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Nachklang: INIT!-Workshop Maschinenbau

Neue Ideen für die PA3-Projektarbeiten

Nachdem im vergangenen Jahr zum ersten Mal eine Workshop-Kooperation zwischen dem HEED und dem Studiengang Maschinenbau stattgefunden hatte, die bei Studierenden und Professoren sehr gut ankam, sollte auch in diesem Jahr wieder ein gemeinsamer „INIT!“ stattfinden. Ziel des Workshops war es, innovative und nutzerzentrierte Produktideen zu entwickeln, die von den Maschinenbau-Studierenden im Wintersemester im Rahmen der „Projektarbeit 3 – Entwicklung/CAD“ weiterentwickelt und in realisierbare technische Produkte überführt werden.

Zunächst ermittelten die 20 Studierenden mit Hilfe von Fragebögen ihre Kreativ- sowie Denktypen und lernten etwas über die Zusammenarbeit in heterogenen Teams. Nach einem Input über nutzerzentriertes Vorgehen wurden dann auf Basis der Kreativtypen Teams gebildet, die sich nach einem Team-Warm-Up in einem „Creative Walk“ in der Stadt auf die Suche nach Problemstellungen machten. Interessant war es zu sehen, dass sich diese zum Großteil im sozialen Bereich abspielten und als Zielgruppen vor allem Senioren und körperlich eingeschränkte Menschen adressierten. Durch weitere Methode gelang es den angehenden Ingenieur*innen, sich auf eine Problemstellung zu fixieren und dafür nutzerzentrierte Lösungsideen zu entwickeln – ohne gleich das finale Produkt fertig im Kopf zu haben. Der Lösungsraum wurde immer weiter geöffnet, die Ideenwand füllte sich zunehmend. Bei manchen Gruppen waren die Ideen am Ende schon recht konkret, bei anderen noch von eher konzeptioneller Natur und ließen noch Spielraum für mehrere Richtungen.

Um die verschiedenen Zwischenstände mit der Gruppe zu teilen, wurden abschließend aus dem Prototyping-Fundus des HEED kleine Modelle erstellt, mit Hilfe derer die Teams ihre Ideen visualisierten. Am Ende blieben 3 der 5 Teams im sozialen Bereich: Eine Gruppe wird eine Tragehilfe für körperlich eingeschränkte Menschen entwickeln, zwei andere beschäftigen sich mit Bordsteinhilfen für Rollatoren bzw. Rollstühle. Ein weiteres Team nimmt sich das Thema „Autotür-Schutz“ vor, das sowohl die Autotür als auch die Benutzer*innen selbiger vor Schäden schützen soll. Das fünfte Team ist im Bereich der urbanen Ökologie unterwegs und entwickelt in ihrer Projektarbeit einen Indoor-Gewächschrank für Wohnungen ohne Balkon oder Garten.

Wir sind sehr gespannt, wie sich die Ideen im Rahmen der Projektarbeit weiterentwickeln und verfeinern werden und freuen uns schon auf die Abschlusspräsentationen im Januar, bei der alle Gruppen ihre Ergebnisse präsentieren.