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Nachklang: Design Hackathon

Robotergreifer werden immer individueller und sind immer besser auf ihre jeweiligen Aufgaben und Einsatzgebiete abgestimmt. Erste Ansätze gehen inzwischen in Richtung einer 5-Finger-Hand, die der menschlichen Anatomie nachempfunden ist.

Mit diesem Szenario setzten sich im Rahmen eines dreitägigen Design-Hackathon in Zusammenarbeit des HEED und einem führenden Unternehmen für Greifsysteme und Spanntechnik Studierende aus den Studiengängen Master Produktentwicklung und Bachelor Industrial Design auseinander. Während des Hackathon entwickelten sie in fünf Teams einen Design-Entwurf, der ganz auf eines der Einsatzgebiete Küche, Service oder Industrie abgestimmt war. Hierzu erstellten die Studierenden zunächst ein Zukunftsszenario, das die Rahmenbedingungen und Anforderungen für den gewählten Einsatzbereich in ca. 10 Jahren aufzeigt. Im Laufe des Wochenendes wurden Semantische Profile erarbeitet, Moodboards erstellt, Skizzen und Renderings gemacht und Prototypen gebastelt. Am Ende entstanden fünf völlig unterschiedliche Ansätze, wie die Roboterhand in einem Jahrzehnt in den Einsatzgebieten gestaltet sein könnte. Die Studierenden präsentierten ihre Ergebnisse am Sonntagabend abschließend vor ihren Kommiliton*innen sowie den Hochschulvertreter*innen und Unternehmensverantwortlichen. Dabei war es beeindruckend zu sehen, was in solch einem kurzen Zeitraum an innovativen Ideen entstehen kann und wie gut es den Studierenden gelungen war, sich in ihre Szenarios hineinzuversetzen.

Ursprünglich sollten die drei besten Ergebnisse mit Preisen ausgezeichnet werden, die mit Pub-Gutscheinen prämiert waren. Da die Konzepte durch ihre Unterschiedlichkeit jedoch nur sehr schwierig miteinander vergleichbar waren und ein eindeutiges Ranking unmöglich war, verlieh die Jury kurzerhand das Preisgeld an die ganze Gruppe, die sich nun von den Gutscheinen einen schönen Abend im Pub machen wird.