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Nachklang - starTUB N°5

Im Rahmen der Werkschau fand am 09. Februar 2018 zum fünften Mal unser gemeinsam mit dem GründerWERK veranstalteter Gründertalk starTUB statt.

Mit Jasmina Jovy durften wir eine Gründerin aus unseren eigenen Reihen im Foyer des 4. OG im G1-Gebäude begrüßen. 

In der Goldschmiedewerkstatt ihrer Mutter ist Jasmina schon früh in Kontakt mit dem Handwerk gekommen, gründete ihr Schmucklabel Jasmina Jovy Jewellery noch während ihrem Schmuckdesign-Studium im Jahr 2012 und besitzt seit 2014 ihr eigenes Atelier im Emma Kreativzentrum. Die Arbeiten von Jasmina Jovy Jewellery wurden bereits mit zahlreichen Preisen wie dem „Arts & Crafts Design Award“ geehrt und sind in diversen Magazinen wie dem „Schmuckmagazin“ und der „Grazia“ abgebildet. Jasminas Weg in die kreative Selbständigkeit rührte ausschlaggebend daher, dass sie einige Mängel und Unstimmigkeiten im Corporate Design damaliger Schmucklabels erkannte und in der Lage sein wollte, das komplette Auftreten eines Schmucklabels selbst und frei gestalten zu können. 

Nach einer Vorstellung von Jasminas beruflichem Werdegang, waren nun die Studierenden an der Reihe, ihre Fragen stellen zu können und sich mit der Gründerin auszutauschen. Es wurde sich darüber unterhalten, wie man Inspiration für neue Kollektionen gewinnt, weshalb sich Pforzheim als Standort zum Gründen lohnt und was ein Schmucklabel neben Produkten sonst leisten muss, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Jasmina teilte den Studierenden außerdem ihre Erfahrungen als Frau bei der Unternehmensgründung mit und erzählte - während ihr zweijähriger Sohn fröhlich im Raum umherlief -  wie sie es schafft, den Arbeitsalltag und das Familienleben unter einen Hut zu bekommen. Auf die Frage nach zukünftigen Visionen für ihr Label rief sie scherzhaft „Weltherrschaft!“ und erklärte uns direkt im Anschluss, dass sie damit meine, sich einen Namen in Deutschland zu machen, Auftritte in bestimmten Magazinen zu bekommen und den Schmuckgeschmack zunehmend in die avantgardistische Richtung zu lenken. 

Unseren potentiellen Gründern riet sie in Bereichen, in denen man sich nicht auskenne, Fachpublikum zu befragen und sich Hilfe zu holen. Sie selbst habe vor allem am Anfang Freunde um Unterstützung gebeten und im Gegenzug diesen in Bereichen geholfen, in denen sie sich auskannte. Als Voraussetzungen für eine erfolgreiche Gründung nannte sie zum einen die Liebe zum Beruf, die Bereitschaft, viel Zeit zu investieren, und die Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten. Zudem solle man das Studium nutzen, um alles mitzunehmen, was die Hochschule einem zu bieten hat, um Professoren mit Fragen zu löchern und vor allem um auch in andere Bereiche zu schnuppern und neue Erfahrungen zu sammeln. 

Wir bedanken uns für das gelungene starTUB und freuen uns darauf, Euch zu weiteren Formaten im Sommersemester 2018 begrüßen zu dürfen!