Philippe Merz von der THALES Akademie mit technik- und unternehmensethischen Fragestellungen auseinander. Grundlage dessen waren ethische Fallbeispiele und philosophische Texte von John Stuart Mill und Immanuel Kant. Die Texte als auch die Dilemma-Situationen bildeten das Fundament, auf dem aufgebaut und speziellere Fragen betrachtet werden konnten. 

Die zwei Seminartage gestalteten sich in einem lebendigen Wechsel aus Impulsvorträgen durch Dr. Philippe Merz, weiteren Fallbeispielen zu Unternehmen wie Unilever, kleinen Diskussionsrunden bspw. zum Thema Greenwashing und gedankliche Ausflüge in die Medizinethik im Plenum. 

In Praxisübungen wurden einzelne Produkte entwickelt, bewertet und vor allem aus unterschiedlichen Blickwinkeln eines Unternehmens beleuchtet. Welche ethische Verantwortung tragen Produktion, Marketing, Vertrieb etc.?

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