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Konsum und Nachhaltige Entwicklung: Verbraucherpolitik neu denken

Verbraucherforschungsforum 15. März 2018 an der Hochschule Pforzheim 

Die Ziele der Nachhaltigen Entwicklung (Agenda 2030) sind in reichen Volkswirtschaften nur dann erreichbar, wenn neben die Verbesserung der Produktionsprozesse (Effizienz), neue Formen des Konsums treten (Suffizienz). Dazu gehört sowohl die Qualität als auch die Menge der Produkte. Vorzeitige Obsoleszenz kann ebenso zu erhöhtem Ressourcenverbrauch und Umweltbelastungen führen wie die Verkürzung von Innovationszyklen. Damit sind Fragestellungen des klassischen Verbraucherschutzes ebenso angesprochen wie die neuere Verhaltensforschung (Behavioral Economics). Die sozialen und wirtschaftlichen Implikationen eines nachhaltigen Konsums scheinen beispielsweise bei Produktionsbedingungen für Textilien in Ländern des globalen Südens auf, aber auch bei der Ausgestaltung von Finanzdienstleistungsprodukten, die der Alterssicherung dienen sollen. Das Verbraucherforschungsforum hat unterschiedliche Ansätze beleuchtet, wie nachhaltiger Konsum gelingen kann. Es wurden verschiedene Facetten des Konsums der Zukunft analysiert und offene Fragen identifiziert, die einer weitergehenden interdisziplinären Forschung bedürfen.

Das Verbraucherforschungsforum wurde in Kooperation mit dem Forschungszentrum Verbraucher, Markt und Politik (CCMP) durchgeführt.

                                  

09:30 - 10:00 Uhr

Begrüßungskaffee

10:00 - 11:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

Eröffnung: Nachhaltiger Konsum – Ein Spannungsfeld zwischen individuellen Verbraucherinteressen und Sustainibility - Anforderungen
Prof. Dr. Tobias Brönneke (Leiter des Kompetenzzentrums Verbraucherforschung und nachhaltiger Konsum)

Nachhaltiger Konsum als Herausforderung für Politik und Forschung
Minister Peter Hauk MdL (Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz des Landes Baden-Württemberg)

Moderation: Prof. Dr. Andrea Wechsler (Prorektorin der Hochschule Pforzheim, Kompetenzzentrum Verbraucherforschung und nachhaltiger Konsum)

 11:00 - 12:30 Uhr

 

 

 

 

Effizienz als Grundvoraussetzung für nachhaltigen Konsum
Prof. Dr. Mario Schmidt (Hochschule Pforzheim, INEC)

Nachhaltiger Konsum fordert Suffizienz
Prof. Dr. Angelika Zahrnt (BUND-Ehrenvorsitzende, Initiatorin der Studien „Zukunftsfähiges Deutschland“)

Moderation: Prof. Dr. Lucia Reisch (CCMP Zeppelin-Universität)

 12:30 - 14:30 Uhr

 

 

 

Mittag sowie

Guided poster session 

(Poster zu verschiedenen Aspekten des nachhaltigen Konsums werden vorgestellt, die Autoren stehen zur Diskussion bereit)

14:30 - 15:45 Uhr

 

 

 

 

 

Nachhaltiger Konsum: Eine Aufgabe für vergleichende Warentests?
Hubertus Primus (Vorstand Stiftung Warentest)

Nachhaltiger Konsum und verhaltensbasierte Verbraucherpolitik
Prof. Dr. Lucia Reisch (CCMP Zeppelin-Universität, Copenhagen Business School)

Was bedeutet nachhaltiger Konsum für Finanzdienstleistungen?
Jürgen Stellpflug (Chefredakteur Ökotest)

15:45 - 16:00 Uhr kurze Pause

16:00 - 17:15 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

Podiumsdiskussion: Konsum der Zukunft – Wie sollte er sein? Wie wird er sein?             

Sylvia Maurer (Direktorin für Nachhaltigkeit und Sicherheit BEUC, Brüssel); Prof. Dr. Angelika Zahrnt (BUND-Ehrenvorsitzende); Prof. Dr. Rudi Kurz (Kompetenzzentrum Verbraucherforschung und nachhaltiger Konsum); Prof. Dr. Lucia Reisch (Vorsitzende des Sachverständigenrates für Verbraucherfragen, CCMP Zeppelin-Universität); Prof. Dr. Tobias Viere (Nachhaltigkeitsbeauftragter der Hochschule Pforzheim, Kompetenzzentrum Verbraucherforschung und nachhaltiger Konsum)                                   

Diskussionsleitung: Hendrike Brenninkmeyer (Moderatorin SWR Marktcheck und ARD Europamagazin)

17:15 - 17:30 Uhr

 

 

Tagungsabschluss und Ausblick

Prof. Dr. Andrea Wechsler (Kompetenzzentrum Verbraucherforschung und nachhaltiger Konsum)

 Kontakt: fachforum(at)hs-pforzheim(dot)de

Hier können Sie eine zip-Datei mit den derzeit verfügbaren Unterlagen zur Tagung herunterladen.

Ein umfangreicher wissenschaftlicher Tagungsband wird die Beiträge zum Verbraucherforschungsforum dokumentieren. Dies umfasst auch Beiträge zu den meisten auf der Tagung präsentierten Poster. Nähere Informationen finden Sie ab Sommer 2018 hier.